Reise im Landmannalaugar

Zwischen bunt schimmernden Bergen und heißen Quellen endet jede Wanderung mit einem Badestopp.

Besuchen Sie Landmannalaugar

In Landmannalaugar in Island befinden Sie sich mitten im Hochland: Hier wird die Straße zur Schotterstraße und am Horizont sind bereits die Rhyolithberge, ein geologisches Phänomen, zu sehen. Kommen Sie hierher, um zu wandern und den schwarzen Sand, warme Steine und Schlamm unter Ihren Füßen zu spüren. Die Farben überraschen: Ocker, leuchtendes Grün, bläuliches Grau. Ganz still ist es hier nie. Hier rauschen der Wind und das Wasser. Am besten entdecken Sie Landmannalaugar zu Fuß - und danach genießen Sie noch ein Bad in einer heißen Quelle. Hier finden Sie die besten Tipps für Landmannalaugar in Island.

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Landmannalaugar: Wie kommt man hin?

Landmannalaugar liegt im südlichen Hochland Islands, nahe dem Vulkan Hekla. Von Reykjavík aus gelangen Sie im Sommer mit dem Bus oder mit dem Geländewagen über die F208 oder die F225 dorthin.

Landmannalaugar : Beste Reisezeit

Reisen Sie von Ende Juni bis Anfang September nach Landmannalaugar, wenn die F-Straßen geöffnet sind. Wenn Sie Menschenmassen entgehen möchten, kommen Sie am besten Ende Juni oder Anfang September. Dann ist das Wetter allerdings wechselhafter.

Landmannalaugar : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie mindestens einen ganzen Tag ein, idealerweise zwei, um in Ruhe zu wandern und in den heißen Quellen zu baden.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Bekannte Highlights und Geheimtipps: Was kann man in Landmannalaugar sehen und unternehmen?

Landmannalaugar, im Herzen des isländischen Hochlands, inspiriert mit seinen vielen Farben. Der Boden raschelt unter den Schritten, das Rhyolithgestein leuchtet von Lachsrosa bis Moosgrün, Fumarolen verströmen schwefligen Atem, und in einer Senke steht warmes Wasser. Erreichbar ist der Ort nur im Sommer über Sand- und Schotterstraßen. Hier sind 8 Ideen, was Sie in Landmannalaugar sehen und unternehmen können.

1. In der natürlichen heißen Quelle baden

Ein Muss ist das warme Bad am Fuß der Rhyolithberge. Am besten nach einer Wanderung, wenn die Beine etwas schwer werden und der kühle Wind die Wangen prickeln lässt. Das milchige, weiche Wasser umhüllt Sie sofort, während darüber der Dampf tanzt und Wandernde leise miteinander sprechen - fast wie in einer Berghütte unter freiem Himmel.

Kommen Sie früh am Morgen oder am Abend, wenn es ruhiger ist. Vorsicht: Der Untergrund ist uneben und manchmal rutschig. Und nehmen Sie sich Zeit, die Umgebung zu betrachten. Mit jeder Wolke verändern sich die Farben.

2. Zum „Schwefelberg“ Brennisteinsalda wandern

Am Brennisteinsalda dampfen die Hänge: Der Weg steigt schnell an, und die Luft ist geprägt von Schwefelgeruch. Unterwegs zischen Solfataren, die Erde leuchtet kräftig gelb, und die Landschaft wirkt fast unwirklich - zwischen schwarzer Asche und pastellfarbenen Hügeln.

Planen Sie je nach Gehtempo etwa 2 bis 3 Stunden für den Hin- und Rückweg ein. Bei gutem Wetter ist der Blick auf das Lavafeld Laugahraun beeindruckend: wie ein erstarrter, windgebeutelter Ozean.

3. Das Lavafeld Laugahraun durchqueren

Hier spürt man das Innere Islands: Laugahraun ist geologisch gesehen ein junges Lavafeld. Der Weg schlängelt sich zwischen schwarzen, bizarr geformten Felsen hindurch, die stellenweise von leuchtend grünem Flechtenbewuchs überzogen sind. Hinter jeder Kurve öffnet sich eine neue Perspektive auf die farbigen Berge.

Die Wanderung ist kurz und eignet sich auch für Familien. Nach Regen wirken die Steine dunkler und glänzender. Dann können Sie auch das Wasser noch ganz leise tropfen hören, fast wie Musik.

4. Vom Gipfel des Bláhnúkur das Hochland überblicken

Der Aussichtspunkt, der alle überzeugt, ist der Bláhnúkur, der „blaue Gipfel“. Der Aufstieg ist steil, der Boden stellenweise rutschig, doch oben verschlägt es Ihnen für einen Moment den Atem. Unter Ihnen liegt Landmannalaugar wie ein Gemälde: rosa, ockerfarbene und graue Schichten, dahinter Hochebenen, die scheinbar kein Ende nehmen.

Entscheiden Sie sich für einen Tag, an dem das Wetter stabil ist, denn am Gipfel weht der Wind oft kräftig. Wanderstöcke sind ebenfalls hilfreich, vor allem für den Abstieg. Genießen Sie die Stille, die hier vorherrscht.

5. Dem Weg zum türkisen Kratersee Ljótipollur folgen

Besonders fotogen ist der Ljótipollur, ein Vulkankrater mit einem See in blaugrünen Reflexen. Der Kontrast ist klar und eindrücklich: rote Schlacke wie Ziegelstein, ruhiges Wasser und Gräser, die das Licht einfangen. Der Weg dorthin steigt allmählich an und führt über einige weite Ebenen.

Die Runde um den Krater lohnt sich: Ein Farbenspiel erwartet Sie vor allem, wenn die Wolken schnell vorbeiziehen und die Farben sich unmittelbar verändern. Ein wunderbarer Ort für ein entspanntes Picknick in der Stille, das nur vom Wind begleitet wird.

6. Durch die stillen Schluchten Grænagil und Vondugil wandern

Die kleinen Schluchten Grænagil und Vondugil zeigen eine andere Seite von Landmannalaugar. Statt weiter Panoramen erwarten Sie hier schmale Wege zwischen gestreiften Felswänden, mal moosgrün, mal rostrot. Die Schritte hallen, die Luft ist kühler, und plötzlich fühlen Sie sich ganz klein.

Diese kurzen Rundwege lassen sich gut mit anderen Routen verbinden. Nach einem Regenschauer wirken die Farben tiefer und die Bäche lebendiger. Eine ideale Möglichkeit für jeden, der etwas mehr Ruhe sucht und trotzdem nah am Camp bleiben möchte.

7. Ein Stück des Wanderwegs Laugavegur wandern

Landmannalaugar ist das Tor zu einem Mythos: dem Laugavegur, einer der schönsten Fernwanderungen Europas. Auch wenn Sie nicht die vier Tage bis Þórsmörk gehen, schon nach ein paar Stunden auf dem ersten Abschnitt erhalten Sie einen guten Einblick - Ebenen voller Sand, vielfarbige Hänge, Holzstege und dieses Gefühl, weit weg von allem zu sein.

Gehen Sie bis zu den ersten Ausblicken in Richtung Hrafntinnusker und kehren Sie dann um. Ihre lokale Agentur hat wertvolle Tipps zur Route und den aktuellen Wetterbedingungen für Sie. Das ist hier entscheidend, denn das Wetter wechselt schnell und Nebel kann ohne Vorwarnung aufziehen.

8. Das Abendlicht beobachten und ganz nah am Ort übernachten

Der wahre Luxus besteht darin, vor Ort zu schlafen und Landmannalaugar zu erleben, wenn es leerer wird. Am Abend streift das flache Licht über die Berge, Schatten ziehen sich über die Lava, und außer dem Plätschern des Flusses bleibt es still. Am frühen Morgen hören Sie die ersten Schritte der Wandernden.

Ob Hütte oder Camping: Eine gute Planung ist wichtig, besonders in der Hochsaison. Reservieren Sie vorab, reisen Sie mit leichtem Gepäck und bleiben Sie auf den Wegen. Die Vegetation ist empfindlich, daher gehen Sie behutsam mit ihr um. Hier hinterlässt jeder Schritt eine Spur - und eine Erinnerung.

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Mit Evaneos tauschen Sie sich direkt mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort in Island aus. Sie kennt die geeigneten Straßen, Fahrzeiten, Hütten und die wirklich guten Reisezeiten - jene Wochen, in denen das Licht die Berge besonders schön erfasst. Das Ergebnis: weniger Unvorhergesehenes, mehr Zeit draußen und konkrete Tipps, die zu Ihrem Reisetempo passen.

Gemeinsam planen Sie eine maßgeschneiderte Reise mit Landmannalaugar, den dampfenden heißen Quellen und farbenreichen Wanderungen - und je nach Wunsch mit weiteren isländischen Highlights: für Familien, Fotografie, Vulkane, Ausblicke oder genussvolle Pausen.

Landmannalaugar : Unsere Rundreisen

Landmannalaugar : praktische Informationen

Für einen Stopp in Landmannalaugar ist es am einfachsten, direkt vor Ort in der Hütte oder auf dem Campingplatz von Landmannalaugar zu übernachten. Schon beim Aufwachen liegt Schwefelgeruch in der Luft, und das Rhyolithgestein schimmert rosa. Alternativ bieten sich Hella oder Hvolsvöllur an der Südküste an, wenn Sie mehr Komfort und Infrastruktur suchen. Die Gegend um Flúðir und Selfoss ist ideal, für einen Zwischenstopp auf dem Weg in Richtung Goldener Kreis.

Die lokalen Evaneos Agenturen kennen diese Täler wie ihre Westentasche - und vor allem die besten Adressen. Sie empfehlen Ihnen kleine, persönlich geführte Unterkünfte, familiengeführte Guesthouses und gut gelegene nachhaltig geführte Hütten. So schlafen Sie ruhig, abseits der bekannten Orte.

Nach einem Tag zwischen warmem Rhyolithgestein und weichem Moos gehören diese Spezialitäten in den Rucksack - denn vor Ort kann es schwierig sein, Proviant nachzukaufen:

  • Kjötsúpa: lange geschmorte Lammsuppe mit Karotten und Kartoffeln. Eine dampfende Brühe, die bis in die Fingerspitzen wärmt.
  • Skyr: dichter, cremiger Joghurt, leicht säuerlich und perfekt mit Beeren für eine frische Note.
  • Harðfiskur: getrockneter Fisch mit fester Textur, den man langsam knabbert. Salzig, maritim und überraschend aromatisch.
  • Flatkaka: weicher Roggenfladen mit geröstetem Geschmack, ideal für eine rustikale Pause.
  • Kleinur: gedrehte, goldbraune Krapfen, außen leicht knusprig und innen weich, mit einem Hauch Kardamom.

Nach Landmannalaugar kommt man am besten von Juni bis Mitte September, wenn die Hochlandstraßen geöffnet sind. Am einfachsten ist eine Tour ab Reykjavík im Superjeep oder mit dem Highlands-Bus. Beide überqueren die Furten für Sie. Wenn Sie auf eigene Faust reisen, mieten Sie einen Geländewagen und nehmen die F208 oder F225. Beachten Sie, dass auf diesen Bergstraßen Flussdurchquerungen notwendig sind, die ohne Erfahrung nicht zu empfehlen sind. Ab Hella oder Selfoss verkehren ebenfalls saisonale Busse.

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