Reise in Skógar

Hier rauschen bekannte und unbekannte Wasserfälle und die Pfade entführen Sie direkt in die Schönheit der Natur.

Besuchen Sie Skógar

In Skógar in Island befinden Sie sich in einem winzigen Dorf zwischen Meer und Bergen, in dem die Natur dominiert. Hier dröhnt der Wasserfall Skógafoss, drumherum liegen moosbedeckte Hügel, ein Freilichtmuseum mit Torfdächern und Wanderwege, die langsam in die Hochländer führen. Skógar ist viel mehr als eine Station auf der Südroute - hier lässt es sich Abschalten inmitten unberührter Schönheit und lebendiger Traditionen. Lassen Sie sich von der Magie dieses zeitlosen Ortes verzaubern.

  • Natur, Abenteuer & Sport
  • Wasserfall
  • Unabdingbar

Skógar: Wie kommt man hin?

Skogar liegt an der Südküste Islands, zwischen Vik und Hvolsvöllur. Von Deutschland aus fliegen Sie zunächst nach Reykjavik und mieten vor Ort ein Auto für die 2,5-stündige Fahrt.

Skógar : Beste Reisezeit

Die Monate von Juni bis September bieten in Skogar die besten Bedingungen: lange Tage, mildes Wetter und offene Wanderwege, auch wenn der Sommer die Hauptreisezeit bleibt.

Skógar : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie einen halben Tag in Skogar ein, um die Wasserfälle von Skogafoss und das örtliche Museum in Ruhe zu entdecken.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was kann man in Skógar sehen und unternehmen?

1. Die majestätische Skógafoss-Wasserfall bewundern

Mit einer Höhe von 60 Metern und einem perfekt geraden Wasserfallvorhang raubt Skógafoss einem regelrecht den Atem. Unten dröhnt es und die Gischt bildet oft einen Regenbogen. Für Fotografiebegeisterte ist der Ort besonders reizvoll, vor allem bei Sonnenaufgang, wenn das Licht auf den Wassertropfen tanzt. Wer eine andere Perspektive sucht, sollte der Treppe bis zum Gipfel folgen: Der Blick auf die Südküste von dort aus ist atemberaubend.

2. Auf dem Fimmvörðuháls-Wanderweg wandern

Der Fimmvörðuháls-Weg startet direkt hinter dem Skógafoss-Wasserfall. Die 25 Kilometer lange Strecke führen bis nach Þórsmörk ins Herz der Hochlandregion, vorbei an zwei Gletschern. Eine spektakuläre Abfolge aus 26 Wasserfällen, erstarrten Lavaflüssen, zerklüfteten Felsen und schwarzen Aschetälern. Manche schaffen die Wanderung an einem Tag, andere nehmen sich zwei Tage Zeit mit einer Übernachtung in einer Berghütte. Ein unvergessliches Erlebnis für Fans rauer Landschaften.

3. Das Museum von Skógar erkunden

Ein Muss für alle, die isländische Kultur erleben wollen. Das Skógar-Museum bietet einen tiefen Einblick in das Leben der isländischen Bevölkerung in früheren Zeiten. Hier stehen rekonstruierte Bauernhöfe mit mit Torf gedeckten Dächern, traditionelle Gegenstände, Fischerboote und sogar eine alte Schule. Im Hausinneren erzählt die Einrichtung von einem rauen Leben der Familien. Daneben befindet sich das Museum für Verkehr und Technik mit alten Fahrzeugen und Radios aus früheren Zeiten.

4. Den Kvernufoss-Wasserfall bestaunen

Wenig bekannter als sein Nachbar Skógafoss ist Kvernufoss ein echter Geheimtipp. In 15 Minuten zu Fuß vom Museum erreichbar, führt eine kleine Schlucht zu einem in moosbedeckte Klippen eingebetteten Wasserfall. Die Atmosphäre ist ganz besonders: Oft sind Sie hier ganz allein. Noch besser: Sie können hinter den Wasserfall spazieren, das Wasser um sich spüren und einen Moment der Stille zwischen Windböen und kühlen Spritzern genießen.

5. In einer Unterkunft am Fuße des Wasserfalls übernachten

Wer direkt am Skógafoss übernachtet, schläft mit dem regelmäßigen Rauschen des Wassers im Ohr ein. Entlang des Flusses stehen mehrere nachhaltig gestaltete Gästehäuser und Hotels mit direktem Blick auf dieses Wasserwunder. Im Winter haben Sie hier die Chance, Nordlichter bequem aus einem privaten Whirlpool zu beobachten. Im Sommer tauchen die langen Abendstunden Ihr Dinner in ein goldgelbes Licht.

6. Fish’n’Chips bei Mia's Country Grill (Sveitagrill Miu) probieren

Nicht weit vom Wasserfall, versteckt in einem roten Holzwagen, serviert Mia Fish’n’Chips, die mittlerweile Kultstatus besitzen und diesen auch verdient haben. Dazu gibt es frisches Brot, hausgemachte Kuchen und heiße Schokolade für Regentage. Die Atmosphäre ist herzlich, oft begleitet von einem Hauch isländischer Gitarrenklänge.

7. Den Legenden aus den Wikingersagen auf den Grund gehen

Der Legende nach verbirgt sich hinter Skógafoss eine Truhe voller Gold, hinterlassen von Þrasi Þórólfsson, einem Wikingerhäuptling. Man erzählt, ein der Truhe entnommener Ring sei von einem Jungen gefunden worden - und heute schmückt er eine Tür im Skógar-Museum. Jeder Stein hier hat seine Geschichte. Lokale Guides, Meister im Geschichtenerzählen, erwecken diese faszinierenden Legenden aus Folklore, Magie und alten Traditionen wieder zum leben.

8. Papageientaucher an Dyrhólaey beobachten

Nur 20 Autominuten von Skógar entfernt ist die Halbinsel Dyrhólaey der perfekte Ort, um zwischen Mai und August die berühmten Papageientaucher zu beobachten. Diese kleinen Vögel mit buntem Schnabel nisten in den steilen Klippen. Von oben bietet sich ein hypnotisierender Blick auf die schwarzen Sandstrände von Reynisfjara. Hier spürt man das wilde Herz Islands, direkt am unendlichen Ozean.

9. Den Skógafoss-Wasserfall unter dem Sternenhimmel fotografieren

Nach Einbruch der Nacht verwandelt sich der Skógafoss. Der Wasserfall fällt lautlos in die Dunkelheit, und der klare Himmel leuchtet voller Sterne. Im Winter wird der Ort zum perfekten Schauplatz für Nordlichter. Aufgrund fehlender Lichtverschmutzung ist der Spot ideal für Nachtaufnahmen. Stativ aufbauen, Langzeitbelichtung einstellen und abwarten. Manchmal taucht ein leuchtendes Grün auf, Lichtbänder ziehen über den Himmel - und die Stille von Skógafoss umhüllt Sie.

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