Highlights und Geheimtipps: Was kann man auf der Halbinsel Snaefellsnes sehen und unternehmen?
1. Dem Vulkan Snæfellsjökull näherkommen
Wer den Snæfellsjökull sieht, spürt sofort, wie sich die Dimensionen der Halbinsel verändern. In der Ferne schwebt die weiße Kuppel über den Lavafeldern, wie eine Einladung zum Abenteuer. Bei klarem Wetter fängt der Schnee das Licht ein und weist ganz natürlich den Weg zum Nationalpark. Nehmen Sie sich Zeit für Stopps an den Aussichtspunkten: Der Wind riecht nach Meer und fernem Schwefel, und Island zeigt sich hier rau, fast mythisch.
Am intensivsten erleben Sie den Ort bei einer Wanderung auf den einfachen Wegen rund um den Park, statt den Gipfel um jeden Preis erreichen zu wollen. Lokale Agenturen wissen, welche Route zum oft wechselhaften Wetter passt. Erfahren Sie von Ihnen mehr über Jules Verne und isländische Sagen.
2. Über den schwarzen Strand von Djúpalónssandur laufen
In Djúpalónssandur knirscht der Kies unter Ihren Schritten. Der Strand ist eine faszinierende Mischung aus dunklem Sand und runden, vom Atlantik glatt geschliffenen Steinen. Dazwischen liegen verrostete Überreste eines Schiffswracks. Die Luft riecht salzig, die Wellen schlagen mit Kraft an die Küste, und Basaltklippen bilden eine fast theatralische Kulisse. Hierher kommt man wegen der Wucht des Ortes, nicht zum Baden.
Halten Sie immer Abstand zum Wasser, denn Sneaker Waves überraschen selbst erfahrene Besucherinnen und Besucher. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um die alten Hebesteine der Fischer, ein kleines lokales Ritual, zu besichtigen. Danach folgen Sie dem Weg zu den Lavaformationen: raue Strukturen, dichte Moospolster und eine unglaubliche Stille zwischen zwei Windböen.
3. Kirkjufell und den Wasserfall Kirkjufellsfoss besuchen
Ein Foto vom Kirkjufell gehört für viele zu den ikonischen Momenten auf Snaefellsnes. Doch der eigentliche Zauber entsteht, wenn man bleibt. Der pfeilförmige Berg spiegelt sich in kleinen Wasserflächen, und der Wasserfall rauscht im Vordergrund. Bei Sonnenaufgang oder am Abend, wenn weniger Menschen unterwegs sind, werden die Farben weicher, fast silbrig.
Wer mehr Abenteuer möchte, sollte über die klassischen Aussichtspunkte hinausgehen, aber auf den markierten Wegen bleiben. Im Winter knirscht hier der Reif unter Ihren Sohlen. Ihre lokalen Guides wissen, wann der beste Moment gekommen ist, um mit etwas Glück Nordlichter über dem Gipfel tanzen zu sehen.
4. Die Basaltsäulen zwischen Arnarstapi und Hellnar erkunden
Dem Küstenweg zwischen Arnarstapi und Hellnar zu folgen, heißt, am Rand eines großartigen Naturschauspiels zu wandern. Die Wellen drängen sich in die Felsbögen, die Klippen zerfallen zu Basaltorgeln, und Seevögel rufen über Ihren Köpfen. Der Weg ist einfach, gut zugänglich und unglaublich fotogen. Immer wieder entsteht das Gefühl, am Ende der Welt zu wandern.
In Hellnar lohnt sich eine schlichte Pause: eine heiße Suppe oder ein Stück Kuchen, während der Wind die Fensterscheiben zum Vibrieren bringt. Hier zählen die Details: Mooskissen, vulkanische Schichten, grüne Reflexe im Wasser. Hier erfahren Sie auf jedem Schritt etwas über Islands Geologie.
5. Die Vogelklippen von Lóndrangar bewundern
In Lóndrangar ragen zwei Basalttürme wie Ruinen einer Burg aus dem Meer. Die umliegenden Klippen sind Rückzugsort für viele Vogelarten, und im Frühling ist die Luft erfüllt von Flügelschlägen und Rufen. Der Kontrast ist eindrucksvoll: schwarzer Fels, helle Flechten, stahlblaues Meer und ein in Sekundenschnelle wechselndes Licht.
Der Aussichtspunkt liegt nah am Parkplatz, ideal für Reisen mit der Familie oder wenn das Wetter umschlägt. Wer mehr Ruhe sucht, geht ein Stück weiter auf den umliegenden Wegen. Dort hören Sie den Atem des offenen Meeres und sehen mit etwas Glück, wie die Wellen am Fuß der Säulen in weißen Fontänen zerbrechen.
6. Sich in den Lavafeldern von Berserkjahraun verlieren
In Berserkjahraun tauchen Sie ein in Labyrinth aus Lava, überzogen von fast leuchtend grünem Moos. Die Straße schlängelt sich zwischen den Blöcken hindurch, und für einen Moment scheint man über einen anderen Planeten zu fahren: weich und rau zugleich. Der Ort ist weniger besucht als die bekannten Highlights der Halbinsel. Genau das macht seinen Reiz aus: eine tiefe Stille, nur vom Wind unterbrochen.
Legen Sie einen Stopp an den kleinen Aussichtspunkten ein und gehen Sie ein paar Minuten zu Fuß. Spüren Sie das federnde Moos unter den Schuhen und betrachten Sie die erstarrten Formen des Lavastroms. Die Menschen vor Ort erzählen hier von einer Berserker-Saga. Was aber besonders bleibt, ist der seltsame Frieden dieser Landschaft - als hätte die Lava beschlossen, sich auszuruhen.
7. An der Küste von Ytri Tunga nach Robben Ausschau halten
Robben in Ytri Tunga zu beobachten, ist eine der liebsten Beschäftigungen der Reisenden hier. Der Strand ist für Island überraschend golden und öffnet sich zu Felsen, auf denen sich die Robben gern ausruhen. Beobachten Sie, wie sie sich langsam aus dem Wasser ziehen, im Licht glänzen und dann elegant wieder abtauchen. Die Atmosphäre ist sanft, fast meditativ, besonders früh am Morgen, wenn die Welt noch zu schlafen scheint.
Halten Sie ausreichend Abstand und nutzen Sie wenn möglich ein Fernglas. Die Robben lassen sich hier leicht entdecken. Eine tolle Ausflugsmöglichkeit auch für Familien.
8. Durch Stykkishólmur bummeln
Der Hafen von Stykkishólmur ist klein und charmant, bunte Häuser heben sich vom Himmel ab, und der Duft von Algen und nassem Holz begleitet Sie durch den Ort. Gehen Sie hinauf zum Leuchtturm: Von dort reicht der Blick über die Bucht Breiðafjörður mit ihren vielen kleinen Inseln. Vielleicht verstehen Sie mit dieser Aussicht, warum die Menschen hier von einem geheimen Archipel sprechen.
Am Hafen werden Meeresprodukte von beeindruckender Frische serviert. Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch mit den Locals. Die Einheimischen sind direkt, oft witzig und stolz auf ihre Region. Stykkishólmur lässt Sie in den Alltag der Halbinsel eintauchen.
Legen Sie auf Ihrer maßgeschneiderten Islandreise einen Stopp auf Snaefellsnes ein
Mit Evaneos tauschen Sie sich direkt mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort in Island aus. Sie kennt die Straßen, die sich zwischen Lavafeldern hindurchschlängeln, die besten Zeiten, um Kirkjufell ohne Menschenmassen zu erleben, und unbekannte Adressen, an denen eine Lammsuppe wirklich wärmt.
Gemeinsam gestalten Sie eine maßgeschneiderte Route, passend zum Tempo Ihrer Familie oder Ihrer Reise zu zweit. Etappe auf Snaefellsnes, Abstecher in die Westfjorde, Übernachtungen auf Bauernhöfen, wenig besuchte heiße Quellen: Ihre lokale Expertin oder Ihr lokaler Experte stimmt jedes Detail ab und teilt praktische Tipps, vom Wetter bis zu den Fahrzeiten.

























































