Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was sollte man in Flúðir sehen und erleben?
Im Südwesten Islands, nur wenige Kilometer vom berühmten Goldenen Kreis entfernt, birgt das Dorf Flúðir einige Schätze. Nehmen Sie sich Zeit: Entspannen Sie sich in heißen Quellen, besuchen Sie Gewächshäuser und entdecken Sie sagenumwobene Orte. Flúðir ist ein idealer Ausgangspunkt für eine entspannte Reise mitten in der üppigen, grünen isländischen Natur.
1. Entspannen in der Secret Lagoon
Das wahre Juwel von Flúðir ist die Secret Lagoon (Gamla Laugin), eines der ältesten geothermischen Bäder Islands, das seit 1891 in Betrieb ist. Weniger bekannt als die Blaue Lagune, aber genauso magisch, ist dieses natürliche Becken von Dampf, dichtem Moos und kleinen Fumarolen umgeben.
In 38 bis 40 Grad warmem Wasser zu baden, umgeben von nebelverhüllten Landschaften, vermittelt ein einzigartiges Gefühl von Entspannung. Abseits des touristischen Trubels herrscht hier eine einzigartige Stille, die nur vom Blubbern eines nahegelegenen Mini-Geysirs unterbrochen wird. Ein unverzichtbares Reiseerlebnis.
2. Gewächshäuser mit geothermischer Beleuchtung erkunden
Flúðir ist Vorreiter für nachhaltige Landwirtschaft dank Geothermie. Das zeigt sich am besten bei einem Besuch der Gewächshäuser lokaler Produzentinnen und Produzenten, die die Energie für ihre Gewächshäuser direkt aus der vulkanischen Aktivität unter der Erde beziehen.
Das ganze Jahr über wachsen hier unter rosafarbenem Licht süße Tomaten, knackige Gurken, Beeren und Kräuter - eine fast unwirkliche grüne Insel in Island. Geführte Touren sind oft mit Verkostungen verbunden, besonders beliebt ist die Farm Friðheimar, nur zehn Autominuten von Flúðir entfernt. Gäste sitzen mitten im Tomaten-Gewächshaus, umgeben von hängenden Pflanzen, in einer von künstlichem Licht sanft erwärmten Atmosphäre.
Auf der Speisekarte: hausgemachte Tomatensuppe mit frischem Brot, Tomaten-Cocktails und sogar ein Dessert, das mit Basilikum und Süße verfeinert wird. Ein seltener Ort, an dem man sowohl isländische Innovation als auch authentische Aromen genießt.
3. Islandpferde hautnah erleben
Nur wenige Kilometer von Flúðir entfernt, können Sie auf den lokalen Reiterhöfen die Islandpferde hautnah erleben. Jene mythischen Begleiter mit ihrem einzigartigen Gang, dem Tölt.
Erfahren Sie mehr über die Dressur und die verschiedenen Bewegungsarten dieser stolzen, widerstandsfähigen Pferde mit geflochtenem Schweif, und erleben Sie die isländische Kultur. Reisende können sich auch in den Sattel schwingen, um zwischen Lupinenfeldern und goldenen Hügeln auszureiten. Erleben Sie Island auf dem Rücken seiner typischen Pferde.
4. Nordlichter rund um Flúðir bewundern
Im Herbst und Winter, fernab der Stadtlichter, wird Flúðir zu einem hervorragenden Aussichtspunkt für die Polarlichter. Am klaren Himmel beobachten Sie oft die spektakuläre Tänze in Grün, Rosa und Violett.
Stellen Sie ein Stativ auf, packen Sie sich warm ein und warten Sie geduldig. Wenn der Himmel sich erhellt, hält alles inne.
5. Vulkanlandschaften rund um Hruni entdecken
Nur einen Steinwurf von Flúðir entfernt liegt das kleine Dorf Hruni mit seiner von Vulkanen geformten Landschaft: schwarze Hügel, moosbedeckte Lavafelder, basaltische Lavastroms.
Dieser Ort eignet sich perfekt für Spaziergänge oder Radtouren, bei denen man den Wind zwischen den Felsen und den Vögeln lauscht, die hier und dort nisten. Die Natur erzählt Geschichten von isländischen Trollen und Elfen. Manche Einheimische bezeichnen sie als ihre “unsichtbaren Nachbarinnen und Nachbarn”.
6. Am Ufer des Flusses Hvítá picknicken
Der Fluss Hvítá („weißer Fluss“) liegt unweit von Flúðir. Im Sommer lädt er zu entspannten Stunden am Wasser ein, umgeben von blühenden Wiesen und begleitet von sanftem Plätschern.
Breiten Sie eine Decke aus, packen Sie das mitgebrachte Essen aus, und genießen Sie diese ländliche, noch unberührte Seite Islands. Abenteuerlustige können sich im Kanu fahren versuchen oder weiter flussabwärts bei geführten Rafting-Touren mitmachen, begleitet von Guides.
7. Die Kirche von Skálholt besuchen
Nur 20 Autominuten entfernt lohnt sich ein Abstecher nach Skálholt. Die ehemalige geistliche Hauptstadt Islands beherbergte über Jahrhunderte die Bischöfe des Landes.
Heute steht dort eine moderne Kirche auf einem historischen Gelände mit bläulichen Glasfenstern und archäologischen Überresten. Ein Ort zum Innehalten, der aber auch viel Kultur bietet: Hier finden gelegentlich Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt. Nutzen Sie diese Möglichkeit zur Pause während Ihrer Islandreise.
Flúðir besticht durch seinen unaufdringlichen Charme, der vielen Besucherinnen und Besuchern entgeht. Zwischen heißen Quellen und zukunftsweisenden Gemüsegärten verspricht das kleine Städtchen eine authentische Island-Erfahrung. Unsere lokalen Agenturen zeigen Reisenden gerne diese versteckten Perlen ihres Landes.
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