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Die 10 schönsten schwarzen Strände Islands

Island begeistert mit seinen spektakulären schwarzen Sandstränden, die durch das Zusammenspiel von Lava und Atlantik entstanden sind. Tiefschwarzer Vulkansand, tosende Wellen und schroffe Klippen schaffen Landschaften, die fast unwirklich wirken. Ob feiner Sand oder glatte Kiesel unter den Füßen - hier finden Sie eine einzigartige Natur vor.

Von Reynisfjara bis Breiðavík laden die schwarzen Strände dazu ein, Islands faszinierende Vulkanlandschaften und ihre raue Schönheit auf einer unvergesslichen Reise zu entdecken.

Das Phänomen der schwarzen Sandstrände verstehen

  • Die schwarzen Sandstrände Islands sind geologische Besonderheiten, entstanden durch die Erosion basischer Lavaströme. Sie bieten ein spektakuläres Panorama, bei dem das tiefschwarze Lavagestein im Kontrast zum weißen Schaumschlag und den glitzernden Eisbergen steht.
  • Reynisfjara und Diamond Beach gelten als die beeindruckendsten Orte, während Sólheimasandur aufgrund eines gestrandeten DC-3-Flugzeugwracks aus dem Jahr 1973 auffällt, das heute als beliebtes Fotomotiv gilt.
  • Achten Sie bei einem Besuch vor allem auf die gefährlichen „Sneaky Waves“. Halten Sie Abstand zum Meer, beachten Sie Sicherheitshinweise und prüfen Sie Wetterwarnungen vor jedem Besuch.

Unser Guide: Die 10 schönsten schwarzen Sandstrände in Island

Diese Strände mit schwarzem Vulkansand gehören unbedingt auf Ihre Reiseliste:

  • Reynisfjara Beach - berühmt durch die Reynisdrangar-Felsen
  • Diamond Beach - das Reich der Eisdiamanten
  • Djúpalónssandur - der schwarze Kieselstrand von Snæfellsnes
  • Stokksnes - schwarzer Strand mit Blick auf den Vestrahorn
  • Sólheimasandur - der Strand mit dem Flugzeug-Wrack
  • Dyrhólaey - der Strand mit dem spektakulären Felsbogen
  • Breiðavík - der einsame schwarze Strand in den Westfjorden
  • Fauskasandur - der ruhige schwarze Strand der Ostfjorde
  • Víkurfjara (Schwarzer Strand von Vik) - der schwarze Strand des südlichsten Dorfes
  • Seltjörn - eine schöne Alternative nahe Reykjavík

Diese schwarzen Sandstrände sollte man auf keiner Island-Reise verpassen

1. Reynisfjara Beach - berühmt durch die Reynisdrangar-Felsen

Reynisfjara nahe Vík ist Islands bekanntester schwarzer Sandstrand. Tiefschwarzer Vulkansand, mächtige Basaltsäulen und die markanten Reynisdrangar-Felsnadeln prägen die spektakuläre Landschaft. Einer isländischen Legende nach handelt es sich um versteinerte Trolle. Der Kontrast aus schwarzem Sand, weißer Brandung und schroffen Felsen macht den Strand einzigartig.

Vorsicht ist jedoch geboten: Die unberechenbaren Sneaker Waves gelten als lebensgefährlich. Halten Sie deshalb stets Abstand zum Wasser und wenden Sie dem Meer niemals den Rücken zu.

©Sankarson Banerjee

2. Diamond Beach - das Reich der Eisdiamanten

Diamond Beach (Breiðamerkursandur) liegt an der Gletscherlagune Jökulsárlón im Südosten Islands. Auf dem schwarzen Sand verteilen sich Eisblöcke, die aus der Lagune in den Atlantik treiben und wie Diamanten glitzern. Das Zusammenspiel aus blau schimmerndem Eis und dunklem Vulkansand sorgt für ein ständig wechselndes Naturschauspiel. Besonders eindrucksvoll ist der Strand am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Sonnenlicht die Eisstücke zum Leuchten bringt.

©Tamara Bitter

3. Djúpalónssandur - der schwarze Kieselstrand von Snæfellsnes

Am Fuße des Snæfellsjökull-Gletschers liegt Djúpalónssandur, ein ehemaliger Fischerort mit einem außergewöhnlichen schwarzen Kieselstrand. Glatt geschliffene Steine erzeugen beim Wellengang ein faszinierendes Geräusch. Historische Kraftsteine erinnern an die Zeit der Fischer, während die Überreste eines 1948 gesunkenen britischen Fischkutters von der rauen Kraft des Nordatlantiks erzählen. Bereits der Weg durch bizarre Lavaformationen macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

©Plage de Djúpalónssandur

4. Stokksnes - schwarzer Strand mit Blick auf den Vestrahorn

Stokksnes zählt zu den fotogensten Orten Islands. Der schwarze Sandstrand wird vom markanten Vestrahorn dominiert, dessen gezackte Gipfel direkt aus dem Meer aufzusteigen scheinen. Dünen mit Strandhafer und Spiegelungen in flachen Wasserpfützen schaffen besonders bei Sonnenauf- und -untergang spektakuläre Motive. Der Zugang erfolgt über das Viking Café und ist kostenpflichtig. Die eindrucksvolle Landschaft macht den Besuch dennoch zu einem Highlight jeder Islandreise.

©Job Savelsberg

5. Sólheimasandur - der Strand mit dem Flugzeugwrack

Sólheimasandur ist bekannt für das Wrack eines US-amerikanischen DC-3-Flugzeugs, das seit 1973 auf der schwarzen Sandebene liegt. Vom Parkplatz an der Ringstraße führt ein etwa vier Kilometer langer Fußweg durch eine karge Vulkanlandschaft zum Wrack. Die Kombination aus schwarzem Sand, Wind und rostigem Flugzeug schafft eine fast surreale Atmosphäre. Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch am frühen Morgen oder zum Sonnenuntergang.

©Gv Chana

6. Dyrhólaey - der Strand mit dem spektakulären Felsbogen

Dyrhólaey ist ein vulkanisches Kap mit einem beeindruckenden natürlichen Felsbogen. Von den Aussichtspunkten genießen Sie weite Blicke über schwarze Sandstrände, die Gletscher Mýrdalsjökull und Eyjafjallajökull sowie bei klarer Sicht bis zu den Vestmannaeyjar-Inseln. Zwischen Mai und Juli brüten hier zahlreiche Papageitaucher. Während dieser Zeit können einzelne Bereiche zum Schutz der Tiere gesperrt sein. Die steile Straße zum Leuchtturm ist mit Allradfahrzeugen leichter befahrbar.

©Joseph Corl

7. Breiðavík - der einsame schwarze Strand in den Westfjorden

Breiðavík gehört zu den abgelegensten Stränden Islands und liegt nahe den Látrabjarg-Klippen in den Westfjorden. Der hufeisenförmige Strand kombiniert schwarzen und goldenen Sand und wirkt besonders im Licht der Mitternachtssonne beeindruckend. Umgeben von grünen Hügeln und einer kleinen weißen Kirche lädt die ruhige Landschaft zu langen Spaziergängen und Robbenbeobachtungen ein. Wer Islands Natur fernab der bekannten Sehenswürdigkeiten erleben möchte, findet hier einen der schönsten Küstenabschnitte.

©Jacqueline Macou

8. Fauskasandur - der ruhige schwarze Strand der Ostfjorde

Fauskasandur liegt nahe Djúpivogur an der Küstenstraße der Ostfjorde und gehört zu den ruhigsten schwarzen Stränden Islands. Über mehrere Kilometer erstrecken sich schwarzer Sand und dunkle Kiesel entlang des Nordatlantiks. Im Gegensatz zu den bekannten Stränden der Südküste überzeugt Fauskasandur mit einer stillen, ursprünglichen Atmosphäre. Er eignet sich hervorragend für Spaziergänge, Vogelbeobachtungen und eine Pause fernab der  klassischen Reiserouten.

©Raul Ling

9. Víkurfjara (Schwarzer Strand von Vik) - ganz im Süden Islands

Direkt am Ort Vík liegt Víkurfjara, ein weitläufiger schwarzer Sandstrand mit Blick auf die Reynisdrangar-Felsen und das Kap Dyrhólaey. Im Vergleich zum nahegelegenen Reynisfjara ist es hier meist ruhiger. Die weiße Kirche oberhalb des Dorfes prägt die Kulisse, während sich besonders zum Sonnenuntergang eindrucksvolle Ausblicke eröffnen. Im Sommer lassen sich an den umliegenden Klippen außerdem Papageitaucher und andere Seevögel beobachten.

©Jo Kassis

10. Seltjörn - eine schöne Alternative nahe Reykjavík

Seltjörn auf der Halbinsel Seltjarnarnes ist eine ruhige Alternative zu den berühmten schwarzen Stränden im Süden. Dunkler Sand, felsige Abschnitte und natürliche Gezeitenbecken schaffen eine entspannte Küstenlandschaft nur wenige Minuten von Reykjavík entfernt. Besonders bei Ebbe spiegeln sich Himmel und Wolken in den Wasserflächen zwischen den Felsen. Der Strand eignet sich ideal für einen kurzen Ausflug und bietet einen guten Eindruck von Islands einzigartigen Vulkanlandschaften.

©Toby Elliott

Eine maßgeschneiderte Island-Reise inklusive Besuch der schwarzen Strände

Von den Basaltsäulen von Reynisfjara bis zu den glitzernden Eisbergen am Diamond Beach: Islands schwarze Sandstrände gehören zu den beeindruckendsten Naturwundern des Landes. Für eine sichere und authentische Erkundung dieser Naturwunder sowie unberührter Küstenabschnitte vertrauen Sie auf unsere lokale Agentur, deren Experten und Expertinnen Sie zu den schönsten Panoramen Islands bei einer maßgeschneiderten Reise führen. Unsere lokale Agentur stellt Ihre maßgeschneiderte Islandreise individuell zusammen.

Häufige Fragen zu Islands schwarzen Sandstränden

Warum ist der Reynisfjara Strand gefährlich?

Der Reynisfjara-Strand zählt wegen unberechenbarer „Sneaker Waves“ zu den gefährlichsten Stränden Europas. Diese Riesenwellen treten ohne Vorwarnung auf und führten seit 2016 zu tödlichen Unfällen, weshalb Warnschilder unbedingt zu beachten sind.

Trotz der ruhigen Optik des schwarzen Sandes herrschen lebensgefährliche Unterströmungen, die sich bei Stürmen schlagartig verschärfen. Festes Schuhwerk ist auf dem rutschigen Basaltsand Pflicht, um in Gefahrenmomenten schnell reagieren zu können.

Was ist mit dem schwarzen Strand in Island passiert?

Reynisfjara wurde durch Game of Thrones und ein Musikvideo von Justin Bieber weltweit bekannt. Der Besucheransturm führte zu strengeren Sicherheitsmaßnahmen. Heute zählen die Reynisfjall-Bergkette und die Höhle Hálsanefshellir zu den meistfotografierten Naturmotiven Islands und machen den Strand zu einem der beliebtesten Reiseziele des Landes.

Wo befinden sich die schwarzen Strände in Island?

Die bekanntesten schwarzen Strände liegen an der Südküste entlang der Ringstraße, darunter Reynisfjara und Sólheimasandur bei Vík. Weitere Vulkanstrände finden Sie in Djúpalónssandur auf Snæfellsnes, bei Stokksnes und Fauskasandur in den Ostfjorden sowie in Breiðavík in den Westfjorden. Das wechselhafte Wetter sorgt oft für besonders eindrucksvolle Landschaften.

Unser Evaneos Autor
Anja
Growth Marketing Manager

Als Marketing Managerin bei Evaneos ist es meine Aufgabe, Reisenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zu zeigen, dass es nicht nur möglich ist, eine einzigartige, maßgeschneiderte Reise mit einem lokalen Experten zu planen - sondern dass Evaneos dafür die beste Wahl ist.

Mit Strategien, die Sichtbarkeit schaffen und bewusste, neugierige Reisende mit den passenden lokalen Agenturen verbinden – sodass die Reise weit vor der ersten Nachricht beginnt. Sie beginnt mit einem Funken Inspiration und dem Versprechen einer bedeutungsvolleren Art zu reisen.

Aufgewachsen in Norddeutschland, wusste ich schon mit 15 Jahren, dass ich irgendwann im Ausland leben möchte - dass ich zehn Jahre später immer noch in Frankreich sein würde, hätte ich mir damals allerdings nicht träumen lassen. Diese Neugier hat mich seitdem immer wieder dazu gebracht, Neues zu entdecken – eine fremde Küche zu probieren, eine neue Sprache zu lernen, in ein anderes Leben einzutauchen. Heute lebe ich selbst zwischen zwei Kulturen - ein Ausdruck meiner Leidenschaft, sich über Grenzen hinweg zu verbinden.

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