Junge Arbeiterin, Salzgärten von Maras

Reise Maras

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Tausende Wasserbecken glitzern wie überdimensionale Spiegel an den Berghängen.

Besuchen Sie Maras

Bei einer Reise durch das Heilige Tal der Inka gehört ein Besuch der Salinen von Maras in Peru einfach dazu. An einem Berghang zeigen Tausende von Hand angelegte Becken ein Farbenspiel aus Ocker, Grau und Weiß. Die Sonne verwandelt sie in ein reales Mosaik. Seit der Vor-Inka-Zeit werden die Salinen von Maras genutzt und blicken heute auf eine lange Geschichte zurück. Hier probieren Sie ein einzigartiges Salz, das nach überlieferten Techniken gewonnen wird - in einer fast unwirklichen Kulisse zwischen Himmel und Anden. Ein rauer Ort, der zugleich von Menschenhand geprägt wurde. Bereit, dieses Wunder aus Natur und Kultur aus nächster Nähe zu erleben?

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  • Unbekannte Wege

Maras: Wie kommt man hin?

Die Salzterrassen von Maras liegen im Heiligen Tal der Inka, etwa 50 Kilometer von Cusco entfernt, in den peruanischen Anden im Südosten des Landes.

Maras : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für die Salzterrassen von Maras ist von April bis Oktober, während der Trockenzeit. Dann leuchten die Salzbecken unter blauem Himmel.

Maras : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie vor Ort etwa 1 bis 2 Stunden ein, um die Salinen zu erkunden und die Becken zu bewundern.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Was kann man an den Salzterrassen von Maras sehen und unternehmen?

1. Die Salzterrassen von oben betrachten

Was bei der Ankunft an den Salinen von Maras zuerst auffällt, ist ihre Weite. Von den höher gelegenen Aussichtspunkten aus ziehen sich die rund 3.600 Becken terrassenförmig den Berghang hinab: je nach Jahreszeit und Verdunstungsgrad in Weiß, zartem Rosa oder Ocker. Die Anlage liegt nach Westen ausgerichtet in einem eingeschnittenen Tal. Dadurch verändert sich das Licht im Laufe des Tages immer wieder. Am späten Vormittag oder frühen Nachmittag sind die Kontraste besonders eindrucksvoll. Denken Sie an Hut und Sonnencreme: Auf 3.300 Metern Höhe ist die Sonne stark, und das Salz reflektiert zusätzlich.

2. Das historische Wissen der Salzbauern verstehen

Vor Ihren Augen pflegen Männer und Frauen geduldig die Kanäle, die die Becken aus einer salzhaltigen Quelle speisen. Die Technik wird seit Generationen weitergegeben und ist ebenso einfach wie genial. Sie sehen, wie das Salz durch natürliche Verdunstung kristallisiert, bevor es von Hand geerntet wird. Ein lokaler Guide kann Ihnen noch besser verständlich machen, welche wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung diese gemeinschaftlich bewirtschafteten Salinen haben. Sie werden bis heute fast so genutzt wie zur Zeit der Inka. Das ist gelebte Nachhaltigkeit.

3. Schokolade mit rosa Salz aus Maras probieren

Ein kurzer Stopp auf dem kleinen Kunsthandwerksmarkt nahe des Eingangs lohnt sich. Viele der hier verkauften Produkte wurden mit dem von Hand geernteten rosa Salz verfeinert. Die dunkle Schokolade mit Salzkristallen schmilzt langsam auf der Zunge, knackt leicht zwischen den Zähnen und entfaltet ein intensives Aroma. Probieren Sie auch gesalzenen gerösteten Mais oder handgemachte Kekse. Ein Besuch, der den Reichtum der Andenregion spürbar macht.

4. Das Heilige Tal von oben entdecken

Von hier aus eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama auf das Heilige Tal, eingerahmt von grünen Bergen und traditionellen Dörfern. Von den Wegen rund um die Salinen reicht der Blick bis zu den schneebedeckten Anden. Mit einem lokalen Guide erreichen Sie diese Aussichtspunkte zu Fuß oder zu Pferd, auf alten Wegen der Inka. Das Gefühl von Weite und Freiheit ist beeindruckend, die Natur scheint für einen Moment stillzustehen. Eine gute Gelegenheit, um kurz durchzuatmen.

5. Das nahegelegene Dorf Maras besuchen

Nur wenige Minuten von den Salinen entfernt lohnt sich ein Halt im kleinen Dorf Maras. Mit seinen Lehmziegelhäusern, gepflasterten Gassen und typisch geschnitzten Türen wirkt es wie aus einer anderen Zeit. Besuchen Sie die Kirche San Francisco mit ihren erstaunlich gut erhaltenen Fresken und nehmen Sie sich Zeit für die ruhige Atmosphäre des Marktes. Eine authentische Begegnung mit dem Leben in den Anden.

6. Über die kreisförmigen Terrassen von Moray staunen

Neun Kilometer von den Salinen entfernt liegt Moray. Diese Inka-Stätte verfügt über in die Erde eingelassene, amphitheaterartige Terrassen, die trichterförmig nach unten führen, dieser Ort zählt zu den ungewöhnlichsten und schönsten Orten im Heiligen Tal. Die schlüssigste Theorie: Moray war ein experimentelles Agrarlabor. Jede Ebene erzeugte ein eigenes Mikroklima, sodass die Inka Pflanzen in unterschiedlichen Höhenlagen testen konnten.

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Maras : Unsere Rundreisen

Maras : praktische Informationen

Von Cusco aus erreichen Sie den Ort Maras in etwa 1,5 Stunden Fahrt durch das Heilige Tal, mit dem Auto oder per privatem Transfer. Die Salinen liegen nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt. Von dort gelangen Sie über einen kurzen Spaziergang oder mit einem lokalen Taxi dorthin - entlang einer Straße inmitten einer beeindruckenden Andenlandschaft.

Ja, der Zugang zu den Salinen von Maras ist kostenpflichtig. Der Eintritt beträgt 20 Soles für Erwachsene und wird direkt am Eingang bar bezahlt (Stand: August 2026). Mit dem Ticket haben Sie Zugang zu den angelegten Aussichtspunkten mit Blick auf die Salzbecken sowie zu den Wegen entlang der Anlage. Wichtig: Die Salinen sind nicht im Touristenticket von Cusco enthalten.

Die Salinen von Maras sind täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Kommen Sie am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um den größten Andrang zu vermeiden und den Ort in ruhigerer Atmosphäre zu erleben.

Nein, in den Salinen von Maras kann man nicht baden. Der Zugang zu den Becken ist ebenfalls nicht erlaubt. Die glitzernden Becken liegen auf 3.300 Metern Höhe an den Berghängen. Es sind keine natürlichen Pools, sondern kleine Verdunstungsbecken zur Gewinnung von Andensalz, das hier seit der Inkazeit genutzt wird. Das Wasser ist sehr salzhaltig und flach. Genießen Sie lieber den Blick auf die rosafarbenen Spiegelungen und beobachten Sie die lokalen Familien bei ihrer Arbeit.

Die Salinen von Maras sind kein klassisches Ziel zur Vogelbeobachtung. Im Mittelpunkt stehen die mineralische Landschaft und die traditionelle Arbeit der Menschen. Dennoch gibt es auf 3.300 Metern Höhe im Heiligen Tal einige tierische Begegnungen: Riesenkolibris, die manchmal zwischen den Sträuchern auftauchen, Greifvögel, die über den ockerfarbenen Felsen kreisen, und gelegentlich typische Andenvögel dieser Höhenlage. Nichts Spektakuläres, aber eine lebendige Kulisse, die den Anblick der Salzbecken ergänzt.

Die Vegetation rund um die Salinen ist typisch für die trockenen Andenhänge dieser Höhenlage: Büschel von Ichu, dem goldenen Gras des Hochlands, das sich im Wind bewegt, Agaven mit skulpturalen Formen an den felsigen Hängen, einige Kakteen und gelegentlich Muña, eine Pflanze mit mentholartigem Duft. Die Menschen vor Ort nutzen sie als Tee gegen Höhenbeschwerden.

Der beste Ausgangspunkt für einen Besuch der Salinen von Maras ist Urubamba im Herzen des Heiligen Tals. Die Stadt ist ruhiger als Cusco, aber hier gibt es viele Unterkünfte - von luxuriösen Lodges bis zu Gästehäusern, die von lokalen Familien geführt werden. Wer noch tiefer in das Andenleben eintauchen möchte, findet in den Dörfern Maras oder Moray einige einfache, charmante Unterkünfte ganz nah am Alltag der Region.

Unsere lokalen Evaneos Agenturen kennen die besten Adressen im Heiligen Tal. Von familiären Gästehäusern bis zu Lodges zwischen den Bergen wählen sie herzliche und nachhaltigere Unterkünfte aus. Da sie vor Ort leben, können sie Ihnen auch unbekannte Orte empfehlen, an denen Sie abseits der Menschenmengen übernachten.

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