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Die Felsen mit ihren faszinierenden Formen im Gorchi-Tereldsch

Der unweit von Ulan-Bator gelegene und über richtige Asphaltstraßen zugängliche Gorchi-Tereldsch und seine grünen Berge lauern den Campern auf. Im Sommer sorgen die alpenähnlichen Landschaften in diesem weiten Gelände mit seinen gigantischen Bäumen für erfrischende Luft. Riesige, beeindruckende Granitfelsen erheben sich majestätisch gen Himmel, und wie bei den Wolken findet man Spaß daran, ihnen eine Form zuzuweisen.

Eine üppige Natur

Mit seiner Berg- und Hügellandschaft ist der Nationalpark Gorchi-Tereldsch ein idealer Ort, um sich auszuruhen oder Sport zu treiben. Hier unterscheiden sich die Panoramen deutlich von denen im Westen, es gibt keine Steppe mehr, das Gras ist langwüchsig,und die Pfade sind uneben. Die Bäume - Nadelbäume, Birken und Tannen - rauschen häufiger im Wind, und die Tiere, die sich von denen in anderen Regionen der Mongolei unterscheiden, sind eher "alpiner" Art.

Im Gorchi-Tereldsch wird der Tourismus mehr gefördert, wodurch die Organisation von Ausflügen erleichtert wird, allerdings wird dadurch auch die Landschaft etwas entstellt. An möglichen Aktivitäten fehlt es nicht: einfache Spaziergänge, Fußwanderungen oder Reitausflüge, und sogar Klettertouren. Der Gorchi-Tereldsch bietet auch Gelegenheit zur Kontemplation, denn der Ort ist von zahlreichen Geistern bewohnt, vor allem bestimmte Felsen, die verehrt werden.

Nationalpark Gorchi-Tereldsch

Ein Aufenthalt im Gorchi-Tereldsch bedeutet auch, sich Zeit zu nehmen, um die Fauna, die Flora und die Geschichte zu bewundern. Ornithologen kommen hier auf ihre Kosten: zahlreiche Zugvögel lassen sich hier nieder. Blumenfreunde werden begeistert sein, denn in diesem Park gedeihen die seltenen Edelweiß, Symbol der Ewigkeit in der Mongolei, fast überall! Archäologen und Historiker werden sich für die zahlreichen historischen Stätten der mongolischen Landschaften interessieren. So kann man in Tereldsch zum Beispiel an den Ufern des Flusses Gräber aus der Zeit der Xiongnu erkennen. Diese zu Ehren der großen Krieger errichteten Grabstätten sind ältesten, die bis heute entdeckt wurden. Bei einem Aufenthalt in der Mongolei werden alle Wünsche derjenigen erfüllt, die sich für Geschichte interessieren, der Natur nahe stehen und Lust auf Abenteuer haben.

Faszinierende Felsen

Zwischen den Tannen erheben sich gigantische, durch jahrhundertelange Erosion geformte Granitfelsen. Sie sind recht originell, und es fällt nicht schwer, ihre Formen mit Menschen oder Tieren in Verbindung zu bringen. Einer dieser Felsen wird von den Mongolen verehrt, denn er hat die Form einer Schildkröte angenommen, die in der Mongolei als heiliges Tier gilt. Auch an anderen Orten des Gebietes wird man während einer Rundreise in der Mongolei zahlreiche Schildkröten-Statuen entdecken, beispielsweise in Karakorum. Dieses Tier verkörpert den Frieden, die Weisheit und die Langlebigkeit. Dieser Felsen ist schlichtweg monumental und zweifellos der emblematischste des Parks. Man könnte fast meinen, er wurde von einem Bildhauer mit eben solch spektakulären Ambitionen geschaffen. Aber hier war tatsächlich die Natur am Werk. Die Erosion führt ihren Prozess fort, und der Schildkrötenfelsen wird in den kommenden Jahrhunderten bestimmt eine ganz andere Form annehmen.

Unter einem tiefblauen Himmel lässt dieser in einer hügeligen Landschaft gelegene Felsen Perspektiven in verschiedenen Grüntönen erkennen, durch die sich Flüsse schlängeln, hier und da mit weißen Flecken, den Jurten, durchsetzt. Ein wahres Monumentalgemälde

Marie Cavalié
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Aktualisiert am 26 Oktober 2015