Reise im Geysir

Wer Island bereist, kommt am faszinierenden Geysir-Gebiet kaum vorbei.

Besuchen Sie Geysir

Das Geysir-Gebiet im Haukadalur-Tal ist eines der bekanntesten Geothermalfelder Islands, in dem heiße Quellen und regelmäßig ausbrechende Geysire die Kraft des Erdinneren sichtbar machen. Im Haukadalur-Tal schießen heiße Wasserfontänen aus dem Boden, während Dampf über die Landschaft zieht und der Geruch von Schwefel in der Luft liegt. Der legendäre Große Geysir, Namensgeber aller Geysire, ist heute meist ruhig – doch sein aktiver Nachbar Strokkur sorgt alle paar Minuten für spektakuläre Ausbrüche und zieht Besucher in seinen Bann. Begleitet von einem tiefen Grollen aus dem Erdinneren wird hier Natur spürbar, ursprünglich und ungezähmt. Wer Island mit allen Sinnen erleben möchte, kommt an diesem faszinierenden Ort nicht vorbei.

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Geysir: Wie kommt man hin?

Geysir liegt im Haukadalur-Tal im Südwesten Islands, am bekannten Goldenen Kreis, zwischen dem Thingvellir-Park und dem Gullfoss.

Geysir : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Besuch des Geysir-Gebiets ist von Mai bis September: Das Wetter ist milder, die Straßen sind frei, und die Geysire zeigen sich spektakulär – allerdings ist in den Sommermonaten mit deutlich mehr Besuchern zu rechnen.

Geysir : Wie viel Zeit wird benötigt?

Rechnen Sie mit etwa 1 bis 2 Stunden vor Ort, um die Ausbrüche des Strokkur zu bewundern und diesen berühmten geothermischen Ort zu erkunden.

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Was kann man in Geysir sehen und unternehmen?

1. Die beeindruckenden Fontänen des Strokkur bewundern

Das Highlight in Geysir ist Strokkur, der kleine Bruder des Großen Geysirs, der alle 5 bis 10 Minuten mit einem dumpfen Grollen ausbricht. Das kochende Wasser bildet eine türkise Blase, die dann in einer heißen Dampfsäule bis zu 20 Meter in den Himmel schießt. Stellen Sie sich nur wenige Meter entfernt auf, Kamera bereit, oder lassen Sie den Moment einfach auf sich wirken. Der Schwefelgeruch, die aufsteigende Hitze bei jeder Eruption und die Ausrufe der anderen Reisenden schaffen ein hypnotisierendes Naturschauspiel, das nie langweilig wird.

2. Das umliegende geothermische Gebiet erkunden

Rund um Strokkur erstreckt sich ein Tal voller anderer Welten. Dampfschlote, heiße Wasserbecken und rissiger Boden in ockergelben und grünlichen Tönen ziehen sich in alle Richtungen. Folgen Sie den Pfaden zu den verschiedenen heißen Quellen, die jeweils eine andere Facette der intensiven geologischen Aktivität zeigen. Man wandert schweigend unter dem Zischen der Erde und dem Raunen des Dampfes. Diese fast überirdische Kulisse wirkt wie aus einem nordischen Märchen. Ein Erlebnis bei jedem Wetter – auch im Regen wird der Dampf noch gespenstischer.

3. Die Geschichte des Großen Geysirs entdecken

Der Große Geysir ist heute fast still, bleibt aber die historische Hauptattraktion des Ortes. Er gab allen Geysiren weltweit ihren Namen. Einst spuckte er Wasser bis zu 80 Meter hoch, doch heute zeigt er sich nur noch selten nach Erdbeben. Trotzdem lohnt sich ein Blick in seinen weiten Krater. Das Wasser ruht dort milchig-blau und von Blasen durchzogen. Info-Tafeln erzählen seine faszinierende Geschichte von gigantischen Eruptionen und langen Ruhephasen. Man spürt das Gewicht der Zeit und den Respekt vor der Natur.

4. Rund um das Haukadalur-Tal wandern

Um Geysir aus einer anderen Perspektive zu erleben, eignet sich eine Wanderung auf den Höhen des Haukadalur-Tals. Ein wenig belebter Pfad führt sanft durch Heideflächen und bietet einen Panoramablick über das gesamte geothermische Feld. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Gletscher Langjökull im Norden. Der weiche Boden unter den Füßen, das leuchtende Grün der Moose, der Wind, der das Gesicht streichelt – ein stiller Moment, perfekt, um der Hektik zu entkommen und Islands wilde Kraft zu spüren.

5. Einen Stopp im Geysir Center einlegen

Direkt gegenüber dem Eingang erwartet Sie das Geysir Center, ein viel mehr als nur eine Durchgangsstation. Hier gibt es eine Ausstellung zur isländischen Geologie, einen Laden mit lokalen Produkten und ein gemütliches Café für eine Pause. Geräuchertes Lamm oder Schwarzbrotsuppe stillen den Hunger, der vom frischen Wind kommt. Außerdem ist es der ideale Ort für eine echte Auszeit bei einer heißen Schokolade.

Geysir als Station bei einer maßgeschneiderten Islandreise

Mit Evaneos gestalten Sie Ihr Islandabenteuer gemeinsam mit deutschsprachigen lokalen Expert:innen, die die Region aus erster Hand kennen. Sie ermöglichen Ihnen authentische Einblicke abseits der klassischen Routen und wissen genau, wann und wo sich rund um den Geysir die schönsten Momente ohne Menschenmengen erleben lassen. Zudem empfehlen sie besondere Unterkünfte mit Charakter.

Auf Basis Ihrer persönlichen Wünsche entwickeln die Expert:innen eine maßgeschneiderte Reiseroute – ob Sie sich für Vulkane begeistern, gerne wandern oder tief in die Kultur eintauchen möchten. So entsteht eine individuelle Islandreise, die perfekt zu Ihnen passt und Ihnen das Land auf besonders intensive Weise näherbringt.

Geysir : Unsere Rundreisen

Geysir : praktische Informationen

Von Reykjavík aus erreichen Sie Geysir mit dem Auto in etwa 1,5 Stunden über die Route 1 und dann die Route 35 in Richtung Goldener Kreis. Das ist die praktischste Möglichkeit, die Region in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken. Geführte Tagesausflüge werden im Sommer und Winter ebenfalls ab der Hauptstadt angeboten.

Der Zugang zum Geysir-Gebiet ist komplett kostenlos. Sie können frei durch das geothermische Gebiet spazieren, den berühmten Strokkur beobachten, der alle 5 bis 10 Minuten ausbricht, und die umliegenden Fumarolen erkunden – alles ohne Eintritt. Direkt neben dem Geysir-Center steht auch ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung.

Das geothermische Feld von Geysir im Haukadalur-Tal ist rund um die Uhr zugänglich, ohne Eingrenzungen der Besuchszeiten. So können Sie den imposanten Strokkur jederzeit bewundern – sei es im goldenen Licht der Mitternachtssonne oder im Tänzeln der Nordlichter.

Nein, Baden ist in Geysir nicht möglich. Das Wasser, das hier aus der Erde schießt, hat oft über 80 °C – ein heißes Bad wäre hier äußerst gefährlich. Dieses mythologische geothermische Gebiet im Goldenen Kreis sollte man deshalb nur vorsichtig von den markierten Wegen aus erkunden. Wer dennoch ein sprudelndes, aber ungefährliches Bad sucht, findet natürliche Quellen in Reykjadalur oder die Laugarvatn-Bäder, die in der Nähe viel einladender sind.

Mitten in den dampfenden Landschaften von Geysir, zwischen den heißen Ausbrüchen des Strokkur und den moosbewachsenen Flächen in Smaragdgrün, pulsiert das isländische Leben. Folgende Tiere könnten Ihnen rund um dieses berühmte geothermische Gebiet begegnen:

  • Der Goldregenpfeifer, ein Frühlingsbote Islands, erkennbar an seinem melodischen Gesang und dem goldgesprenkelten Gefieder.
  • Islandschafe, die frei und friedlich grasen, oft nur wenige Meter von den Fumarolen entfernt.
  • Am Himmel ziehen elegante Zugvögel ihre Bahnen und sind stille Zeugen der menschlichen Aktivität.

Rund um das brodelnde Gebiet von Geysir erobert die Natur zwischen den Geysir-Ausbrüchen ihren Raum zurück. Reisende mit offenem Blick können hier diese Pflanzenwunder entdecken:

  • Thermophile Moose, die auf den heißen Böden grüne Teppiche bilden, trotz der ständigen Hitze.
  • Die weiße Wollgrasart, federleicht, wie eine zarte Berührung, die sich im Wind in den feuchteren Zonen wiegt.
  • Die krautige Lichtnelke mit leuchtend rosa Blüten, die sich auf steinigen Böden hält und dem rauen Klima trotzt.
  • Die unscheinbare, aber widerstandsfähige Dryade mit acht Blütenblättern, die schattige Ecken der nahegelegenen Hügel bedeckt.

In der Umgebung des Geysir-Gebiets laden Laugarvatn – idyllisch an einem geothermischen See gelegen – und Flúðir, berühmt für seine natürlich beheizten Gewächshäuser, zu einer stimmungsvollen Übernachtung ein. Beide Orte sind ein idealer Kompromiss aus Nähe, Ruhe und regionalem Flair. Wer mehr Auswahl sucht, findet in Selfoss, etwa 50 Minuten entfernt, weitere Angebote und mehr Infrastruktur.

Die lokalen Evaneos-Agenturen kennen die besonderen Adressen: gemütliche Gästehäuser, die von isländischen Familien geführt werden, kleine Höfe mit privaten warmen Bädern oder nachhaltige Unterkünfte mitten in der Natur. Sie helfen Ihnen, authentische Unterkünfte abseits der anonymen Hotelketten und des Massentourismus zu finden.

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