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Peru

Die Gefahren und die Sicherheit in Peru

Entgegen der gängigen Meinung ist Kolumbien nicht mehr unbedingt das gefährlichste Land in Lateinamerika. Peru ist seit ein paar Jahren der größte Kokainproduzent des Kontinents und Drogenumschlagplatz. Damit ist das Land sehr viel unsicherer geworden.

Die Gefahren im Alltag

Die Sicherheitsprobleme in Peru sind offensichtlich. Die ohnehin problematische Sicherheitssituation wird mit dem Anstieg der Drogenproduktion noch verstärkt. Deswegen sollte man bestimmte Gegenden wie Ayacucho und die kolumbianische Grenze wegen der Präsenz der Drogendealer meiden.

Für Touristen sind die größten Risiken bei einem Aufenthalt in Peru Diebstähle und aggressive Übergriffe. Weniger gefährlich aber auch nicht angenehm sind die Abzockversuche und die mehr oder weniger überhöhten Preise, die man Ihnen verrechnen will.

Kommen Sie nicht in Teufels Küche und kaufen Sie Drogen. Sie kommen mit einem Milieu in Kontakt, dass man in Peru besser meiden sollte. Die Dealer arbeiten oft für beide Seiden und Ihre Chancen stehen gut, bei der Polizei angezeigt zu werden. Sie sollten auch wissen, dass Peru im Kampf gegen die Drogen gern Exempel statuiert. Die Strafen sind hart und die Haftbedingungen dramatisch.

Tritt die Natur an die Stelle des Menschen, dann liegt die größte Gefahr in Peru in der Erdbebensituation. Peru liegt in einem aktiven Erdbebengürtel.

Polizeiauto in Lima

Wie man Probleme vermeiden kann

Die Behörden reagieren auf die zunehmend unsichere Lage und die Polizei ist in den Touristengebieten sehr präsent. Es liegt in Ihrer Verantwortung sich darüber zu informieren, wo man besser nicht hingeht. Sind Sie im historischen Stadtzentrum von Limaunterwegs, haben Sie nichts zu befürchten. Überqueren Sie aber eine einfache Brücke, dann landen Sie im Rimac-Viertel, wo Sie schon eher mit Diebstählen und aggressiven Übergriffen rechnen müssen. Grundsätzlich sollten Sie keine teuren Stücke offen zu Schau stellen, nicht zu sehr wie ein Tourist wirken und Sie sollten immer eine gewisse Sicherheit ausstrahlen, auch wenn Sie sich gerade verirrt haben. Gehen Sie in der Nacht niemals zu Fuß durch die Stadt und nehmen Sie nur ein offizielles Taxi.

Leisten Sie keinen Widerstand bei einem Überfall, bleiben Sie ruhig und geben Sie, was man von Ihnen verlangt. Es macht Sinn, für solche Situationen einen bestimmten Bargeldbetrag immer griffbereit zu haben und den Rest seiner Barschaft gut zu verstecken.

Haben Sie auch immer ein Auge auf Ihre Tasche, wenn Sie im Bus unterwegs sind. Wenn ein Polizist darauf besteht ihn zu begleiten, kann das eine Falle sein. Bleiben Sie höflich und bestimmt, folgen Sie ihm nicht und bitten Sie Passanten um Hilfe.

Diese Gefahr besteht tatsächlich, aber es gibt keinen Grund für eine übermäßige Paranoia. In den meisten Fällen verläuft eine Reise durch Peru völlig problemlos.

David Debrincat
267 Beiträge
Aktualisiert am 17 November 2015
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