Reise in Selfoss

Hier rauschen die Wasserfälle, die Zeit scheint langsamer zu vergehen, und die Natur flüstert Ihnen isländische Geheimnisse zu.

Besuchen Sie Selfoss

Selfoss in Island ist eine charmante Kleinstadt, die zwischen Lavafeldern und grünen Weiden liegt. Hier im Süden des Landes kreuzen sich zwei wichtige Reiserouten. Die Stadt liegt zwischen Reykjavík und den Sehenswürdigkeiten des Goldenen Kreises und strahlt eine typisch isländische, ruhige Atmosphäre aus. Hier finden Sie einen Markt mit lokalen Produkten, ein warmes Bad mit Bergblick oder Wasserfälle. Selfoss ist ein idealer Ausgangspunkt, um Island authentisch zu erleben. Vielleicht beginnt hier Ihre isländische Abenteuerreise?

  • Kunst & Kultur

Selfoss: Wie kommt man hin?

Selfoss liegt im Südwesten Islands, etwa 60 km von Reykjavik entfernt. Von Deutschland aus nehmen Sie einen Direktflug nach Reykjavik und fahren anschließend mit dem Auto auf der Route 1 weiter.

Selfoss : Beste Reisezeit

Um Selfoss von seiner besten Seite zu erleben, empfehlen sich die Monate Mai bis September: lange Tage, mildes Wetter und eine ruhigere Atmosphäre als in Reykjavik.

Selfoss : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie einen halben Tag in Selfoss ein: genug Zeit, um gemütlich zu bummeln, lokale Spezialitäten zu probieren und den ruhigen Rhythmus Südislands zu spüren.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was kann man in Selfoss sehen und erleben?

Was kann man in Selfoss sehen und unternehmen?

Nur etwa fünfzig Kilometer von Reykjavík entfernt, liegt Selfoss malerisch am Ufer des Flusses Ölfusá. Die kleine Stadt im Herzen des isländischen Südens ist längst mehr als nur eine Zwischenstation auf der Route des Goldenen Kreises. Lange Zeit abseits der üblichen Reiserouten gelegen, überrascht sie heute umso mehr - mit einer aufstrebenden Gastronomie und einem lebendigen Kulturleben. Hier sind die schönsten Entdeckungen in der Stadt und Umgebung.

1. Durch die neu gestaltete Innenstadt bummeln

Das neu entstandene Stadtzentrum ist ein beeindruckendes Beispiel für isländische Stadterneuerung: charmant, modern und menschenorientiert. Inspiriert von traditioneller Architektur verbindet es farbenfrohe Holzhäuser, Geschäfte mit regionalem Kunsthandwerk, gemütliche Cafés und grüne Oasen mit Blick auf den Fluss. Schlendern Sie durch die gepflasterten Gassen, genießen Sie einen frisch gerösteten Kaffee und bewundern Sie die Hängebrücke über die Ölfusá, die im Sonnenlicht schimmert.

2. Das LÁ Art Museum in Hveragerði besuchen

Nur etwa 15 Autominuten entfernt in Hveragerði liegt dieses Museum für zeitgenössische Kunst - es lohnt sich auch für Kunstneulinge. Der helle, minimalistische Raum zeigt Werke isländischer Künstlerinnen und Künstler, die sich oft mit Umwelt- und Kulturthemen auseinandersetzen. Die mutigen wechselnden Ausstellungen sind für jeden offen. Ein ruhiger Ort, den viele Reisende übersehen.

3. Den Hellisskógur-Wald erkunden

Fünf Autominuten vom Zentrum entfernt, auf der anderen Seite der Ölfusá, lädt dieser kleine Wald zum Entspannen ein und bildet einen erfrischenden Kontrast zu den offenen Landschaften der Region. Kiefern, Birken und weiche Pfade schlängeln sich durch blühende Lichtungen und Aussichtsplattformen mit Flussblick. Im Frühling erfüllt der Gesang der Zugvögel die Luft, im Herbst bedeckt Moos den Boden mit wilden Heidelbeeren. Ideal für eine Pause in der Natur, einen entspannten Spaziergang oder ein isländisches Picknick mit warmem Skyr.

4. Hummer-Suppe bei Fjöruborðið kosten

Selfoss wäre ohne diese kulinarische Station kaum vorstellbar. Eigentlich in Stokkseyri, 15 Minuten Autofahrt entfernt, ist die Hummersuppe von Fjöruborðið im ganzen Land bekannt. In einem gelben Haus am Meer genießen Sie einen cremigen, würzigen Sud mit saftigen Hummerschwänzen - mit Blick auf Moorlandschaften und wilde Schwäne. Ein echter Wohlfühlmoment, besonders an regnerischen oder windigen Tagen.

5. Geschichtliche Zeitreise im Heritage Museum (Byggðasafn Árnesinga)

Das kleine Heimatmuseum ist ein Juwel für alle, die sich für den isländischen Alltag früherer Jahrhunderte interessieren. Untergebracht in einer alten Schule und vier weiteren Häusern zeigt es das frühere bäuerliche Leben: landwirtschaftliche Werkzeuge, Möbel aus vergangenen Zeiten und nachgestellte Wohnräume. Hier entdecken Sie den Einfallsreichtum der Menschen angesichts der rauen Klimabedingungen. Das Museum befindet sich in Stokkseyri, 15 Minuten von Selfoss entfernt.

6. Im Schwimmbad Sundlaug Selfoss entspannen

Wie in vielen isländischen Städten ist das Schwimmbad der soziale Treffpunkt. Sundlaug Selfoss beeindruckt mit moderner Ausstattung, großzügigen Flächen und grüner Umrahmung. Das Wasser stammt aus natürlichen Quellen und es gibt mehrere Becken mit unterschiedlichen Temperaturen, ein Dampfbad und eine Rutsche für Kinder. Am Abend in ein 42 Grad warmes Becken eintauchen, die Augen schließen, den isländischen Gesprächen lauschen - und sich vom Wasser wärmen lassen.

7. Vögel im Flói-Sumpf beobachten

Nur wenige Kilometer südlich von Selfoss erstreckt sich das Naturschutzgebiet Flói, ein Paradies für Vogelbeobachter. Abseits gelegen, am Ende eines schmalen Feldwegs, öffnet sich hier eine weitläufige Moorlandschaft mit grasbewachsenen Inseln und salzigen Pfützen. Im Frühling und Sommer nisten hier hunderte Vögel: Küstenseeschwalben, Stelzenläufer, Goldregenpfeifer und mehr. Steigen Sie auf die hölzerne Beobachtungsplattform, bringen Sie ein Fernglas mit und genießen Sie die Ruhe - lauschen und beobachten Sie einfach.

8. Isländisches Erdofenbrot backen

In Laugarvatn, etwa 35 Autominuten entfernt, erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: Lernen Sie, wie das berühmte rúgbrauð (isländisches Roggenbrot) mit geothermischem Dampf unter der Erde gebacken wird. Es wird 24 Stunden neben einer kochenden Quelle gebacken, sodass ein leicht süßliches Brot entsteht. Nehmen Sie an einem Workshop mit einem lokalen Bäcker oder einer Bäckerin teil und lernen Sie Schritt für Schritt wie Sie das typisch isländische Brot backen.

Selfoss entschleunigt: Nutzen Sie die Zeit zum Auftanken und Genießen. Entdecken Sie Island hier in Ihrem eigenen Tempo.

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Selfoss : Unsere Rundreisen

Selfoss : praktische Informationen

Die beste Reisezeit für Selfoss liegt zwischen Mai und September, wenn die Temperaturen angenehm sind und es dank der Mitternachtssonne lange hell bleibt. In dieser Zeit können Sie die grünen Landschaften im Süden Islands optimal genießen und die Region zu Fuß oder mit dem Auto erkunden.

Im Sommer sind die Wanderwege gut zugänglich, die blühenden Lupinen färben die Umgebung violett, und die Wasserfälle zeigen sich von ihrer imposantesten Seite. Im Mai und September sind weniger Reisende unterwegs, ideal also, um dem Besucheransturm zu umgehen und dennoch gutes Wetter zu haben. Das Wetter im Winter ist rau, dann sind vor allem viele Outdoor-Aktivitäten nicht möglich.

Für einen Aufenthalt in Selfoss empfiehlt sich das Stadtzentrum: praktisch, lebendig und ideal, um Restaurants und Dienstleistungen bequem zu erreichen. Die Gegend rund um die Ölfusá-Brücke bietet eine schöne Flussansicht und viel Ruhe. Weiter nördlich an der Straße 35 sind die Unterkünfte perfekt, wenn Sie am nächsten Tag entlang des Goldenen Kreises weiterfahren.

Unsere lokalen Agenturpartner bei Evaneos kennen kleine, versteckte Perlen: familiengeführte Gästehäuser, Ecolodges aus natürlichen Materialien oder umgebaute Bauernhöfe. Sie beraten Sie zu warmherzigen und nachhaltigen Unterkünften für Ihre Reiseroute.

Im Herzen von Selfoss, einer lebendigen Kleinstadt im Süden Islands, laden die lokalen Aromen zu einer köstlichen Entdeckungsreise ein. Hier einige Spezialitäten, die Sie nicht verpassen sollten:

  • Plokkfiskur: Ein cremiger Fisch-Eintopf aus zerpflücktem Kabeljau oder Schellfisch mit Kartoffeln und Zwiebeln, oft mit zerlassener Butter verfeinert - ein wohltuendes Gericht mit Meeresduft.
  • Kjötsúpa: Eine Lammfleischsuppe, langsam mit Karotten, Steckrüben und frischen Kräutern gekocht, heiß serviert - perfekt nach einem windigen Tag an der Küste.
  • Skyr: Cremig-dick wie Joghurt, aber milder im Geschmack, natur oder mit wilden Beeren aus Süd-Island.
  • Flatkaka: Ein dünnes, geräuchertes Roggenfladenbrot, belegt mit Butter, geräuchertem Lamm oder mariniertem Hering, mit rustikalem und kräftigem Geschmack.
  • Kleinur: Gedrehte, leicht mit Kardamom gewürzte Teigkringel mit weichem Kern und goldener Kruste - ideal zum Dippen in schwarzen Kaffee.

Auf halbem Weg zwischen Reykjavík und der Südküste bietet es sich an, in Selfoss die isländische Küche zu probieren. Hier einige empfehlenswerte Adressen für lokale Spezialitäten:

  • Tryggvaskáli: In einem Holzhaus aus dem Jahr 1890 gelegen, bietet dieses Restaurant moderne isländische Küche mit regionalen Zutaten. Probieren Sie das geräucherte Lamm oder den verarbeiteten Skyr als Dessert.
  • Kaffi Krús: Ein gemütliches Café-Restaurant, bekannt für hausgemachte Suppen, Lamm-Burger und reichhaltige isländische Backwaren.
  • Samúelsson Matbar: Für Vegetarier und Fleischliebhaber gleichermaßen - hier gibt es großzügige Portionen.

Die einfachste Art der Fortbewegung in Selfoss ist ein Mietwagen. Die Stadt selbst ist klein und leicht zu Fuß erkunden, aber für die umliegenden Highlights wie Geysire, Wasserfälle und Thermalbäder benötigen Sie ein Auto. So können Sie die Umgebung ganz flexibel auf eigene Faust entdecken.

Im Stadtzentrum brauchen Sie kein Auto. Die Hauptstraßen, Cafés, Restaurants und Geschäfte sind gut zu Fuß zu erreichen. Taxis sind zwar vorhanden, aber rar, daher sollte man besser im Voraus planen. Außerdem gibt es lokale Busse, die hauptsächlich die Verbindung zu benachbarten Städten sicherstellen. Im Sommer ist das Fahrrad eine schöne Option, um am Ufer des Ölfusá, des großen Flusses durch die Stadt, entspannt entlangzuradeln.

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