Die eisige Luft Norwegens begrüßt Sie sofort bei Ihrer Ankunft im Dezember. Die kurzen Tage, die nachts von Nordlichtern erleuchtet werden, sorgen für eine magische Atmosphäre. Stellen Sie sich die würzigen Düfte auf den Weihnachtsmärkten vor, das Knistern des Feuers in einer abgelegenen Hütte oder die Aufregung, ein Rentier durch den makellosen Schnee zu erblicken. Norwegen im Dezember zu besuchen bedeutet, in das Herz des arktischen Winters einzutauchen. In eine Natur, die gleichzeitig feindselig und faszinierend ist und bereit ist, einige Geheimnisse zu enthüllen.
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Wie sieht ein idealer Winterurlaub im Dezember in Norwegen aus?
Der Dezember in Norwegen bietet Ihnen eine Vielzahl einzigartiger Erlebnisse, bei denen Natur und Traditionen auf unvergessliche Art und Weise aufeinandertreffen.
Beobachten Sie die Nordlichter: Begeben Sie sich in den Norden des Landes, nach Tromsø oder zu den Lofoten, wo Sie gute Chancen haben, diese tanzenden Lichter zu sehen.
Nehmen Sie an einer Hundeschlittenfahrt teil: Machen Sie sich auf zu einem Abenteuer durch verschneite Wälder oder Plateaus in Finnmark, geführt von lokalen Musher:innen.
Besuchen Sie die Weihnachtsmärkte: In Oslo oder Bergen genießen Sie lokale Spezialitäten und tauchen in die feierliche und gemütliche Atmosphäre ein.
Besuchen Sie ein samisches Dorf: Erfahren Sie mehr über die Kultur des indigenen Volkes, insbesondere in Karasjok oder Kautokeino.
Machen Sie eine Kreuzfahrt in den Fjorden: Entdecken Sie die majestätischen Fjorde unter ihrem Schneemantel, eine gleichzeitig entspannende und großartige Erfahrung.
Unsere Reise auf die Lofoten war fantastisch und wunderschön 🤩!
Wal Safari mit Pott- und Grindwal Beobachtungen, tolle Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken, Elche in freier Natur, Nordlichter, unbeschreiblich schöne und einzigartige Strände, Trollfjord und viele vieles mehr.
Zu zweit3.10.2025
ChristaReisehighlight
Die Zugreise nach Flam war sehr schön. Das größte Erlebnis war der Ausflug zum Fischen mit anschließend Fisch essen- ein Traum!
Solo14.8.2025
Die beste Reisezeit
Wann ist die beste Reisezeit für Norwegen?
Je nach persönlichen Vorlieben, gibt es viele mögliche Zeiten für einen Urlaub in Norwegen. Die klassische Reisezeit mit den angenehmsten klimatischen Bedingungen erstreckt sich von Mai bis September. Im Mai weckt der Frühling das Land aus dem Winterschlaf, die Tage werden länger und die Landschaften blühen auf. Zwischen Juni und August kann das Wetter manchmal etwas unbeständig sein: Es kann warm und schön sein, aber auch kühl und regnerisch. Im Mai und September ist das Wetter recht mild, der Himmel ist klar. Diese Zeit ist ideal für allerlei Outdoor-Aktivitäten, außer Sie möchten in Ihrem Urlaub vor allem Ski fahren oder Lappland besuchen.
Von Oktober bis April ist es überwiegend kalt. Viele Sehenswürdigkeiten sind jetzt für Besucher geschlossen. Jetzt ist die ideale Reisezeit, um Fjorde, traumhafte Archipele und Nordlichter in diesem außergewöhnlichen Land zu entdecken.
Im Dezember herrscht in Norwegen echter Winter, die Temperaturen variieren je nach Region. Im Süden, beispielsweise in Oslo, liegen sie zwischen Minus drei und zwei Grad. Weiter nördlich, um Tromsø oder auf den Lofoten, können sie bis auf Minus 10 Grad oder sogar darunter fallen. Das Klima ist insgesamt kalt, aber trocken, mit schneebedeckten Landschaften. Obwohl die Tage kurz sind und nur wenige Stunden Tageslicht bieten, schafft dies eine Atmosphäre, die ideal für das Nordlicht und winterliche Aktivitäten ist. Schneeliebhaber und Fans arktischer Landschaften werden nicht enttäuscht sein.
Der Dezember in Norwegen ist reich an Traditionen und Festlichkeiten. Die Weihnachtsmärkte, insbesondere in Bergen und Oslo, sollten Sie nicht verpassen. Sie ermöglichen es, lokale Handwerkskunst und weitere regionale Produkte in einer märchenhaften Atmosphäre zu entdecken. Das Fest der Heiligen Lucia am 13. Dezember hat Tradition, besonders im Osten von Norwegen. Der Brauch wird in zahlreichen skandinavischen Ländern gepflegt. Im Zentrum der Feierlichkeiten steht die Kerzen-Prozessionen junger Frauen und Mädchen, die das Licht inmitten des tiefen Winters symbolisieren. In Tromsø wird die Polarnacht auch von kulturellen Veranstaltungen, Konzerten und Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende geprägt. Jede Stadt und jedes Dorf hat ihren besonderen Charme in dieser festlichen Jahreszeit.
Ihre Reiseroute startet idealerweise mit einigen Tagen in Oslo, hier können Sie die Museen und Weihnachtsmärkte erkunden. Anschließend geht es weiter nach Bergen, wo Sie dem Charme der verschneiten Fjorde erliegen werden. Setzen Sie Ihre Abenteuerreise in Richtung Norden fort, nach Tromsø oder zu den Lofoten, wo die Nordlichter zum Greifen nah erscheinen. Möchten Sie eher auf unbekannten Pfaden unterwegs sein? Dann übernachten Sie in Finnmark und lernen Sie die örtlichen samischen Gemeinschaften und ihre einzigartige Kultur kennen. Das Nordkap ist zwar sehr weit abgelegen, bietet aber einen spektakulären Blick auf den Arktischen Ozean.
Die atemberaubenden Polarlichter sind insbesondere in den Regionen nördlich des Polarkreises zu sehen. Alta in Finnmark bietet ideale Bedingungen mit klaren, dunklen Nächten. Die Vesterålen-Inseln locken mit geringer Lichtverschmutzung und unberührter Natur. Auf den Lofoten können Sie das Naturschauspiel am Strand von Uttakleiv bestaunen. Für eine einzigartige Perspektive empfiehlt sich eine Bootstour im Trollfjord. Abseits der Küste bietet Karasjok im Landesinneren exzellente Sichtmöglichkeiten. Hier können Sie die Polarlichter über der verschneiten Tundra tanzen sehen.
Dezember ist ein idealer Monat für Familienurlaube in Norwegen, besonders für Fans von Outdoor-Aktivitäten. Kinder werden Schlittenhundefahrten, insbesondere in der Finnmark-Region, oder andere Wintersportarten wie Skifahren, Schneeschuhwandern und Snowboarden lieben. Sie können auch Tierparks wie den Polar Park in der Nähe von Narvik erkunden, um Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wölfe, Rentiere und Luchse - lassen Sie sich von der atemberaubenden Tierwelt beeindrucken. Ein weiteres unverzichtbares Erlebnis ist der Bau von Iglus, diese Aktivität wird oft in der Region Tromsø angeboten. Sein eigenes Iglu zu bauen, ist ein spielerisches und lehrreiches Erlebnis für die ganze Familie.
Im Dezember verwandelt sich Oslo in ein winterliches Paradies: Erkunden Sie den Weihnachtsmarkt in Spikersuppa, gehen Sie im Freien Schlittschuh laufen und entdecken Sie lokale Handwerksprodukte. Besuchen Sie das Wikingerschiff-Museum und das Munch-Museum, wenn Sie Lust auf Kultur haben. Für einen atemberaubenden Blick auf die verschneite Stadt steigen Sie zum Holmenkollen-Skisprungturm hinauf oder gehen in Nordmarka Skifahren. Der mit Schnee bedeckte Vigeland-Park eignet sich perfekt für einen Spaziergang. Verpassen Sie nicht die Weihnachtskonzerte in den Kirchen oder das einzigartige Erlebnis der schwimmenden Saunen auf dem Fjord. Schließlich lädt Sie das Viertel Grünerløkka zu gemütlichen Momenten in seinen Cafés und Geschäften ein.
Gute Vorbereitung für eine Norwegenreise im Dezember ist alles. Bereiten Sie sich bereits beim Packen auf die niedrigen Temperaturen vor, insbesondere für die nördlichen Regionen. Der Zwiebellook, auch "Layering" genannt, ist hier eine hilfreiche Methode: Beginnen Sie mit Thermounterwäsche, denken Sie an weitere isolierende Schichten aus Wolle oder Fleece und tragen Sie eine wasserdichte und winddichte Jacke. Vergessen Sie nicht die wichtigen Accessoires wie Handschuhe, Mütze und Schal, um sich vor der Kälte zu schützen. Robuste, wasserdichte Schuhe mit gutem Futter sind ebenfalls unerlässlich für Wanderungen durch den Schnee ohne kalte Füße. Schuhspikes oder rutschfeste Sohlen können auch nützlich sein, um ein Ausrutschen auf vereisten Gehwegen zu verhindern.
Tja, was soll ich sagen? Ich kannte Evaneos schon von einem vorherigen Trip in Island und habe die Agentur wegen der damaligen guten Erfahrungen erneut beauftragt. Für die Planung habe ich hauptsächlich mit Alexander "zusammengesessen", und er hat mit mir das gebastelt, was ich wollte: eine Etappentour von Oslo nach Bergen per Bahn und Fähre.
Ich hatte nach der Ankunft einen halben Tag in Oslo, plus den folgenden Montag, was sich als zu wenig herausgestellt hat. Oslo ist eine schöne Hauptstadt, auch gut fußläufig. Mir fehlte letztlich ein Tag für diverse Museen, die sich fast alle auf der gleichen Halbinsel konzentrieren und per Bus (Tageskarte) sehr gut erreichbar sind. Die schöne Stabkirche konnte ich mir nicht anschauen, weil montags Ruhetag ist. Pech!
Dienstag ging es per Zug nach Geilo, hauptsächlich ein Skigebiet, in dem man auch Hundeschlitten fahren oder wandern kann. Ich wollte letzteres, kann es zu meiner Reisezeit aber nicht empfehlen. War in der letzten Aprilwoche da- Skisaison offiziell beendet- und es lag noch sehr viel Schnee. Abseits ausgewiesener Wege kann man sich nicht bewegen und selbst auf den Wegen bricht man ab und an bis zum Oberschenkel durch die Schneedecke! Darum kaufte ich mir eine neue Zugfahrkarte, um am nächsten Morgen früher als geplant verschwinden zu können. :D
Mittwoch Morgen Ankunft in Myrdal, auch noch recht hoch gelegen. Da gab es natürlich auch Schnee, aber während des Fußmarsches zum Hotel war schon ersichtlich, daß es im Tal ganz anders aussah. Dort gab es nicht weißes mehr. Wollte am nächsten Tag nach Flam wandern, habe es aber nicht geschafft. Schuld sind natürlich die Norweger, die auf jedem Wegweiser die gleiche Entfernung angeben, selbst wenn sie kilometerweit auseinanderstehen. War zumindest mein Eindruck. (Nebenbei habe ich zu viel fotografiert.) Die letzte Flambahn des Tages startete schon um 16.00 Uhr; der bin ich dann so weit es noch ging entgelaufen, um an einem Bahnhofswartehäuschen im Niemandsland einzusteigen. (Man soll sich laut Bahngesellschaft gut sichtbar an den Bahnsteig stellen und dem Lokführer Zeichen geben, daß er doch bitte anhalten möge. Hat bei mir geklappt. Im Zweifel Jesse James spielen? :D)
Freitag Morgen ging es offiziell mit der Bahn nach Flam. Ich schließe mich allen an, die davon schwärmen, daß es eine wunderschöne Strecke ist. Von Flam aus versuchte ich den Rest zu erwandern, der mir vom Vortag noch fehlte, große Wasserfälle inklusive. Schien mir auch die einzig gangbare Wanderrichtung zu sein, zurück ins Tal Richtung Myrdal. Am Fjordrand mangelt es an Wegen und die Berghänge sind echt steil...
Die klassische Fjordaussicht ließ sich auf meiner nächsten Station in Balestrand gut nachholen, das man in einer Stunde per (Express-)Fähre erreicht. Sie haben dort eine hübsche kleine Kirche, der ich noch was spenden muß, wie mir gerade einfällt. Ansonsten gibt es nichts zu sehen; man kommt zum Wandern her (oder zum Baden im Sommer?).
Von Balestrand dauert es nochmal dreieinhalb Stunden bis Bergen mit der gleichen Fähre. Dort kam ich mit einem kompletten Tag sehr gut zurecht, weil mir keine Museen ins Auge gesprungen sind. Der historische Stadtkern mit seinen alten Hansehäusern lag direkt vorm Hotel.
An Tag 10- laut meiner Liste- ging es nach Hause, Richtung Hamburg. Als Trainee auf der "Statsraad Lehmkuhl", dem größten und ältesten Segelschiff Norwegens! (Das hatte natürlich nichts mit Evaneos zu tun, aber ich kann es abenteuerlustigen Menschen nur empfehlen! Sie ist vermutlich das aktivste Segelschiff weltweit... immer irgendwo unterwegs.)
Fazit? War toll! Hatte sehr viel Glück! Konnte immer direkt einchecken im neuen Hotel, zwischen 11 und 12 Uhr. (Keine Hauptsaison.)
Die Züge waren voll, selbst zu meiner Zeit. Viel Gepäck überall, also mutmaßlich Touristen. Keine Ahnung, wie lange im voraus man einen Fensterplatz buchen sollte, aber auch auf der normalen Strecke Oslo-Bergen lohnt er sich.
Wetter war super; nur Bergen hat einen Ausreißer in Sachen blauer Himmel und Sonnenschein gemacht. Und auch die Wechselhaftigkeit präsentiert, für die man gerüstet sein muß; Schneeschauer gab's am Ende auch noch.
Hatte überhaupt kein Bargeld dabei und brauchte auch keines; selbst der Dönermann in seinem Wägelchen hat die Kreditkarte genommen.
Norwegen ist sauteuer! Da wird Evaneos wieder ein paar Jahre warten müssen, bis ich mich finanziell saniert habe und etwas neues planen kann.
Danke, gute Arbeit!
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Nicole
5
Super!
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Familie
4
super Betreuung durch Evaneos, tolle Aktivitäten. Leider war das Wetter nicht besonders gut und es hat 2/3 der Zeit geregnet statt geschneit, trotz Winterzeit. Bei Dunkelheit ist das ziemlich triest. Die Betten der Unterkünfte waren Großteils sehr unangenehm, die Lage sehr gut und die Norweger sehr freundlich und zuvorkommend. Lebensmittel sind sehr teuer, es lohnt sich selber zu kochen.
Die Landschaft ist sehr schön.