Marokko im November zeigt sich von seiner schönsten Seite: milde Temperaturen, klare Luft und geringere Besucherzahlen machen die Reise besonders angenehm. Von Fès bis Essaouira lässt sich das Land entspannt entdecken – beim Wandern im Hohen Atlas, beim Bummeln durch die Medinas oder beim Probieren einer herbstlichen Quitten-Tajine.
Mit Unterstützung lokaler Agenturen gestalten Sie Ihre Route durch Marokko im November ganz nach Ihrem Tempo, besuchen Berberdörfer, lebendige Märkte und verbringen eine Nacht im Biwak unter dem klaren Wüstenhimmel.
Wir vernetzen Sie mit einer lokalen Agentur, um Ihre Reise zu planen
Herbstgeschmack und goldenes Licht: Marokko im November erkunden
Von Marrakesch nach Tanger über Agadir: Wohin im November in Marokko reisen?
Der November eignet sich ideal für eine Entdeckungsreise durch Marokko, fernab der Sommerhitze und Menschenmassen. Die milden Temperaturen laden zum Erkunden der Medina, zu Wanderungen in den Bergen oder Abenteuern in der Wüste ein. In Marrakesch taucht goldenes Licht die Gassen und den Majorelle-Garten in eine bezaubernde Atmosphäre.
Die Region um Ouarzazate mit ihren Lehmkasbahs und die flammenden Dünen der Sahara-Wüste bei Merzouga präsentieren sich unter klarem Sternenhimmel von ihrer schönsten Seite. Das mittlere Atlasgebirge bei Ifrane überrascht mit herbstlich gefärbten Wäldern und zeigt eine unerwartete Seite Marokkos.
Zwischen Trekking und Surfen: Was kann man im November in Marokko unternehmen?
November ist ein perfekter Monat für Natur, Kultur und Begegnungen mit Einheimischen in Marokko. Hier sind ausgewählte Aktivitäten:
Wandern im Atlasgebirge: Entdecken Sie die Berberdörfer und die herbstlich gefärbten Landschaften bei milden Temperaturen.
Eine magische Nacht in der Wüste Merzouga: Genießen Sie die Sterne vom Biwak aus, fernab jeglicher Lichtverschmutzung.
Die Medinas von Fès und Marrakesch erkunden: Tauchen Sie ein in lebhafte Souks mit schillernden Stoffen und Gewürzdüften.
Die berühmten Kasbahs besuchen: Bewundern Sie die traditionelle Lehm-Architektur von Aït Ben Haddou.
Surfen an der Atlantikküste: Erleben Sie die Hochsaison zum Surfen rund um Taghazout und Imsouane mit perfekten Wellen.
Bisher sind wir erst am zweiten Ort angekommen und alles hat uns super gut gefallen hier in Marokko - Marrakesch und jetzt Rabat, was total anders ist.
Zu zweit16.5.2025
Die beste Reisezeit
Reise in die Wüste
Auf einer Marokko-Reise ist ein Besuch der prächtigen Sahara ein Muss. Machen Sie einen Trekking-Ausflug nach Figuig, im Osten des Landes, oder versuchen Sie sich beim Sandboarding in Erg Chebbi und begegnen Sie Berber-Nomaden. Verreisen Sie am besten in den Monaten Oktober bis Mai, um die marokkanische Wüste zu entdecken.
Im November zeigt sich Marokko von einer ruhigeren Seite: Die Temperaturen sind angenehm, und viele Orte entspannter als in der Hochsaison. In Marrakesch leuchten die ockerfarbenen Gassen im sanften Herbstlicht – ohne die drückende Hitze des Sommers. In der Wüste erwarten Reisende warme Tage für Wanderungen durch die Dünen und kühle Nächte, die sich perfekt für einen Aufenthalt in einem Camp unter klarem Sternenhimmel eignen. Im Norden lässt sich Chefchaouen mit seinen blauen Mauern in friedlicher Atmosphäre erleben, ganz ohne Menschenmengen. Auch kulinarisch hat der November viel zu bieten: würzige Suppen, aromatische Tajines und süße, sonnengereifte Orangen. Wer in diesem Monat reist, entdeckt Marokko in einer ruhigen Jahreszeit – und erlebt authentische Begegnungen und eindrucksvolle Landschaften.
Das Wetter in Marokko im November ist angenehm gemäßigt – die Sommerhitze ist vorbei, und die Bedingungen sind ideal für Rundreisen. In Marrakesch, Fès und Ouarzazate liegen die Temperaturen tagsüber bei rund 22 Grad, abends kühlt es auf etwa 12 Grad ab. An der Atlantikküste sorgen frische Brisen in Essaouira und Agadir für milde 20 Grad, bei rund 19 Grad Wassertemperatur ist sogar Baden noch möglich. Im Norden, von Tanger bis Chefchaouen, kann es vereinzelt regnen. Im Atlasgebirge bedecken erste Schneefälle die Gipfel.
Während in Deutschland Frost und Schnee herrschen, lockt Marokko mit sonnenverwöhnten Strandtagen. Deutsche Urlauberinnen und Urlauber schätzen besonders die südliche Atlantikküste als Winterflucht. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 18 und 21 Grad. Das schafft perfekte Voraussetzungen für entspannte Strandtage und Wassersport. Wer mehr als nur Baden möchte, findet in den zahlreichen Spa-Anlagen und Hammams wohltuende Abwechslung. Die Kombination aus Strandvergnügen und Wellness macht Marokko zu einem attraktiven Winterziel. Viele Hotels bieten zudem beheizte Pools, falls das Meer einmal zu kühl ist.
Die Atlantikstadt Agadir punktet im November mit stabilem Klima und angenehmen 25 Grad zur Mittagszeit. Marrakesch ist mit durchschnittlich 22 Grad tagsüber etwas kühler, doch die trockene Wüstenluft macht die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für Besichtigungen. Die wenigen Regentage bringen eine erfrischende Abwechslung und lassen die berühmten Gärten der Stadt in saftigem Grün erstrahlen. Der Atlantik vor Agadir lädt mit 21 Grad Wassertemperatur noch zum Baden ein, besonders in den geschützten Buchten südlich der Stadt.
Die südliche Atlantikküste rund um Agadir präsentiert sich als wärmste Region Marokkos im November. Mit konstant angenehmen Tagestemperaturen lockt dieser Küstenabschnitt Wärmesuchende an die weitläufigen Strände. Auch das Souss-Tal zwischen Agadir und Taroudant bietet ein besonders mildes Mikroklima. Die schützenden Berge des Atlas halten kalte Winde ab und schaffen perfekte Bedingungen für ausgedehnte Entdeckungstouren. Die Region um Dakhla im äußersten Süden überrascht mit stabilen Wetterverhältnissen und wenig Niederschlag. Hier vereinen sich atlantische Brisen mit der Wärme der nahegelegenen Sahara zu einem ausgeglichenen Klima.
Im November ist Baden an Teilen der marokkanischen Küste noch möglich, auch wenn das Wasser frischer wird. Die besten Bedingungen bietet die Atlantikküste um Agadir: tagsüber steigen die Temperaturen oft über 22 Grad, die Wassertemperatur liegt bei 19 bis 20 Grad. Weiter nördlich ist Essaouira mit Wind und kühlerem Wasser eher ein Ziel für Surferinnen und Surfer als für Badende. An der Mittelmeerküste, etwa in Al Hoceïma oder Saïdia, sind die Temperaturen niedriger, die Strände ruhig und zum Baden weniger geeignet. Wer im November Meer und Strand genießen möchte, reist am besten in den Süden Marokkos.
Im November zeigt sich Marokko besonders familienfreundlich: mildes Klima, weniger Trubel und viele Gelegenheiten für gemeinsame Erlebnisse. In Marrakesch leuchten die Majorelle-Gärten im goldenen Herbstlicht – ideal für einen entspannten Spaziergang mit Kindern. Im Draa-Tal erwarten Sie ockerfarbene Landschaften und Palmenhaine, die sich in ruhigem Tempo erkunden lassen. In Essaouira sorgt die Atlantikbrise für Spiel und Spaß am Strand sowie entspannte Bummel durch die Medina. Und im Hohen Atlas kann man leichte Wanderungen unternehmen und die Einheimischen in den lokalen Berberdörfern kennenlernen.
Marokko hält im November mildes, aber wechselhaftes Wetter bereit – von kühlen Morgen bis hin zu warmen Tagen. Daher empfiehlt sich vielseitige Kleidung: - Leichte Outfits für sonnige Stunden - Pullover und winddichte Jacke für frische Morgen in den Medinas - Fleecejacke für kühle Wüstennächte im Süden (z. B. Zagora oder Merzouga) - Bequeme, geschlossene Schuhe für Ausflüge zu Kasbahs - Sonnenschutz, Sonnenbrille und Trinkflasche für jede Region - Lange Kleidung oder Mückenschutz für den feuchteren Norden - Badesachen für Pool, Hamam oder Atlantikküste Mit diesen Packutensilien sind Sie für eine individuelle Reise nach Marokko im November gut vorbereitet. Weitere Tipps geben Ihnen gerne unsere lokalen Agenturen vor Ort.
Zurück aus Marokko mit tollen Eindrücken und dankbar für den reibungslosen Verlauf unserer Reise. Von der Planung an, war Ali ein professioneller und engagierter Ansprechpartner, bei Rückfragen immer schnell für uns da. Über die Abläufe mit Beginn von der Abholung am Flughafen sowie zu den einzelnen Etappen wurden wir vorab informiert, auch hier waren kurzfristige Rücksprachen immer möglich. Unser Camp in der Wüste hat uns etwas in Schwierigkeiten gebracht. Auch hier haben wir uns bei Ali in guten Händen gefühlt, als wir an einem verregneten Tag im Camp Dar Ina ankamen und unser Zelt nass und kalt war und erst am Abend der Strom angeschaltet werden sollte. Da es Anzeichen dafür gab und wir Befürchtungen hatten, auch die Nacht ohne Strom in dem kalten nassen Zelt verbringen zu müssen, kontaktierten wir Ali, der uns eine Ersatzunterkunft in einem anderen Camp organisierte. Die beiden Stadtführungen in Marrakesch und Essouira waren sehr gut und professionell gemacht. Unsere Bewunderung gilt den sprachlich sehr umfangreich gebildeten Stadtführern und auch unseren mehrsprachigen Fahrern. Insbesondere Yunes soll hier erwähnt sein, der uns die langen Fahrten von Marrakesch nach Agafay, Agafay nach Essaouira und Essaouira zurück nach Marrakesch mit seiner freundlichen offenen Art sehr angenehm machte. Eine kleine Anmerkung noch bezüglich der Wanderung im Ourika-Tal. Auch hier hatten wir einen Regentag, dafür kann natürlich niemand, aber auch ohne die Nässe waren die Wanderwege für uns eine große Herausforderung. Hier hätte ich mir eine Information über die Beschwerlichkeit der Strecke gewünscht. Sonst war alles super, wir reisen gerne wieder mit T****/Evaneos und können diese sehr empfehlen. Herzlichen Dank, Fam. E**** und G****
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W.F.
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Marokko ist eine Reise wert. Insgesamt sind wir mit den Eindrücken, die wir von diesem Land mitnehmen durften, zufrieden.
Die Organisation und Information im Vorfeld der Reise durch Evaneos und der Partneragentur vor Ort waren problemlos und informativ, bei Nachfragen erfolgten die Antworten zügig und hilfreich.
Im Folgenden möchte ich einige Erfahrungen und auch ein paar Tipps für die Veranstalter und Marokko-Reisende mitteilen.
Am Flughafen Marrakesch wurden wir von einem Mitarbeiter von Evaneos empfangen, mussten aber aus unerfindlichen Gründen auf den Fahrer eine Stunde warten.
Das Riad **** in Marrakesch ist unbedingt zu empfehlen. Die Lage am Rande der Medina, das überaus freundliche Personal, das sehr kommunikative Besitzerpaar und die Räumlichkeiten waren sehr angenehm.
Die halbtägige Stadtführung gab einen informativen ersten Überblick über diese quirlige Stadt. Lohnt sich als Einstieg unbedingt.
Der Tagesausflug ins Ourika-Tal war dagegen ein Flop. Das Tal ist völlig überbewertet. Touristenmassen werden durch die engen Straßen geschoben, überall ist Kommerz, der Aufstieg zu den Wasserfällen führt fast vollständig im Gänsemarsch an Souvenirläden vorbei, das inkludierte Mittagessen war mäßig. Diesen Ausflug kann man sich wirklich sparen. Nachträglich haben wir im Riad erfahren, dass es alternativ auch eine Fünf-Täler-Fahrt (eintägig) gibt, die wesentlich ursprünglichere und intensivere Erfahrungen geboten hätte. Hier wären wir gerne anders beraten worden.
In Marrakesch kann man sich sehr gut auch auf eigene Faust bewegen, wenn man in den Souks den Überblick behält.
Google-Maps war hier sehr hilfreich.
Landschaftlich sehr beeindruckend war unser Ausflug in die Agafay-Wüste. Leider hatte uns die Agentur vor Ort falsch über die Startzeit informiert, so dass wir um 9.00 Uhr fix und fertig mit gepackten Koffern im Riad warteten, um dann zu erfahren, dass der Fahrer erst um 12 Uhr kommt. Das ist ein Organisationfehler, für den sich niemand entschuldigt hat.
Wenn man an den Stationen für Kameltouren und Quad-Fahren vorbei kommt, kann man diese Steinwüste und die Ruhe genießen. Manche brauchen dies, für ein ungewöhnliches Naturerlebnis ist es nicht notwendig.
Wir waren für eine denkwürdige Nacht in der ****-Lodge untergebracht. Die Lage war spektakulär und wir verbrachten einen schönen Abend mit einem guten Abendessen und einem sehenswerten Sonnenuntergang in der Wüste. Die Unterbringung erfolgte in auf den ersten Blick komfortabel eingerichteten Zelten. Als es Zeit zum Schlafen gehen war, zeigte sich aber, dass unser Zelt sich nicht mehr schließen ließ, weil die Reisverschlüsse z.T. defekt waren. Da es ein ruhiger Abend war, machten wir uns da noch keine Gedanken, was sich als Fehler erweisen sollte. In der Nacht kam ein heftiger Sturm auf dem Hochplateau auf, was dazu führte , dass die Frontseite unseres Zeltes wild im Sturm flatterte und wir große Sorge hatten, dass unser Zelt dem Sturm nicht gewachsen sein könnte. Da es mitten in der Nacht war, konnten wir auch niemanden vom Personal finden. Weit nach Mitternacht konnten wir erst Kontakt mit einem älteren Berber aufnehmen, dem es aber auch nicht gelang, die Zeltplanen zu befestigen. Nach einer weiteren Stunde konnte er mit Nadel und Faden die Zeltplanen notdürftig fixieren. In dieser Nacht haben wir kaum ein Auge zugemacht. Am nächsten Morgen gab es zu dem Geschehen kein Wort von dem Personal, die ja von den mangelhaften Zelten Bescheid gewusst haben mussten, wie die notdürftigen Flickversuche, die wir dann entdeckt haben, beweisen. Zusammengefasst: Landschaftlich unbedingt zu empfehlen, bei der Unterbringung muss aber deutlich nachgebessert werden.
Nach der Wüste ging es dann an den Atlantik nach Essaouira. Auch hier war die Unterbringung im Riad **** sehr angenehm, der Empfang war freundlich und zuvorkommend, sehr gut war die Tipps für die Lokalitäten in der Stadt. Die Medina von Essaouira ist übersichtlich. Die Gefahr sich zu verlaufen wie in den Souks von Marrakesch ist gering. Die Stadt ist sehr stark vom Tourismus geprägt. Sehenswürdigkeiten wie in Marrakesch finden sich kaum. Die Strände sind leider sehr mit Plastik verschmutzt. Wenn das Wetter nicht mitspielt, sind die Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, schnell erschöpft. Der Rücktransport nach Marrakesch Airport verlief problemlos.
Insgesamt war die Reise anregend und spannend, leider war das Wetter nicht so wie erwartet. Es hat fast täglich geregnet, was selbst die Marokkaner überrascht hat. Aber auch hier zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels.
W.F.
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Claudio
4
Sehr netter Fahrer, der aber nicht wirklich gut englisch konnte.
Sehr gute Führungen in deutscher Sprache in Rabat und Fes (vor Allem Karima in Fes war hervorragend).
Die Riads waren sehr gut, die Hotels etwas weniger (in die Jahre gekommen).