Reise in Egilsstadir

Zwischen geheimen Wäldern und geheimnisvollen Elfen im Osten Islands unterwegs.

Besuchen Sie Egilsstadir

In Egilsstaðir tauchen Sie ein in ein unbekanntes, wildes und lebendiges Island. Die kleine, ruhige Stadt liegt mitten in den Ostfjorden, umgeben von Birkenwäldern und klaren Flüssen, und empfängt Sie mit einer ruhigen, authentischen Atmosphäre. In Egilsstaðir nimmt man sich Zeit, lokale Traditionen zu entdecken, dem Wind in den Zweigen zu lauschen und den Pfaden entlang des Lagarfljót-Sees zu folgen - dem sagenumwobenen Ort einer geheimnisvollen Seeschlange. Die Natur hier ist üppig und steht in starkem Kontrast zur kargen Vulkanlandschaft des restlichen Landes. Ein unauffälliger, aber lohnenswerter Stopp auf Ihrer Islandreise.

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Egilsstadir: Wie kommt man hin?

Egilsstaðir liegt im Osten Islands, im Herzen der Ostfjorde. Von Reykjavík aus sollten Sie mit etwa 8 Stunden Fahrt rechnen.

Egilsstadir : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Egilsstaðir liegt zwischen Ende Mai und Anfang September. In dieser Zeit sind die Tage lang und die Wanderwege gut begehbar, auch wenn die Region im Sommer gut besucht ist.

Egilsstadir : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie 2 bis 3 Tage in Egilsstaðir ein, um die Ostküste Islands in Ruhe zu entdecken - mit geheimen Fjorden, ruhigen Wäldern und Begegnungen mit Einheimischen.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was kann man in Egilsstaðir sehen und unternehmen?

Erkunden Sie den Osten Islands. Hier, wo die Fjorde das Land begrenzen, erobert sich die Natur ihr Terrain zurück. Auf den ersten Blick wirkt Egilsstaðir wie eine gewöhnliche Stadt, doch sie birgt viele Schätze. Im Herzen der Region Austurland gelegen, ist der ruhige Ort der perfekte Ausgangspunkt für die Entdeckung des mystischen Islands - zwischen bewaldeten Höhen, zauberhaften Seen und von Elfen bewohnten Tälern.

1. Um den Lagarfljót-See spazieren

Der Lagarfljót-See ist das Wahrzeichen der Region und schlängelt sich friedlich über fast 25 Kilometer bei Egilsstaðir. Seine dunklen, tiefen Gewässer sollen das Versteck eines legendären Monsters sein - ein Verwandter vom schottischen Nessie. Entdecken Sie die versteckten Geschichten zwischen den Schilfrohren. Ob man daran glaubt oder nicht: Ein Spaziergang entlang des Ufers regt die Fantasie an. Im Sommer spiegeln sich die goldenen Farben der Mitternachtssonne im ruhigen Wasser. Im Herbst lodern die Ufer in leuchtenden Farben.

2. Den Hallormsstaðaskógur-Wald besuchen

Dachten Sie, in Island gibt es keine Bäume? Lernen Sie den größten Wald des Landes kennen: den Nationalwald Hallormsstaðaskógur. Hier finden Sie gut markierte Wege, je nach Saison können Sie Beeren sammeln und es laden einige versteckte Plätze zum Picknicken an stillen Wasserfällen ein. Dieser Wald ist ein unerwarteter Rückzugsort. Atmen Sie die frische Luft ein. Die Luft duftet nach Kiefern und feuchtem Moos. Perfekt für einen ruhigen Spaziergang oder eine Lesepause am Seeufer. Außerdem ist es ein hervorragender Ort zur Beobachtung von Zugvögeln.

3. Die Hengifoss-Wasserfälle bewundern

Möchten Sie zu einem der höchsten Wasserfälle Islands wandern? Hengifoss liegt etwa 30 Autominuten von Egilsstaðir entfernt. Sie wandern etwa 1,5 Stunden durch von Mineralien geprägte Landschaften, bis oben die Belohnung wartet: Ein 128 Meter hoher, atemberaubender Wasserfall, eingerahmt von rot leuchtenden Basalt- und Tonschichten. Ein beeindruckendes Panorama. Auf dem Weg lohnt sich ein Stopp bei Litlanesfoss, dem kleinen Bruder, bewacht von Basaltsäulen, die an eine Kathedrale erinnern. Ideal für Geologie-Fans und Fotografiebegeisterte, die klare Linien lieben.

4. Durch das Zentrum von Egilsstaðir bummeln

Das Zentrum von Egilsstaðir ist zwar klein, ist aber voller Leben. Schlendern Sie vorbei an Cafés, Kunsthandwerksläden und dem kleinen Markt, auf dem Sie regional und lokal produzierte Angebote finden. Besuchen Sie eine Buchhandlung oder genießen Sie in einem Teesalon ein Stück Zimtkuchen. Ein typisches Bild für das ruhige Leben in den Ostfjorden - nutzen Sie die Zeit für einen Zwischenstopp zwischen Wandertagen oder an einem regnerischen Nachmittag.

5. Regionale Spezialitäten auf dem Biohof Vallanes probieren

Nur 15 Minuten von Egilsstaðir entfernt liegt der Biohof Vallanes, ein Juwel nachhaltiger Landwirtschaft. Gemüse, Samen und Wildkräuter werden hier im Einklang mit dem Klima und Boden der Region angebaut. Genießen Sie einen vegetarischen Brunch auf der Holzterrasse mit Blick auf die Berge. Cremige Suppen, Haferflocken-Pfannkuchen und vitaminreiche Smoothies - hier ist alles hausgemacht. Dabei haben Sie die Gelegenheit, mit den engagierten Produzentinnen und Produzenten ins Gespräch zu kommen.

6. Den Fluss in Richtung Seyðisfjörður überqueren

Folgen Sie der kurvigen Straße über den Fjardarheiði-Pass, der sogar im Sommer manchmal schneebedeckt ist. Nicht um Egilsstaðir zu entkommen, sondern um den farbenfrohen und künstlerischen Nachbarn Seyðisfjörður zu entdecken. In weniger als 30 Minuten verändert sich die Szenerie: ein enger Fjord, bunte Holzhäuser, Kunstgalerien und eine entspannte Bohème-Atmosphäre. Ein Muss für eine gelungene Auszeit. Wer möchte, kann weiter bis zu den Vestdalur-Wasserfällen am Ende des Tals fahren.

7. In den natürlichen Thermalbädern von Vök baden

Auch im Osten Islands gibt es heiße Bäder. Und nicht irgendwelche. Die Vök-Bäder, nur 5 Minuten von Egilsstaðir entfernt, bieten ein unvergessliches Erlebnis auf schwimmenden Becken im Urriðavatn-See. Das warme, natürlich gefilterte Wasser stammt aus einzigartigen geothermischen Quellen der Region. Sie treiben sanft im Nebel, umgeben von Stille und Natur. Der Kontrast zum kühlen See nebenan ist perfekt für Fans nordischer Thermalbäder.

8. Auf den Spuren der Elfen im Borgarfjörður Eystri wandeln

Etwa eine Stunde von Egilsstaðir entfernt erzählen die gezackten Berge von Borgarfjörður Eystri Geschichten - von Elfen, die hier leben sollen. Im gleichnamigen Dorf steht sogar das angebliche Haus der Elfenkönigin Álfaborg. Glauben oder Tradition? Lassen Sie sich verzaubern. Die Natur ist hier so unberührt und rau, dass sie alle Legenden zum Leben erwecken könnte. Gleichzeitig ist die Region von April bis August einer der besten Orte, um Papageientaucher zu beobachten.

9. Am Fjord Mjóifjörður wandern

Ein noch größerer Geheimtipp ist der oft vergessene Fjord Mjóifjörður. Er ist über eine einzige, spektakuläre Schotterstraße erreichbar und zählt zu den schönsten und abgelegensten Orten Islands. Hier finden Sie den märchenhaften Wasserfall Klifbrekkufossar, der in Stufen hinabstürzt. Erfahrene Wanderinnen und Wanderer kommen auf ihre Kosten: alpine Wege, absolute Stille, wilde Gipfel und Blick auf den Fjord. Für alle Abenteurer und Liebhaberinnen der weiten, einsamen Natur.

10. Nordlichter im Winter beobachten

Besuchen Sie Egilsstaðir zwischen September und April? Dann werfen Sie abends unbedingt einen Blick in Richtung Himmel. Hier herrscht wenig Lichtverschmutzung. Die trockene Kälte und klare Luft machen Egilsstaðir zu einem der besten Orte im Osten, um Nordlichter zu sehen - besonders etwas außerhalb des Stadtzentrums. Eingekuschelt in eine Decke und mit einer Thermoskanne Kakao warten Sie geduldig. Wenn das grüne Licht zu tanzen beginnt, flüstert Island seine geheimnisvollen Geschichten in die Nacht.

Egilsstaðir zeigt Ihnen ein Island abseits der Massen - mit Wäldern, nebelverhangenen Seen, Legenden und wechselndem Himmel. Mit einem engagierten lokalen Guide verstehen Sie schnell, wo Sie die isländische Seele besser verstehen lernen.

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Mit Evaneos stehen Sie in direktem Kontakt mit einer deutschsprachigen lokalen Agentur in Island. Ihre Ansprechperson lebt vor Ort, kennt jede Ecke des Landes und unterstützt Sie dabei, Ihre Reise ganz individuell nach Ihren Wünschen und in Ihrem Tempo zu gestalten. Dank ihnen wohnen Sie bei Einheimischen im Osten Islands, entdecken versteckte Pfade rund um Egilsstaðir und sammeln Erfahrungen, die nur wenige Island-Reisende erleben.

Ihre lokale Expertise ist Ihr bester Vorteil für eine andere Art des Reisens: stressfrei, fernab der klassischen Routen und ganz nah an der authentischen isländischen Kultur.

Egilsstadir : Unsere Rundreisen

Egilsstadir : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch in Egilsstaðir liegt zwischen Juni und August. Dann sind die Temperaturen mild, alle Straßen gut befahrbar und die Region erwacht unter dem fast ununterbrochenen Licht der Mitternachtssonne zum Leben. Das ist die ideale Zeit, um die Ostfjorde, Wanderwege im Wald und die umliegenden Wasserfälle zu erkunden.

Im Sommer wird Egilsstaðir zum beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen, besonders im Wald von Hallormsstaðaskógur. Die blühenden Täler laden zum Verweilen ein, und Veranstaltungen wie das Kulturfestival Eistnaflug in Neskaupstaður sorgen für eine festliche Atmosphäre. Wer es ruhiger mag, plant die Reise Ende Mai oder Anfang September, also kurz vor oder nach der Hauptsaison.

Für einen Aufenthalt in Egilsstaðir empfehlen wir das Stadtzentrum. Dort finden Sie Restaurants, Geschäfte und den ruhigen See Lagarfljót, der sich hervorragend für einen Spaziergang eignet. Wer lieber näher an der Natur sein möchte, der kann am Ufer des Sees Lagarfljót oder im Fagridalur-Tal, das nur wenige Minuten entfernt liegt, unterkommen. Hier finden Sie Ruhe, grandiose Ausblicke und erreichen die Wanderwege der Umgebung sehr schnell.

Unsere lokalen Evaneos-Agenturen kennen die besonderen Unterkünfte: familiäre Bauernhöfe, ökologische Gasthäuser mit Umweltsiegel oder versteckte höher gelegene Häuschen - sie empfehlen authentische Übernachtungen mit Gastgebern und Gastgeberinnen. Mit Evaneos erleben Sie selbst beim Schlafen Island auf eine andere Art und Weise.

Im wilden Osten Islands erzählt die Küche von den Jahreszeiten und der Landschaft. Hier einige Spezialitäten, die Sie unbedingt probieren sollten, um die Region noch besser zu verstehen:

  • Geräuchertes Rentier, zart und saftig, verfeinert mit einer Note Wacholder - ein Symbol des Ostens, wo die Tiere frei leben.
  • Fischsuppe nach lokaler Art, dick und cremig, oft mit Forelle aus dem nahegelegenen Lagarfljót.
  • Handwerklich hergestellter Skyr, dichter als in Reykjavík, serviert mit Heidelbeeren aus den umliegenden Wäldern.
  • Marinierter Hering in Varianten mit Kräutern, Curry oder Roter Bete, dazu gedämpfte Kartoffeln.
  • Plokkfiskur, ein traditioneller Fischeintopf, serviert mit Vollkornbrot.

Eingebettet in die Ostfjorde, ist Egilsstaðir ein kleines Paradies für Gourmets, die lokale Aromen entdecken möchten. Diese Adressen sind für ein authentisches kulinarisches Erlebnis besonders empfehlenswert:

  • Salt Café & Bistro: Eine kleine, aber großzügige Karte. Zartes isländisches Lamm, geräucherte Hummersuppe, frisch gebackenes Schwarzbrot. Eine wohltuende Pause mit Blick auf den See.
  • Gistihúsið - Lake Hotel Egilsstaðir Restaurant: Feine, regionale Küche in gedämpfter Atmosphäre. Perfekt, um Rentier-Carpaccio oder Pilze aus den Nachbarwäldern zu probieren.
  • Kjot&fiskur Fresh Fish: Ein einfaches, aber regionales Fish-and-Chips-Gericht, das dieser britischen Spezialität auf isländische Art neues Leben einhaucht!
  • Klausturkaffi: 30 Minuten von Egilsstaðir entfernt, bietet dieses Café im ehemaligen Haus des Schriftstellers Gunnar Gunnarsson traditionelle Gerichte und Kuchen in beeindruckendem historischem Ambiente.

In Egilsstaðir lässt sich die Stadt am besten zu Fuß entdecken. Sie ist klein und überschaubar. Für Ausflüge in die Umgebung empfiehlt sich ein Auto. So bleiben Sie flexibel - zum Beispiel für Touren zum Lagarfljót-See, dem Wald Hallormsstaðaskógur oder den Ostfjorden. Die Straßen sind gut ausgebaut, bei Schneefall ist jedoch besondere Vorsicht geboten.

Wer kein eigenes Fahrzeug hat, kommt im Stadtzentrum gut zu Fuß zurecht, da Geschäfte, Restaurants und Unterkünfte nah beieinander liegen. Im Sommer gibt es einige Busverbindungen zu den Nachbardörfern, die jedoch nur begrenzt fahren. Für kurze Strecken sind Taxis eine Alternative, jedoch selten und am besten vorher zu reservieren. Laden Sie eine Offline-Karte herunter oder nutzen Sie eine GPS-App für bessere Orientierung.

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