Reise im Golden Circle

Zwischen Vulkanspalten und unberechenbaren Geysiren zeigt sich Island hier von seiner eindrucksvollsten Seite.

Besuchen Sie Golden Circle

Eine Reise entlang des Goldenen Kreises in Island ist die ideale Rundtour ab Reykjavík - unkompliziert und perfekt, um das Land an ein oder zwei Tagen kennenzulernen. Unterwegs wechseln sich Lavafelder, abgelegene Höfe und sanfte Hügel ab. Dazu kommen eindrucksvolle Stopps: der Þingvellir-Nationalpark mit seiner berühmten Felsspalte, die heißen Wasserfontänen von Geysir und der donnernde Wasserfall Gullfoss. Ja, in der Hochsaison ist diese Route gut besucht. Wer früh startet, erlebt den Goldenen Kreis aber auch mit echten Momenten der Ruhe.

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Golden Circle: Wie kommt man hin?

Der Golden Circle liegt im Südwesten Islands, nahe Reykjavík. Von der Hauptstadt fahren Sie mit dem Mietauto oder nehmen Sie an einer geführten Tour teil. Bis zum ersten Stopp sind es etwa 1 bis 2 Stunden Fahrt.

Golden Circle : Beste Reisezeit

Reisen Sie zwischen Juni und August, wenn die Tage lang und die Straßen gut befahrbar sind - allerdings sind dann auch viele Menschen unterwegs. Ruhiger ist es im Mai oder September, wenn das Wetter noch angenehm mild ist.

Golden Circle : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie für den Golden Circle 6 bis 8 Stunden ein - idealerweise einen ganzen Tag, wenn Sie sich Zeit für Pausen und kleine Abstecher nehmen möchten.

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Bekannte Highlights und Geheimtipps: Was kann man im Goldenen Kreis sehen und unternehmen?

Der Golden Circle ist Island im Kleinen - und von Reykjavík aus gut erreichbar. Geysire brechen aus, Erdspalten öffnen sich unter den Füßen, Wasserfälle legen feinen Sprühnebel auf das Gesicht. Wer den Golden Circle wirklich erleben möchte, sollte früh starten, entspannt fahren und sich Zeit für die ruhigen Orte Islands nehmen.

1. In Þingvellir zwischen zwei Kontinenten wandern

Þingvellir liegt inmitten einer Landschaft, die geologisch und historisch eine wichtige Rolle spielt. Hier treffen die nordamerikanische und die eurasische Platte aufeinander. Sie wandern durch ein von Moos bedecktes Lavatal. Die Luft ist klar, das Wasser in den Spalten leuchtet in einem schneidenden Blau, Raben kreisen über den Felsen.

Erkunden Sie den Park auch abseits der Hauptwege - etwa in Richtung Öxarárfoss und zu den Aussichtspunkten am Rand der Almannagjá. Gegen Abend streift das flache Licht über die Konturen, ein ganz besonderes Schauspiel.

2. Im kristallklaren Wasser von Silfra schnorcheln

In Silfra zu treiben fühlt sich an wie Schwimmen in einer fast unwirklich reinen Welt. Die Spalte wird vom Schmelzwasser des Langjökull-Gletschers gespeist, das jahrzehntelang durch Lavagestein gefiltert wird, bevor es hier ankommt - klar wie Glas. Sie gleiten zwischen dunklen Felswänden hindurch, gesäumt von leuchtend grünen Algen. Fast scheint es so, als würden Sie fliegen.

Die Tour findet mit einem lokalen Guide und im Trockenanzug statt. Auch wer kein besonders geübter Schwimmer ist, lässt sich vom Wasser tragen. Die Kälte ist frisch und klar (2-4 °C), der Atem wird ruhiger - und das Erlebnis bleibt lange im Kopf.

3. Die Kraft des Geysirs Strokkur in Geysir spüren

Wenn Strokkur in die Höhe schießt, scheint Island unter Ihren Füßen zu atmen. Die Erde brodelt, knackt und seufzt. Dann wölbt sich das Wasser zu einer blauen Blase, bevor es als Fontäne explodiert - manchmal mehr als 20 Meter hoch. Der Schwefelgeruch kitzelt in der Nase, Dampf legt sich auf die Wangen, und für einen Moment halten alle den Atem an.

Bleiben Sie mindestens drei Ausbrüche lang stehen und staunen Sie - denn der Rhythmus verändert sich. Gehen Sie anschließend ein paar Schritte weiter zu den kleinen Schlammtöpfen und Fumarolen. Sie werden oft übersehen, erzählen aber ein weiteres Zeichen vom Innenleben der Erde.

4. Den bekannten Gullfoss-Wasserfall besuchen

Der Sprühnebel des Gullfoss zeigt unmittelbar, welche Kraft Islands Wasser hat. Der Fluss Hvítá stürzt in zwei Stufen in eine Schlucht, und sein Donnern füllt das gesamte Becken. Bei klarem Wetter hängt ein Regenbogen in der Gischt, und der Wasserfall scheint das Licht zu verschlucken.

Spazieren Sie auf beiden Wegen: oben für den weiten Blick, unten, um die Nähe des Wassers zu spüren. Im Winter formen vereiste Ränder kristallene Strukturen, und die Landschaft wirkt fast still.

5. Die geheimen Canyons von Brúarhlöð erkunden

Brúarhlöð lohnt sich für einen stillen Abstecher, weit weg von vollen Parkplätzen. Hier hat die Hvítá enge Schluchten in glatte, goldfarbene Felswände gegraben, gezeichnet von seit Jahrhunderten strömendem Wasser. Hören Sie dem rauschenden Wasser zu und folgen Sie den natürlichen Aussichtspunkten am Rand der Felsen.

Der Ort liegt nahe bei Gullfoss, wirkt aber völlig anders. Kommen Sie am Morgen oder am späten Nachmittag und achten Sie auf Ihre Schritte: Nach Regen können die Steine rutschig sein.

6. Durch das heiße Tal Reykjadalur wandern

Bei einer Wanderung nach Reykjadalur wartet am Ende die wohlverdiente Erholung. Von Hveragerði steigt der Weg sanft zwischen Rhyolithhügeln, kleinen brodelnden Quellen und milchigen Bächen an. Ein mineralischer Duft liegt in der Luft, Schafe grasen auf den Wiesen, und Dampf zieht wie Schleier über den Boden.

Am Ende baden Sie in einem warmen Fluss. Packen Sie ein Handtuch und Badesachen ein - und rechnen Sie mit Wind. Das Tal liegt in der Nähe von Hveragerði und ermöglicht einen kleinen Abstecher von der klassischen Golden-Circle-Route, oft auf dem Rückweg nach Reykjavík.

7. Die Lavakathedrale von Kerið besuchen

In Kerið scheint es, als blicke man in ein blaues Auge am Grund eines Kraters. Rote und schwarze, schlackenreiche Wände umschließen einen See, der oft türkis schimmert. Kleine Vulkansteine knirschen unter den Schuhen, und schnell wird klar, wie besonders Islands Farben sind.

Der Rundweg um den Krater ist kurz, doch der Abstieg ans Wasser verändert die Perspektive. Besonders schön ist Kerið bei Sonnenuntergang, wenn die Rottöne wärmer werden und die Oberfläche des Sees zum Spiegel wird. Bitte beachten Sie: Der Besuch der Kathedrale kostet Eintritt.

8. Islandpferde auf einem lokalen Hof kennenlernen

Machen Sie sich bereit für ein besonderes Erlebnis: Wer mit einem Islandpferd ausreitet, lässt sich auf einen besonderen Gang ein: den sanften und gleichmäßigen Tölt des Islandpferdes. Rund um den Golden Circle bieten Höfe Touren für Familien und Interessierte an - über Lavafelder, Wiesen und unbefestigte Wege. Die Pferde sind klein, kräftig und neugierig, ihr Atem mischt sich mit dem kalten Wind.

Entscheiden Sie sich für einen lokalen Anbieter, der auf Tierwohl achtet und in kleinen Gruppen unterwegs ist. Im Winter ist das Licht ganz besonders. Im Sommer endet die Tour manchmal mit einem heißen Kaffee in der Hofküche.

Planen Sie einen Stopp am Golden Circle auf Ihrer maßgeschneiderten Island-Reise

Mit Evaneos stehen Sie im persönlichen Austausch mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort in Island. Sie weiß, welche Straßen nach Schneefall schnell wieder befahrbar sind, und kennt die besten Besuchszeiten für die beliebten Sehenswürdigkeiten. So sparen Sie Zeit und reisen entspannter.

Gemeinsam gestalten Sie eine Reise nach Maß: Etappen am Golden Circle, eine Nacht auf dem Bauernhof, stille heiße Quellen, die Westfjorde oder eine Rundreise auf der Ringstraße. Sprechen Sie mit Ihrer lokalen Agentur über Ihr Reisetempo und Ihre Wünsche.

Golden Circle : praktische Informationen

Für einen Stopp am Golden Circle übernachten Sie am einfachsten in der Gegend um Selfoss oder Hveragerði. So sind Sie nah an Þingvellir, Geysir und Gullfoss und finden Restaurants sowie praktische Services, um nach der Fahrt kurz durchzuatmen. Mehr Ruhe finden Sie im Dorf Flúðir, ganz in der Nähe der Secret Lagoon. In Laugarvatn wiederum wachen Sie direkt am See auf, zwischen dem Dampf heißer Quellen und wohltuender Stille.

Die Evaneos-Agenturen vor Ort kennen diese Täler in- und auswendig. Erhalten Sie Empfehlungen für kleine, persönlich geführte Unterkünfte abseits der großen Parkplätze, mit echtem Bewusstsein für ihre Wirkung vor Ort: familiengeführte Guesthouses, kleine Bauernhöfe oder gut gelegene Lodges. Auch wenn am Golden Circle vieles ausgebucht ist, können sie oft noch unbekannte Adresse empfehlen.

Zwischen dampfenden Geysiren und Lavafeldern lässt sich der Golden Circle auch kulinarisch entdecken. Diese Spezialitäten sollten Sie probieren:

  • Rúgbrauð: dichtes, leicht süßliches Roggenbrot mit dunkler Kruste, besonders gut noch lauwarm. Wird es geothermisch gebacken, heißt es „Hverabrauð”.
  • Lambakjöt: isländisches Lammfleisch, zart und aromatisch, geprägt von niedrigen Kräutern und salziger Luft.
  • Kjötsúpa: traditionelle Lammsuppe mit wärmender Brühe, weichem Gemüse und dezenter Pfeffernote.
  • Skyr: frisch und cremig, mit feiner Säure, pur oder mit Beeren besonders gut.
  • Plokkfiskur: zerzupfter Fisch in einer cremigen Sauce, schlicht, warm und sehr sättigend.

Von Reykjavík aus ist es am einfachsten, ein Auto zu mieten und der Straße 36 nach Þingvellir zu folgen, anschließend der 365/37 bis Geysir und schließlich der 35 nach Gullfoss. Planen Sie mit Stopps etwa 6 bis 8 Stunden ein. Die Straßen sind asphaltiert und im Sommer gut befahrbar. Wenn Sie nicht selbst fahren möchten, entscheiden Sie sich für einen Tagesausflug in kleiner Gruppe ab Reykjavík. Im Winter empfiehlt sich wegen des wechselhaften Wetters ein Guide vor Ort.

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