Reise auf den Hekla

Der Hekla gehört zu den aktivsten Vulkanen Islands und prägt mit seinen Ausbrüchen seit Jahrhunderten die Landschaft im Süden des Landes.

Besuchen Sie Hekla

Den Vulkan Hekla in Island zu besuchen bedeutet, eine der aktivsten vulkanischen Regionen des Landes kennenzulernen. Die Landschaft ist geprägt von dunklen Aschefeldern und rötlichen Schlackenhängen, die durch frühere Ausbrüche entstanden sind. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Umgebung deutlich: Vegetation wird seltener, und es dominieren karge, steinige Flächen. Bei klarer Sicht eröffnen sich weite Ausblicke auf das isländische Hochland, erkaltete Lavaströme und von Gletschern gespeiste Flüsse.

Ein Besuch des Hekla erfordert eine sorgfältige Planung, da es sich um einen aktiven Vulkan handelt und Wetter- sowie Sicherheitsbedingungen berücksichtigt werden müssen. Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick und praktische Anregungen für Ihre Reise.

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Hekla: Wie kommt man hin?

Der Vulkan Hekla liegt im Süden Islands, im Hochland, zwischen Hella und Landmannalaugar, etwa 110 km östlich von Reykjavik.

Hekla : Beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Reise zum Vulkan Hekla ist von Juni bis Anfang September. Das Wetter ist stabiler und die Wanderwege sind gut begehbar. Juli und August sollte man wegen der höheren Besucherzahl lieber meiden.

Hekla : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie 4 bis 6 Stunden vor Ort ein, oder einen halben Tag mit Wanderung, je nach dem oft wechselhaften Wetter rund um den Hekla.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Was gibt es am Vulkan Hekla zu sehen und zu erleben?

1) Den Hekla über den Aufstiegspfad erklimmen (wenn es die Bedingungen erlauben)

Das Highlight hier ist die Wanderung zum Gipfel eines immer noch aktiven Vulkans. Von einer 4x4-Piste abgehend von der F225 (Landmannaleið) gewinnt man schnell an Höhe in einer kargen Landschaft, in der der Bimsstein unter den Schuhen knirscht und die Luft nach von der Sonne erwärmter Vulkanasche duftet. Der Anstieg ist anspruchsvoll, aber bei gutem Wetter technisch nicht schwierig, allerdings spürt man den Wind deutlich.

Die Umgebung verändert sich mit jeder Kurve: schwarze Asche, ziegelrote Schlacke und späte Schnee-Reste. Bei klarem Himmel ist die Belohnung ein spektakuläres Panorama über das Hochland, die Ebenen im Süden und in der Ferne die Gletscher. Starten Sie früh, nehmen Sie warme Kleidung und Windschutz mit und informieren Sie sich vor Ort über die vulkanische Aktivität und das Wetter. Achtung: Die Vorwarnzeit vor einem Ausbruch der Hekla gehört in Island zu den kürzesten, manchmal unter einer Stunde.

2) Die Krater und Lavafelder an den Flanken des Hekla erkunden

Am besten lässt sich der Hekla bei einer Wanderung durch seine vulkanisch geprägte Landschaft mit Kratern, Lavaströmen und Tephrafeldern erkunden.Sie müssen nicht den Gipfel anstreben; kürzere Strecken führen durch mondähnliches Terrain mit leichten Korksteinen und Farben von Schwarz bis Rostrot. Die Stille ist beeindruckend – nur das Rascheln des Windes und das Knirschen der Schlacke unter den Füßen.

Diese Touren eignen sich gut, um die Landschaft im Detail zu entdecken, zum Beispiel die Moose auf der Lava. Ein lokaler Guide ist wertvoll, um eine passende Rundwanderung zu wählen und instabile Bereiche zu meiden, besonders nach Regen oder Tauperioden.

3) Einen Tagesausflug nach Landmannalaugar zwischen Rhyolith und heißen Quellen machen

In der Nähe des Hekla befindet sich mit Landmannalaugar eines der bekanntesten Wandergebiete Islands, geprägt von farbenfrohen Bergen und natürlichen Warmwasserquellen. Je nach Saison ist die Region über Hochlandpisten erreichbar. Schon bei der Ankunft zeigt sich die Landschaft in ungewöhnlichen Farbnuancen - von Gelb- und Grüntönen bis hin zu Rosa und Grau, die sich deutlich von der dunklen Lava abheben. Bereits kürzere Rundwanderungen von zwei bis vier Stunden bieten einen guten ersten Eindruck der Region.

Um die Menschenmassen zu vermeiden, gehen Sie früh am Morgen oder spät am Tag und wählen Sie ruhigere Pfade, die von lokalen Agenturen empfohlen werden.

4) Den Hekla vom Tal Þjórsárdalur mit seinen historischen Bauernhöfen betrachten

Wer es ruhiger mag, findet im Þjórsárdalur-Tal den perfekten Ort mit weitem Blick auf Hekla und Geschichte zum Anfassen. Hier wellen sich Wiesen, Zwergbirken zittern, und der Vulkan thront im Hintergrund wie eine beständige Präsenz. Legen Sie einen Stopp in Stöng und bei der Nachbildung des Þjóðveldisbær ein, um sich das Leben der Isländer zur Zeit der Sagas vorzustellen – vor den Eruptionen, die die Region neu gestalteten.

Der Ort eignet sich gut für einen Familienausflug mit kurzen Wanderungen, archäologischen Stätten und Fotostopps. Im Nachmittagslicht taucht die schräge Sonne die dunklen Hänge des Hekla in warmes Licht und zeigt, warum der Vulkan lange Respekt und Legenden hervorrief.

5) Eine landschaftlich reizvolle Route zu den Wasserfällen Háifoss und Granni folgen

Nur einen Steinwurf vom Bergmassiv entfernt lohnt sich der Besuch der Wasserfälle Háifoss und Granni – Schwindelgefühl und Frische garantiert. Die Piste führt zu einem Aussichtspunkt, an dem das Wasser in eine tiefe Schlucht stürzt, begleitet von einem dumpfen Grollen, das von den Wänden widerhallt. Bei klarem Wetter fangen die Gischttröpfchen das Licht ein, und das fluoreszierende Moos kontrastiert mit dunkler Asche und Basalt – ein typisches Bild des isländischen Hochlands.

Bleiben Sie auf den markierten Wegen, der Boden kann besonders nach Regen an den Rändern brüchig sein. Für ein intensiveres Erlebnis kommen Sie außerhalb der Hauptzeiten und nehmen sich Zeit, dem Wasserfall, dem Wind und der großen Stille zwischen den Windstößen zu lauschen.

Unsere Tipps für den Besuch des Vulkans Hekla

Kann man auf dem Vulkan Hekla wandern?

Ja, man kann auf dem Vulkan Hekla wandern, allerdings nur, wenn die Bedingungen und Sicherheitswarnungen es erlauben. Es ist ein rauer Berg, oft vom Wind gepeitscht, mit schwarzen Ascheschichten und hellem Bimsstein, der das Gefühl vermittelt, am Ende der Welt zu sein.

Die klassische Route beginnt am Parkplatz Skjólkvíar an der Straße 26 und führt über einen markierten, aber sehr exponierten Weg bis zum Gipfel. Für Hin- und Rückweg sollten Sie je nach Fitness und Wetter 4 bis 6 Stunden einplanen. Dabei sind erhebliche Höhenunterschiede, instabile Passagen und manchmal Schneefelder zu bewältigen. Die beste Zeit ist von Ende Juni bis Anfang September. Prüfen Sie vor der Tour die Infos von SafeTravel und den Wetterbericht, denn Nebel und Wind können hier schnell aufziehen. Beachten Sie, dass die Warnzeit vor einem Ausbruch zu den kürzesten Islands gehört, teilweise unter einer Stunde.

Von wo aus den Vulkan Hekla am besten beobachten?

Für die Beobachtung des Hekla empfiehlt sich die Straße 26 (Sprengisandur) bei den Höfen von Rangárvellir. Dort zeichnet sich die dunkle Silhouette oft vor einem weiten Himmel ab, während der Duft feuchten Grases und der Wind über die Ebenen ziehen. Bei klarem Wetter bietet der natürliche Aussichtspunkt nahe Leirubakki eine große Aussicht ohne Anstrengung. Wer es wilder mag, fährt bis Hrauneyjar an den Stausee – dort erhebt sich der Hekla in weiter Ferne, eindrucksvoll und faszinierend.

Einen Stopp am Vulkan Hekla bei einer maßgeschneiderten Islandreise einplanen

Mit Evaneos planen Sie Ihre Reise gemeinsam mit einer deutschsprachigen lokalen Agentur, die in Island ansässig ist. Dank ihrer Erfahrung vor Ort kennt sie die Gegebenheiten genau – von Straßen und Wetterbedingungen bis zu den besten Reisezeiten, um stark frequentierte Orte zu vermeiden. Auch bei kurzfristigen Änderungen bleiben Sie gut informiert und flexibel unterwegs.

Wenn Sie eine individuelle Reise zum Vulkan Hekla planen, passt Ihr lokaler Ansprechpartner Route, Etappen und Unterkünfte an Ihre Wünsche an – ob Wanderungen, heiße Quellen oder Ausflüge in abgelegene Regionen. So entsteht eine maßgeschneiderte Reise, die Ihnen authentische Einblicke ermöglicht und gleichzeitig Zeit bei der Planung spart.

Hekla : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch des Vulkans Hekla liegt zwischen Ende Juni und Anfang September. Die Zufahrtswege sind meist geöffnet, die Tage sind lang, und die Wanderung führt über schwarze Asche- und Bimssteinhänge ohne anhaltenden Schnee. Ideal, um die Panoramen der Highlands zu genießen.

Im Juli und August ist das Wetter wechselhaft, aber meist milder, mit weniger Nebel und weniger starkem Wind auf dem Gipfel. Juni bietet oft mehr Ruhe, September besticht durch warmes, goldenes Licht. Nach den ersten Frösten können die Zufahrtswege schnell gesperrt werden. Prüfen Sie vor der Abreise unbedingt den Straßenzustand auf road.is und die aktuellen Bedingungen auf safetravel.is – Einheimische orientieren sich täglich daran.

Von Reykjavík aus führt der klassische Weg zum Vulkan Hekla mit dem Auto über die Ringstraße (Route 1) bis nach Hella, dann weiter über die Route 26 nach Norden. Nach Leirubakki folgt man je nach Öffnung der Straßen der F225 (Landmannaleið) oder der 268 bis zum Parkplatz am Fuß des Vulkans. Im Sommer wird oft ein 4x4 empfohlen, da sich die Wetterbedingungen schnell ändern und den Zugang binnen Stunden sperren können.

Der Zugang ist frei, es gibt keine Eintrittspreise für Erwachsene oder Kinder. Da die Gegend vulkanisch aktiv und wandelbar ist, sollten Sie vor der Anreise unbedingt die Zugangsbedingungen und mögliche temporäre Sperrungen prüfen – vor allem auf SafeTravel.is oder der isländischen Wetterbehörde vedur.is.

Für eine Übernachtung rund um den Vulkan Hekla bietet sich am besten eine Unterkunft in einem der Dörfer entlang der Route 26 an. Hella hat die größte Auswahl an Unterkünften und Restaurants – praktisch nach einem langen Tag draußen. Hvolsvöllur, etwas weiter westlich gelegen, ist ideal, wenn Sie von der Südküste kommen. Selfoss eignet sich, wenn Sie mehr Serviceangebote suchen und trotzdem in guter Entfernung bleiben wollen.

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