1. Mit einem traditionellen Boot Wale beobachten
Húsavík gilt als die isländische Hauptstadt der Walbeobachtung. Im Sommer wird die Bucht Skjálfandi zur Bühne eines faszinierenden Wasserspiels mit auftauchenden Flossen und nebelverhüllten Auspufffontänen. Steigen Sie an Bord eines umgebauten Fischerboots. Wenn der Motor aus ist, genießen Sie die Stille. Dann taucht nur wenige Meter entfernt ein riesiger Schatten auf: Ein Buckelwal, Finnwal oder Weißschnauzendelfin. Ein magischer Moment.
2. In den geothermischen Bädern von Geosea entspannen
Auf einer Klippe mit Blick auf den Arktischen Ozean liegt Geosea, ein außergewöhnliches geothermisches Spa. Hier fehlt es an Sulfat und Schwefelgeruch, stattdessen kommt natürlich warmes Meerwasser direkt aus der Erdkruste. Im Infinity-Pool schweben Sie zwischen Nebel und endlosem Horizont, während die Mitternachtssonne Wellen in Rosa- und Orangetönen taucht. Ein unvergessliches Erlebnis.
3. Das Walmuseum in Húsavík entdecken
Bevor Sie den Motor zur Fahrt aufs offene Meer ausschalten, lohnt sich ein Besuch im faszinierenden Reich der Meeressäuger. Das Walmuseum Húsavík, untergebracht in einem alten Hafenhangar, verknüpft Wissen über Biologie, Ökologie und Kultur. Hier können Sie lebensgroße Skelette bewundern, darunter das eines 25 Meter langen Finnwals, und Sie erfahren mehr über die jahrtausendelange Beziehung der Isländer zu diesen legendären Tieren. Ein perfekter Einstieg in Ihr Walabenteuer.
4. Die Kirche von Húsavík besichtigen
Strahlend weiß mit smaragdgrünen Holzdetails gehört die Kirche von Húsavík zu den fotogensten Gebäuden Nordislands. Erbaut 1907 im Stil einer Schweizer Berghütte, wirkt sie wie ein Märchentraum mitten im Dorf. Im Inneren beeindruckt die helle Holzdecke, bunte Buntglasfenster und die sanfte Ruhe nordischer Stille.
5. Einen stillen Moment im Hafen von Húsavík genießen
Frühmorgens oder abends kehrt Ruhe im alten Hafen ein. Die Boote liegen dicht an dicht vertäut, orangefarbene Himmelsspuren spiegeln sich auf lackierten Rümpfen. In den wenigen Cafés erwacht langsam das Leben. Setzen Sie sich nach draußen, wie die Einheimischen, und genießen Sie eine dampfende Tasse isländischen Kaffi. Das Knarren der Taue, das Kreischen der Möwen, das Plätschern der Wellen - hier erlebt man Island von seiner zartesten, poetischsten Seite.
6. Zu Fuß zum Aussichtspunkt Húsavíkurfjall
Für einen Panoramablick über die Bucht wandern Sie auf den Gipfel des Húsavíkurfjall. Die rund 2 bis 3 Stunden lange Tour führt durch blühende Wiesen und felsige Hänge. Oben erwartet Sie die Weite: der Hafen, die Stadt, Boote und vor allem die beeindruckenden Kinnarfjöll-Berge auf der anderen Fjordseite. Bei klarem Wetter sehen Sie sogar die Insel Grimsey am Horizont. Mit einem Fernglas könnten Sie vielleicht sogar einen Polarfuchs entdecken.
7. Ein lokales Gericht in einer alten Holzhütte genießen
Gamli Baukur ist ein gemütliches Restaurant in einem hundert Jahre alten Haus aus hellem Holz. Fischersleute kommen hier frühmorgens vorbei, während Reisende beim Abendessen frischen Kabeljau oder zartes Lammfilet genießen. Butter schmilzt auf dunklem Brot, der Fisch dampft leicht, und im Ofen knistert das Feuer. Dieser Tisch atmet echtes Island und lädt zum gemeinsamen Genuss ein.
8. Die lokalen Traditionen im Safnahúsið á Húsavík entdecken
Nur einen Steinwurf vom Hafen entfernt enthält dieses kleine, unauffällige Museum Schätze des isländischen Alltags. Hier finden Sie Angelutensilien, traditionelle Kleidung, Walknochen-Spielzeug, Kulturschätze und Seefahrergeschichten. Unternehmen Sie eine Zeitreise durch Generationen. Die freiwilligen Guides erzählen oft spannende Anekdoten. Tauchen Sie ein in die Kultur eines Volkes, das geprägt wurde vom Meer und harten Wintern.
9. Einen Abstecher zum Wasserfall Dettifoss machen
Nur rund 90 Kilometer von Húsavík entfernt gilt Dettifoss, Europas mächtigster Wasserfall. Sein Dröhnen hört man lange bevor man ihn sieht. Hier wandern Sie über schwarzes, beinahe mondähnliches Gelände, bis plötzlich die wuchtige Wassermasse vor einem auftaucht: ein dichter Wall aus Schaum, der mit Getöse in einen Basalt-Canyon stürzt. Erschöpft, durchnässt, aber überwältigt verlässt man diesen Ort. Ein Ausflug, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
10. Den Papageientauchern auf der Insel Lundey begegnen
Für Vogelfans ist eine Bootsfahrt zur Insel Lundey, der „Papageientaucher-Insel“, ein Muss. Im Sommer nisten hier Tausende Vögel. Der Kapitän nähert sich langsam dem mit Wildgras und Vogelkot bedeckten Ufer. Doch am besten beobachtet man die kleinen Akrobaten einfach mit den Augen - ein wahrhaft zauberhaftes Schauspiel. Das Betreten der Insel ist jedoch verboten.
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