Reise in Ostfjorde

In den Ostfjorden erwarten Sie einsame Straßen, Fischerdörfer und Rentiere.

Besuchen Sie Ostfjorde

Wer zu den Ostfjorden Islands reist, entscheidet sich für eine ruhigere Küste - abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten. Hier folgt die Straße schmalen Fjorden, führt zwischen dunklen Klippen und Kieselstränden hindurch und erreicht schließlich Fischerdörfer wie Seyðisfjörður oder Djúpivogur, mit stillen Häfen und einfachen Cafés. Auf den Wanderwegen treffen Sie nur wenige Menschen, stattdessen bieten sich hier Ausblicke aufs Meer und mit etwas Glück treffen Sie auf ein paar Rentiere in den Höhenlagen. Die Ostfjorde wollen entdeckt werden, das Wetter schlägt schnell um - doch genau hier fühlt sich Island besonders echt an.

  • Fjord
  • Wandern / Trekking
  • Hafen

Ostfjorde: Wie kommt man hin?

Die Ostfjorde liegen an der Ostküste Islands, zwischen Djúpivogur und Seyðisfjörður. Von Reykjavík aus erreichen Sie sie mit dem Auto über die Ringstraße 1 (etwa ein Tag Fahrt).

Ostfjorde : Beste Reisezeit

Reisen Sie zwischen Juni und Anfang September, wenn die Straßen geöffnet sind, Wanderungen möglich sind und das Wetter milder ist. Im Juli und August ist allerdings mehr los. Wenn Sie es ruhiger mögen, planen Sie Ihre Reise am besten im Juni oder September.

Ostfjorde : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie mindestens 2 bis 3 Tage ein, idealerweise 4 bis 6 Tage, um die Ostfjorde in Ruhe zu erkunden - im entspannten Rhythmus der Dörfer.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Bekannte Highlights und Geheimtipps: Was kann man in den Ostfjorden sehen und unternehmen?

1. Auf den Straßen die Fjorde entdecken

Die Straßen werden hier zu Wegen voller Entdeckungen: Straßen entlang der Fjorde, zwischen dunklen Klippen und glänzenden Kiesstränden. Wer mit dem Auto durch den Osten Islands fährt, möchte am liebsten alle zehn Kilometer anhalten - nur um dem Plätschern des Wassers und den Rufen der Seeschwalben zu lauschen. Nehmen Sie sich Zeit für unscheinbare Aussichtspunkte, wenn das flache Licht das Moos auf den Felsen zum Leuchten bringt. Außerhalb des Sommers haben Sie die Straße oft fast für sich.

2. Das Dorf Seyðisfjörður zu Fuß erkunden

Seyðisfjörður wirkt wie eine lebendige Kulisse am Ende eines schmalen Fjords: bunte Holzhäuser, dazu der Duft von Kaffee, der aus offenen Türen zieht. Schlendern Sie bis zur blauen Kirche am Ende der Regenbogenstraße und folgen Sie dann dem Fluss aufwärts, dorthin, wo Wasserfälle zwischen Birken hinabstürzen. Am Abend wird der Hafen still, fast vertraut. Ein idealer Ausgangspunkt, um die Umgebung entspannt zu entdecken.

3. Zum Hengifoss-Wasserfall wandern

Hengifoss beeindruckt mit Gesteinsschichten aus Basalt und rotem Ton - wie ein geologischer Querschnitt in Lebensgröße. Der Weg steigt oberhalb des Lagarfljót-Sees an. Mit jedem Schritt öffnen sich neue Ausblicke, Sie ringen nach Atem und saugen die frische Luft ein. Unterwegs lohnt sich ein Halt am Litlanesfoss mit seinen Basaltsäulen, einem natürlichen Amphitheater. Bei schönem Wetter bringen Sie am besten ein Picknick mit.

4. Die Papageitaucher in Borgarfjörður Eystri beobachten

Borgarfjörður Eystri gehört zu den besten Orten Islands, um Papageitaucher aus nächster Nähe zu sehen - von einer unaufdringlichen Plattform am Fuß eines Geröllhangs. Im Sommer hören Sie ihre leisen, knurrenden Laute oft, bevor Sie die schwarz-weißen Silhouetten mit den orangefarbenen Schnäbeln entdecken. Der Fjord ist auch ein wunderbares Revier für Wanderungen: Hier gibt es zahlreiche Küstenwege, auf denen Sie sich wie am Ende der Welt fühlen. Kommen Sie früh oder bleiben Sie bis spät, das Licht hier ist angenehm weich. Und eine unglaubliche Ruhe umgibt die Region.

5. Das Felsenlabyrinth Stórurð erkunden

Stórurð ist ein Geheimnis, das die Menschen vor Ort sorgsam hüten: ein Tal voller riesiger Felsblöcke, als hätte ein Riese sie hier verstreut. Die Wanderung beginnt in der Region Borgarfjörður Eystri und führt über grasige Hänge, an eiskalten Bächen vorbei. Dann erscheinen plötzlich türkisfarbene Becken, leuchtend grünes Moos und runde, gestreifte Steine. Das Wetter schlägt schnell um, packen Sie warme Kleidung ein. Hier fühlen Sie sich fast wie auf einer ganz besonderen Expedition.

6. Den Klippen und Stränden von Stokksnes bis zum Leuchtturm folgen

Stokksnes verspricht eine raue Begegnung mit dem Atlantik: schwarzer Sand, Dünen, niedriges Gras und in der Ferne die gezackte Silhouette des Vestrahorn. Gehen Sie bis zum Leuchtturm, während der Wind in der Kapuze pfeift und der Sand gegen die Waden schlägt. Bei klarem Wetter spiegelt sich die Landschaft perfekt in den Pfützen - ein tolles Fotomotiv. Bleiben Sie auf den Wegen und achten Sie darauf, die empfindlichen Dünen nicht zu betreten.

7. Im Hafenort Djúpivogur die Ruhe genießen

Djúpivogur ist der ideale Ort für eine Pause: ein kleiner Hafen, an dem man tief durchatmet, Boote beobachtet und dem Licht über der Bucht folgt. Verpassen Sie nicht die Installation Eggin í Gleðivík, steinerne „Eier” am Ufer, von denen jedes einem heimischen Vogel gewidmet ist. Den Ort entdeckt man am besten zu Fuß. Bleiben Sie bis zum Abend und entspannen Sie bei heißer Suppe oder dem Fisch des Tages und lauschen Sie den Geschichten aus der Gegend.

8. In der Dämmerung auf den Hochebenen im Osten nach Rentieren suchen

Rentiere leben hier in Freiheit - ein unerwartetes Erbe der isländischen Geschichte. Der Osten ist ihre Heimat. Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie am späten Nachmittag langsam über Nebenstraßen zwischen Egilsstaðir, Reyðarfjörður und den Hochebenen fahren, wenn das Licht golden wird und sich die Silhouetten abzeichnen. Halten Sie Abstand, schalten Sie den Motor aus, wenn Sie anhalten, und beobachten Sie still. Ein Moment, der noch lange in Erinnerung bleibt.

9. In einem lokalen heißen Bad entspannen

Den Tag in natürlich warmem Wasser ausklingen zu lassen, verändert alles - besonders wenn die Luft kühl ist und die Berge bläulich schimmern. Im Osten lohnen sich die geothermischen Schwimmbäder kleiner Orte, etwa in Reyðarfjörður. Dort tauchen Sie in den Alltag der Einheimischen ein, zwischen Becken mit verschiedenen Temperaturen und feinem Dampf. Ein isländisches Ritual: einfach, gesellig und wohltuend. Vorher duschen ist hier übrigens Pflicht. Für ein ungewöhnliches Erlebnis empfehlen sich außerdem die Vök Baths in Egilsstaðir.

Planen Sie einen Besuch in den Ostfjorden auf Ihrer maßgeschneiderten Island-Reise

Mit Evaneos stehen Sie im persönlichen Austausch mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort in Island. Sie kennt die Straßen, für die sich der Umweg lohnt, gemütliche Adressen zum Aufwärmen und weiß, wann Sie die Sehenswürdigkeiten zur besten Besuchszeit erleben. Mit einer lokalen Ansprechperson sparen Sie Zeit und bleiben unterwegs flexibel.

Gemeinsam gestalten Sie eine maßgeschneiderte Rundreise mit einem Stopp in den Ostfjorden - zwischen Fischerdörfern und Panoramastraßen - und mit weiteren Stationen auf der Insel, ganz nach Ihren Wünschen. Hier passen sich Tempo, Unterkünfte, Aktivitäten an Ihre Art zu reisen an.

Ostfjorde : praktische Informationen

Für eine Etappe in den Ostfjorden bieten sich Egilsstaðir und Seyðisfjörður als praktische, gut kombinierbare Ausgangspunkte an. Wenn Sie weiter in den Süden fahren, ist auch Höfn ideal. Egilsstaðir erleichtert die Anreise und bietet gute Infrastruktur. Seyðisfjörður schenkt Ihnen eine künstlerische Auszeit direkt am Fjord. Und von Höfn erreichen Sie schnell die Gletscherlagunen und die Straßen entlang der Küste.

Die Evaneos-Agenturen vor Ort kennen diese Fjorde im Rhythmus von Gezeiten und Jahreszeiten. Sie finden kleine, persönlich geführte und nachhaltigere Unterkünfte: ein unaufdringliches Gästehaus, einen umgebauten Bauernhof oder ein kleines Hotel mit regionaler Küche. Alles wird an Ihre Wünsche, Ihr Budget und das aktuelle Wetter angepasst.

Zwischen salziger Meeresluft und grünen Tälern lässt sich die Küche der Ostfjorde in kleinen Bissen entdecken:

  • Kurz gebratener Kaisergranat mit zart-süßem Fleisch, verfeinert mit etwas Zitrone und Kräutern.
  • Fisch des Tages, oft Kabeljau oder Seelachs, zart und saftig, schlicht serviert, damit das Meer den Ton angibt.
  • Harðfiskur, getrockneter Fisch zum Knabbern, intensiv im Geschmack und besonders gut mit etwas Butter.
  • Kjötsúpa, eine warme Lammsuppe mit Wurzelgemüse, Thymian und einer feinen Rauchnote.
  • Dicker, frischer Skyr, leicht säuerlich, mit wilden Beeren oder hellem Honig.

Am einfachsten erreichen Sie die Ostfjorde mit dem Mietwagen ab Reykjavík. Planen Sie einen langen Fahrtag über die Ringstraße, die Route 1, bis nach Egilsstaðir ein. Von dort führen Küstenstraßen weiter nach Seyðisfjörður, Fáskrúðsfjörður oder Djúpivogur. Im Sommer verbinden einige Busse Egilsstaðir mit den Dörfern, sie fahren jedoch nur selten.

Ostfjorde : Was gibt es in der Umgebung zu sehen?

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