Inspiration

Die einzigartigen Landschaften Islands

Islands Landschaften eröffnen eine ganz eigene Welt. Geprägt von vulkanischer Aktivität, Gletschern und Nordwinden, vereint die Insel die Elemente und bietet einige der spektakulärsten Naturschauspiele weltweit. Tosende Wasserfälle, schwarze Sandstrände, Eisberge, Nordlichter, Lavafelder und Moospolster auf Kraterkanten. In Island herrscht immer die Natur.

Von den Hochländern bis zu den Westfjorden, vorbei an Gletscherlagunen und Vulkanen, planen Sie mit unseren lokalen Expertinnen und Experten Ihre Reise zu den 9 schönsten Landschaften Islands – farbenfroh und fast überirdisch.

Die 9 sehenswertesten Landschaften Islands

  • Der Goldene Kreis: Islands Landschaft in ihrer Essenz
  • Landmannalaugar: die tausend Farben des Inselzentrums
  • Der See Mývatn: Islands vulkanisches Herz
  • Jökulsárlón: die glasklare Gletscherlagune
  • Die Westfjorde: Islands geheime Ecke
  • Reynisfjara und die geheimnisvollen schwarzen Sandstrände
  • Die Halbinsel Snæfellsnes: ein Mikrokosmos Islands
  • Skógafoss: die stille Kraft der Insel
  • Reykjavík: zwischen Fjorden, Dampfschwaden und Nordlichtern

Was sind die schönsten Landschaften Islands?

  • 1. Der Goldene Kreis: Islands Landschaften nahe der Hauptstadt

    Weniger als zwei Stunden von der Hauptstadt Reykjavík entfernt vereint der Goldene Kreis das Faszinierendste Islands: Vulkane, Geysire, Wasserfälle und tektonische Spalten.

    • Nationalpark Thingvellir: Dieses UNESCO-Welterbe ist die historische Geburtsstätte des Parlaments Althing. Geologisch fasziniert der Ort durch die Spalten Silfra und Almannagjá, an denen die eurasische und nordamerikanische Kontinentalplatte sichtbar auseinanderdriften.
    ©Gunnar Sigurdarson
  • Geysir Strokkur: Im Tal Haukadalur schleudert der aktive Strokkur alle 5 bis 8 Minuten eine bis zu 30 Meter hohe Wassersäule empor. Das durch Magma erhitzte Wasser bietet ein beeindruckendes Naturschauspiel im Herzen des Geysir-Gebiets.©Mauro Fabio Cilurzo
  • Wasserfall Gullfoss: Die „goldenen Wasserfälle“ stürzen am Fluss Hvítá über zwei Kaskaden 32 Meter tief in eine Schlucht. Bei Sonnenschein erzeugt der Sprühnebel oft Regenbögen über dem 70 Meter breiten, tosenden Wasserfall.

2. Landmannalaugar: die tausend Farben des isländischen Zentrums

Ein echtes Juwel der isländischen Hochlande, scheint Landmannalaugar mitten im Land wie einem Traum entsprungen. Die ryolithfarbenen Berge zeigen ein Farbenmeer aus Ocker, Rot, Schwarz und Blau.

Auf einer Wanderung durchqueren Sie beeindruckende Lavaströme, Felsformationen und vulkanische Landschaften. Anschließend können Sie sich in den natürlichen heißen Quellen entspannen.

©Marc Thunis

3. Die Region um den See Mývatn: Islands vulkanisches Herz

Im Norden ist das Gebiet um den See Mývatn ein geologisches Meisterwerk aus Feuer und Wasser. Vor 2300 Jahren durch Lavaausbrüche entstanden, zählt die Region heute zu den aktivsten Vulkanzonen des Landes und bietet atemberaubende, mondähnliche Ausblicke.

Der nahrstoffreiche See ist zudem ein Paradies für Ornithologiefans, da hier zahlreiche Wasservögel und Entenarten Zuflucht finden.

Für Entspannung sorgen die natürlichen Thermalbäder von Mývatn. Als ruhigere Alternative zur Blauen Lagune laden sie dazu ein, in geothermisch erwärmtes Wasser einzutauchen, umgeben von markanten Vulkanhügeln.

©Philipp Wuthrich

4. Jökulsárlón: die glasklare Gletscherlagune

Im Süden Islands, am Rande des Nationalparks Vatnajökull, zeigt die Gletscherlagune Jökulsárlón ein hypnotisches Schauspiel. Riesige Eisberge brechen vom benachbarten Gletscher, gleiten über das tiefblaue Wasser und ziehen die Blicke von Robben und Küstenseeschwalben auf sich.

Nicht weit entfernt strandet das Eis an der schwarzen Breiðamerkursandur-Sandbank – auch bekannt als Diamantstrand. Die glitzernden Eisstücke liegen wie Diamanten auf dem dunklen Sand und schaffen ein magisch-eindrucksvolles Bild.

©Yvon Hoogers

5. Die Westfjorde: Islands geheime Ecke

Abgelegen im Nordwesten Islands wirken die Westfjorde wie aus der Zeit gefallen. Uraltes Eis formte tiefe Täler und steile Klippen, die in stille Fjorde stürzen, während einsame Fischerdörfer die kurvigen Küstenstraßen säumen.

In diesem unberührten Ökosystem begegnet man arktischen Füchsen, Papageitauchern und zahlreichen Seevögeln. Als Highlight stürzen die Dynjandi-Wasserfälle über 100 Meter in tosenden Kaskaden herab – ein Symbol für die rohe Schönheit dieser einsamen Gegend.

©Zak Boca

6. Reynisfjara und die geheimnisvollen schwarzen Sandstrände am Meer

Reynisfjara bei Vík ist ein Symbol Südislands und eine der faszinierendsten Landschaften der Insel. Hier treffen mächtige Wellen auf eine scharfkantige Küste aus schwarzem Sand und markanten Basaltsäulen, während die „Trollfelsen“ Reynisdrangar aus dem Meer ragen. Besucherinnen und Besucher sollten die Warnungen lokaler Guides ernst nehmen, da die „tückischen Wellen“ an diesem Küstenabschnitt lebensgefährlich sein können.

Weitere beeindruckende schwarze Strände auf Island:

  • Dyrhólaey: Bietet nahe Reynisfjara einen spektakulären Blick auf einen natürlichen Felsbogen über dem Atlantik.
  • Stokksnes: Erzeugt mit dunklen Dünen vor dem Vestrahorn-Gebirge eine fast apokalyptische Szenerie.
  • Djúpalónssandur: Ein Strand an der Westküste, an dem glatt geschliffene Kiesel und Wrackteile von der Kraft der Natur zeugen.
  • Sólheimasandur: Bekannt für das ikonische Flugzeugwrack aus den 1970er-Jahren, das inmitten der schwarzen Weite liegt.

©Bryan Brittos

7. Die Halbinsel Snæfellsnes: ein lebenswerter Mikrokosmos Islands inklusive sehenswerter Tiere

Oft als „Island im Kleinformat“ bezeichnet, ist auf Snæfellsnes in wenigen Kilometern alles zu finden: Lavafelder, vulkanische Klippen, goldene Strände, ruhige Fjorde und der Gletscher Snæfellsjökull, bekannt aus Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Diese Region steckt voller Sehenswürdigkeiten und lädt zum Entdecken ein.

Beim Sonnenuntergang verstärken sich die Kontraste, Farben leuchten intensiv. Ein besonders fotogener Ort, der herrlich die Vielfalt und Lebendigkeit Islands widerspiegelt.

©Ba Ju

8. Der Wasserfall Skógafoss: die stille Kraft der Insel

Skógafoss ist ein Wahrzeichen Südislands. Der 60 Meter hohe und 25 Meter breite Wasserfall beeindruckt durch seine Kraft und das stetige Donnern, während eine lokale Sage einen Goldschatz hinter seinen Wassermassen vermutet. Am Fuß bricht das Wasser in dichten Nebel, der oft Regenbögen erzeugt.

Eine Treppe führt zu einem Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick. Dort startet auch der Fimmvörðuháls, eine der schönsten Trekkingrouten des Landes, die Skógar mit dem grünen Thórsmörk-Tal zwischen Gletschern und Vulkanen verbindet.

©Jvilella CFATB

9. Reykjavík: die Hauptstadt zwischen Fjorden, Vulkanen, Dampf und Nordlichtern

Als nördlichste Hauptstadt Europas und Islands Hauptstadt liegt Reykjavík zwischen Meer und Bergen und vereint Natur und Kultur. Der Blick reicht über den Faxaflói-Fjord, ein beliebter Ort zur Walbeobachtung, wo das Licht mit der Tageszeit ständig wechselt.

Man schlendert durch die bunten Häuser der Altstadt, bewundert die futuristische Harpa-Konzerthalle und entdeckt kleine Gassen mit Cafés, Kunstgalerien und Street Art. Eine Pause am Ufer des Sees Tjörnin lädt zur Ruhe ein, bevor man den Stadtwald Öskjuhlíð mit seinen Wegen zwischen Bäumen erkundet. Umgeben von Fjorden, Vulkanen und Atlantik atmet Reykjavík frei.

©Lucia C

Islands Landschaften im Jahresverlauf

Island im Winter: die Magie der Stille und der Polarlichter

Von November bis März hüllt sich Island in eine weiße Decke. Gletscherlandschaften erstarren, Skógafoss stürzt weiter unaufhörlich, und Lagunen werden zu riesigen Eisflächen.

In dieser Jahreszeit offenbart sich ein großes Naturschauspiel: Die Nordlichter tanzen über den Bergen und Tauchen den Himmel in farbige Schleier. Der isländische Winter ist eine fast mystische Zeit, in der die Natur und die Zeit scheinbar stillstehen und auf Neues warten.

Island im Frühling: das Erwachen der Natur

Von April bis Juni weicht das Eis der Natur und neues Leben erwacht. Wasserfälle drücken sich kraftvoll hervor, Wiesen erblühen mit Enzian und Löwenzahn, und Schafe ziehen zurück auf grüne Weiden.

Schnee an Vulkanen taut und gibt strahlende Landschaften frei, getaucht in frische Farben. Die Tage werden länger, und die Straßen in die Hochlande öffnen sich – die beste Zeit für eine Mietwagenrundreise durch Island. Frühling ist eine Zeit voller Hoffnung und Licht: das ganze Land erwacht.

©Jeremy Bishop

Island im Sommer: die Wiedergeburt der Landschaften

Von Juni bis September herrscht die Mitternachtssonne, der berühmte Polartag. Die Sonne geht kaum unter, und endlose Tage enthüllen die Schönheit der Insel: grüne Täler, Wasserfälle und Wege in die Hochlande.

Dies ist die perfekte Zeit zum Wandern im Fjallabak-Reservat, Tauchen in Þingvellir, Zelten mitten in den Westfjorden oder die pittoresken Dörfer auf der Insel zu entdecken. Im Sommer weichen die Nordlichter Regenbögen – jeder Moment fühlt sich wie ein wahres Paradies an.

Island im Herbst: die goldene Jahreszeit

Von September bis November legt sich ein goldenes Kupferkleid über Island. Abseits der Massen herrscht eine ruhige, warme Atmosphäre.

Diese Saison ist ideal, um die Farbenpracht und die starken Kontraste zu erleben: Die Nordlichter kehren zurück, Seen spiegeln herbstliche Wälder und die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Island im Herbst zu erkunden bedeutet, sich selbst mit einer besonderen Sanftheit zu beschenken.

©Gantas Vaiciulenas

Island anders erleben: Tipps für eine nachhaltigere Reise

Island lehrt Demut vor der Kraft der Natur. Nachhaltig reisen bedeutet hier, die Naturkräfte zu respektieren und das Land aktiv zu bewahren.

Tipps für eine bewusstere Reise:

  • Natur und Tiere respektieren: Bleiben Sie auf markierten Wegen, um empfindliche Moose zu schützen, und beobachten Sie Wildtiere nur aus der Ferne.
  • Nebensaison nutzen: Reisen im Frühling oder Herbst entlasten die Umwelt und ermöglichen authentischere Begegnungen mit Einheimischen.
  • Lokale Expertise: Nutzen Sie das Wissen lokaler Experten für weniger besuchte Routen und ein tieferes Verständnis der Ökosysteme.
  • Verantwortungsbewusste Wahl: Bevorzugen Sie nachhaltige Unterkünfte bei Privatpersonen und unterstützen Sie lokale Gemeinschaftsprojekte sowie kleine geführte Wandergruppen.

Island ist ein Erlebnis zwischen Feuer und Eis, das sich ständig wandelt. Mit der Begleitung eines Experten oder einer Expertin von Evaneos reisen Sie bewusster und entdecken die wahre, bezaubernde Schönheit der Insel.

©Bryan Brittos

Die häufigsten Fragen zu Landschaften in Island

Welche Landschaft hat Island?

Island zählt zu den geologisch jüngsten Landschaften der Erde und ist stark von Vulkanismus geprägt. Auf engem Raum treffen aktive Vulkane auf mächtige Gletscher, schwarze Lavafelder auf grüne Täler. Über 130 Vulkane und große Eisflächen formen eine kontrastreiche, dynamische Naturkulisse.

Klima und Vegetation: Warum hat Island kaum Wald?

Die geringe Waldbedeckung Islands geht auf Abholzung seit der Wikingerzeit, ein raues Klima und intensive Beweidung zurück. Kurze Wachstumsperioden und vulkanische Aktivitäten erschweren die Regeneration. Heute sind nur etwa zwei Prozent bewaldet, doch Aufforstungsprogramme zeigen langsam Wirkung.

Einwohner und Landschaften: Was ist an Island so besonders?

Island ist dünn besiedelt und beeindruckt durch seine unberührte Natur. Nordlichter, Geysire und gewaltige Wasserfälle prägen das Landschaftsbild. Die Kombination aus Einsamkeit, Naturgewalt und besonderen Lichtverhältnissen wie der Mitternachtssonne macht das Land einzigartig.

Wie sieht die Natur in Island aus?

Islands Natur ist geprägt von starken Kontrasten: heiße Quellen, moosbedeckte Lavafelder und schwarze Strände treffen auf Gletscher und Berge. Orte wie Stokksnes oder der Golden Circle zeigen diese Vielfalt besonders eindrucksvoll und bieten spektakuläre Landschaften für Reisende und Fotografiebegeisterte.

Unser Evaneos Autor
Letsy
Growth Marketing Manager

Als Growth Marketing Managerin für Nordeuropa bei Evaneos ist es meine Aufgabe, Reisenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zu zeigen, dass es nicht nur möglich ist, eine einzigartige, maßgeschneiderte Reise mit einem lokalen Experten zu planen – sondern dass Evaneos dafür die beste Wahl ist.

Mit Strategien, die Sichtbarkeit schaffen und bewusste, neugierige Reisende mit den passenden lokalen Agenturen verbinden – sodass die Reise weit vor der ersten Nachricht beginnt. Sie beginnt mit einem Funken Inspiration und dem Versprechen einer bedeutungsvolleren Art zu reisen.

Geboren in Wien und aufgewachsen in einem bikulturellen indischen Haushalt, hatte ich schon immer eine große Neugier für die Welt und ihre Kulturen. Diese Neugier hat mich dazu gebracht, in mehreren Ländern zu leben, in das lokale Leben einzutauchen und neue Perspektiven zu gewinnen. Heute spreche ich vier Sprachen fließend – ein Ausdruck meiner Leidenschaft, sich über Grenzen hinweg zu verbinden.

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