Reise Hardangervidda

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Weite Ebenen, frei umherziehende Rentiere und eine unberührte Landschaft.

Besuchen Sie Hardangervidda

Das Hardangervidda-Plateau in Norwegen lässt Sie eintauchen in die Weite einer urwüchsigen Natur, die über Jahrhunderte geformt wurde. Der Horizont hier scheint endlos, er wird vom Wind durchzogen und ist geprägt von einer Vielzahl kristallklarer Seen, flacher Tundra und sanfter Berge. Ob zu Fuß, mit Ski oder Fahrrad - in Hardangervidda erwartet Sie Ruhe und eine gelegentliche Begegnung mit freilebenden Rentieren. Dieser Ort ist auch reich an Geschichte, wo alte Wanderwege von Hirten auf die Unterkünfte von Entdeckern treffen. Bereit für ein einzigartiges Erlebnis? Wir bringen Ihnen diese einzigartige nordische Landschaft näher.

  • Unbekannte Wege
  • See
  • Wasserfall

Hardangervidda: Wie kommt man hin?

Das Hardangervidda-Plateau liegt im Süden Norwegens, zwischen Bergen und Oslo. Es ist das größte Hochplateau Europas und befindet sich im Herzen des Fjordlands.

Hardangervidda : Beste Reisezeit

Die beste Zeit, um den Hardangervidda zu erkunden, ist von Juni bis September. Dann sind die Wanderwege begehbar und die Temperaturen mild - trotz des hohen Besucherandrangs.

Hardangervidda : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie 2 bis 4 Tage ein, um Hardangervidda zu erkunden - es bleibt genug Zeit für Wanderungen, Rentierbeobachtungen und um die Landschaft zu genießen.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Was kann man auf dem Hardangervidda-Plateau sehen und unternehmen?

1. Den Park zu Fuß oder mit Skiern erkunden

Mitten in Norwegen liegt das Hardangervidda Hochplateau - folgen Sie seinem Ruf nach Abenteuer. Es erscheint fast mondähnlich, erstreckt sich bis zum Horizont und ist durchzogen von glitzernden Seen und flacher Tundra. Im Sommer wandern Sie auf markierten Wegen durch knirschendes Moos und tiefe Stille. Im Winter gibt es viele Routen für Skitouren. Machen Sie sich gefasst auf eine Tour mit Gegenwind, begleitet nur vom Knirschen der Pulkas und Schneeschuhe im Schnee.

Sie bestimmen das Tempo: eine kurze Runde von ein paar Stunden oder eine mehrtägige Tour von Hütte zu Hütte. Die Abenteuerlustigen gehen bis nach Haukeli oder Finse, den unsichtbaren Spuren der Samen folgend.

2. Wilde Rentiere beobachten

Hardangervidda ist eines der letzten Rückzugsorte der wilden Rentiere Europas, hier leben mehrere Tausend Tieren in freier Wildbahn. Bei den ersten Sonnenstrahlen oder unter einem grauen Himmel genügt es oft, sich mit Fernglas ruhig hinzusetzen, um ihre flüchtigen Umrisse am Horizont über einen Kamm ziehen zu sehen.

Ein echtes Erlebnis: Wer seine Chancen erhöhen möchte, sollte im Bereich um Møsvatn oder in der Umgebung von Rauland, wo die Rentiere gerne grasen, Ausschau halten. Unsere lokalen Experten organisieren auf Wunsch geführte Touren, bei denen Sie die Spuren im Schnee lesen lernen.

3. In klarem Wasser angeln

Eine Angelrute in der Hand, der Blick verliert sich in der ruhigen Oberfläche eines Bergsees: Hardangervidda ist ein Paradies für Forellen- und Saiblingfans. Einige Orte wie Skinnarbu oder Ustaoset bieten Tageslizenzen und Ausrüstungsverleih an.

Wenn das Wasser unter der Nordsonne glitzert, erreichen Sie hier fast einen meditativen Zustand. Auch ohne spektakulären Fang nehmen Sie den Duft des Windes und den Geschmack eines einfachen, kraftvollen Moments mit. Im Winter lohnt sich Eisfischen fernab vom Trubel.

4. Das Naturzentrum Hardangervidda in Eidfjord besuchen

Über dem Fjord thront dieses Besucherzentrum und bietet einen Einblick in die arktische Welt des Hochplateaus. Panorama-Filme, Landschaftsnachbildungen und haptische Ausstellungen. Ein echtes Erlebnis - und ein guter Ausflugsort bei schlechtem Wetter oder zur Vorbereitung einer Wanderung.

Lernen Sie mehr über das fragile Ökosystem der Tundra, das Leben der Rentiere und das samische Erbe. Besonders beeindruckend ist der interaktive Raum, in dem man den Flug eines Steinadlers über die Gletscher verfolgen kann. Ein Ort, der die stille Größe des Hardangervidda würdigt.

5. In einer Hütte mitten in der Natur übernachten

Hier gibt es kaum Hotels. Um Hardangervidda auf ganz besondere Art und Weise zu erleben, übernachten Sie eine Nacht in einer Hütte. Die Hütten des DNT (norwegischer Wanderverein) sind einfache, aber gemütliche Unterkünfte, meist mit Holzofen und Gemeinschaftsschlafsälen ausgestattet.

Stellen Sie sich vor: ein Abend mit Gefriergetrocknetem und Stirnlampe inmitten unendlicher Weite. Manche Hütten sind im Sommer bewacht, andere nach Reservierung zugänglich. Jede Etappe wird so zu einer willkommenen Pause auf Ihrer Plateauüberquerung.

6. Den Gipfel des Hårteigen erklimmen

Seine dunkle, fast kubische Silhouette, die aus der Plateauebene aufragt, ist kaum zu übersehen. Der Hårteigen erreicht 1.690 Meter und bietet eine 360°-Rundsicht über das gesamte Hardangervidda. Der Aufstieg ist anspruchsvoll und nur für erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger geeignet.

Ab Litlos oder Torehytten dauert die Tour den ganzen Tag. Oben pfeift der Wind durch die Felsen, doch die Aussicht ist atemberaubend - vor allem bei Sonnenaufgang, wenn die Gipfel im Morgenlicht erstrahlen.

Intensives Naturerlebnis im Hardangervidda

Die typischen Tiere im Hardangervidda

Auf Europas größtem Bergplateau beheimatet das Hardangervidda eine gut angepasste Tierwelt, bestens vorbereitet für die kalten Winde und die Tundraflächen. Beim Wandern auf den Wegen oder bei einer Pause an einem glitzernden See halten Sie Ausschau nach:

  • Wilden Rentieren, die in Herden über die steinigen Plateaus galoppieren, mit erhobenem Nasenrücken gegen den Wind.
  • Dem Polarfuchs, scheu und neugierig, dessen Fell je nach Jahreszeit wechselt.
  • Dem Steinadler, majestätisch, der oberhalb der Täler nach Beute sucht.
  • Den Alpenschneehühnern, die im Schnee getarnt sind und panisch auffliegen.

Flora und Vegetation des Hardangervidda

Auf den wilden Hochplateaus des Hardangervidda trotzt die Pflanzenwelt den rauen Bedingungen in einer atemberaubenden Szenerie aus Wind und vereisten Seen. Bei Wanderungen durch diese norwegische Tundra könnten Sie Folgendes entdecken:

  • Teppiche aus Wollgräsern, kleine weiße Flocken, die auf grünem Moos tanzen.
  • Den arktischen Weidenstrauch, klein und gebogen, der dem Boden folgt, um die Kälte zu überstehen.
  • Moosbeeren und Preiselbeeren, deren kleine rote oder schwarze Früchte sauer und saftig zerplatzen.
  • Die achtblättrige Dryade mit zarten weißen Blüten, die dem strengen Klima trotzen – ein Symbol nordischer Widerstandskraft.

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Sie möchten das wilde Hochplateau Hardangervidda erkunden, zwischen Rentieren und Wasserfällen wandern und dann zu den Fjorden oder ans Nordkap weiterziehen? Ihre lokale Agentur plant eine 100 % maßgeschneiderte Route, abgestimmt auf Ihre Wünsche, Ihr Tempo und die Jahreszeit. Verlassen Sie sich auf Ihren zuverlässigen Begleiter in jeder Etappe.

Hardangervidda : praktische Informationen

Von Oslo aus ist das Auto der einfachste Weg, um zum Hardangervidda-Plateau zu gelangen. Die Fahrt nach Geilo, einem der Haupteingänge zum Nationalpark, dauert etwa 4,5 Stunden. Die Zugverbindung Oslo–Bergen ermöglicht auch eine bequeme Anreise mit dem Zug, mit Halt in Geilo. Von dort starten mehrere Wanderungen und Busse zu anderen Teilen des Parks.

Der Zugang zum Hardangervidda-Plateau ist völlig kostenlos. Für die Erkundung dieses weiten norwegischen Nationalparks zu Fuß, mit Ski oder Fahrrad benötigt man kein Eintrittsticket. Nur einige Museen wie das Hardangervidda Natursenter in Eidfjord verlangen Eintritt.

Das Hardangervidda-Plateau ist ganzjährig frei zugänglich. Für einen besseren Überblick vor dem Abenteuer empfiehlt sich das Hardangervidda Nationalparkzentrum in Skinnarbu. Es ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Saison leicht variieren können.

Auf dem Hardangervidda sind Autos tabu - hier bewegt man sich zu Fuß, mit Langlaufskiern oder Mountainbike, je nach Jahreszeit fort. Nur so erlebt man die Besonderheit dieses riesigen unberührten Plateaus, das geprägt von Wind, vereisten Seen und roten Hütten ist. Markierte Wege verbinden die Hütten des norwegischen Alpenvereins (DNT) - hier können Sie Pause machen, etwas essen oder übernachten.

Geilo, Eidfjord und Rjukan sind die besten Ausgangspunkte für eine Reise zum Hardangervidda. Geilo im Nordosten ist perfekt für Outdoor-Fans mit gemütlichen Chalets am Fuße der Wanderwege. Im Westen verbindet Eidfjord Natur und Fjordlandschaft, während Rjukan im Süden mit seiner Geschichte der Wasserkraft und den ausgedehnten Panoramen über das Tal begeistert.

Unsere lokalen Evaneos-Agenturen kennen jeden Winkel des Hardangervidda genau. Mit ihrem umfangreichen Wissen empfehlen sie Ihnen nachhaltige Unterkünfte mitten in der Natur, familiäre Lodges für Wanderfans oder verantwortungsbewusste Berghütten, wo Sie ein Abendessen inklusive lokaler Geschichten erwartet.

Hardangervidda : Was gibt es in der Umgebung zu sehen?

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