Schließen Sie einmal kurz die Augen und stellen Sie sich vor: Vor Ihrem inneren Auge ziehen endlose Weiten und beeindruckende Berge vorbei. Eine Zugreise ist eine ganze besondere Art und Weise, um Norwegen zu entdecken. Die spektakuläre Fjorde, atemberaubenden Berge, dichten Wälder und verschneiten Hochebenen sind ein Augenschmaus. Stellen Sie Ihre maßgeschneiderte Reise zusammen und entdecken Sie die entlegensten Orte per Schiene. Entlang der steilen Küsten im Nachtzug, auf den klassischen Eisenbahnstrecken von Oslo nach Trondheim oder Bergen: Welches Abenteuer möchten Sie erleben?
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Norwegen mit dem Zug zu erkunden ist eine außergewöhnlich authentische Erfahrung: Hier bekommen Reisende die Möglichkeit, das Land im Einklang mit der Natur zu entdecken. Wer sich dafür entscheidet, sich via Zug fortzubewegen, trifft auch die Entscheidung nachhaltig zu reisen. Um Menschenmassen zu vermeiden, empfiehlt sich eine eine individuelle Reise nach Norwegen im Winter, idealerweise außerhalb der Ferienzeiten. Eine Zugreise zur Winterzeit ist ein einzigartiges Erlebnis und sie erhöhen Ihre Chancen Polarlichter zu sehen.
Die Bahn eröffnet eine völlig neue Dimension, Norwegen zu erleben. Durchqueren Sie die Fjorde von Oslo nach Bergen und sehen Sie malerische Dörfer und verschneite Berglandschaften vorbeiziehen. Reisen Sie mit dem Zug von Oslo nach Trondheim und entdecken Sie Regionen, die von Reisenden kaum besucht werden. Oder entscheiden Sie sich, zuerst einige Tage in der Fjorden zu verbringen, bevor Sie den Preikestolen besteigen.
Unsere Reise auf die Lofoten war fantastisch und wunderschön 🤩!
Wal Safari mit Pott- und Grindwal Beobachtungen, tolle Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken, Elche in freier Natur, Nordlichter, unbeschreiblich schöne und einzigartige Strände, Trollfjord und viele vieles mehr.
Zu zweit3.10.2025
ChristaReisehighlight
Die Zugreise nach Flam war sehr schön. Das größte Erlebnis war der Ausflug zum Fischen mit anschließend Fisch essen- ein Traum!
Solo14.8.2025
Die beste Reisezeit
Wann nach Norwegen reisen?
Die beste Reisezeit für Norwegen ist von Mai bis September, wenn Sie das Land aktiv und bei angenehmen Temperaturen genießen möchten. Die Tage werden länger und die Landschaft blüht auf. Zwischen Juni und August kann das Wetter manchmal Kapriolen schlagen: Es kann sowohl warm und schön sein als auch frisch und regnerisch. Im Mai und im September ist es ziemlich mild und der Himmel zumeist wolkenlos.
Zwischen Oktober und April kann es tatsächlich eisig werden und zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind geschlossen, doch es ist die perfekte Reisezeit für Wintersportaktivitäten und für die Beobachtung der Polarlichter. Treten Sie mit Ihrer lokalen Agentur in Kontakt, um die beste Reisezeit für Ihre Wünsche herauszufinden.
Möchten Sie Norwegen auf entspannte Art und Weise erkunden, stehen Ihnen eine Vielzahl an Optionen zur Verfügung. Das Fahrrad ist gut geeignet für naturverbundene und freiheitsliebende Abenteuerfans. Mit dem Boot gelangen Sie auch an abgelegenere Orte, beispielsweise die norwegischen Fjorde. Saugen Sie die friedvolle und märchenhafte Atmosphäre auf dem Wasser ein. Von Bord eines norwegischen Zuges genießen Sie atemberaubende Ausblicke und erreichen gleichzeitig die entlegensten Gebiete des Landes. Diese Art der Fortbewegung verbindet Komfort, Nachhaltigkeit und Natur. Eine Zugreise in Norwegen ist sicherlich die beste Wahl, wenn Sie verantwortungsbewusst und entspannt reisen möchten.
Das Lebensmotto der Norweger steht für "das Leben im Freien". Reisen Sie mit dem Zug durch Norwegen, folgen Sie genau dieser Philosophie. Neue unberührte Landschaften erwarten Sie hinter jeder Kurve. Eine Reisegeschwindigkeit, die Sie dazu einlädt loszulassen und abzuschalten. Was gibt es Besseres, als das Steuer abzugeben und sich einfach durch das Land tragen zu lassen? Der Zug ist mehr als nur ein Transportmittel: Eine Zugfahrt entschleunigt und lädt dazu ein, auch einen Blick ins eigene Innere zu werfen.
Für gewöhnlich beginnen Sie Ihre Bahnreise durch Norwegen in Oslo, dem Geburtsort der norwegischen Verfassung. Entdecken Sie die norwegische Hauptstadt eingebettet in die umliegenden grünen Landschaften. Hier sind auch die Ursprünge der Wikinger des Landes finden. Abenteuerlustige Reisende können von hier aus mit dem Zug nach Bergen fahren, für einen Besuch der Nationalparks und Zeit in den skandinavischen Fjorden. Eine Route, die sich gut für Wanderungen und Ausflüge in die Natur eignet. Planen Sie mehrere Städtebesuche auf Ihrer Rundreise, lohnt sich ein Stop in Trondheim. Farbenfrohe Architektur und die norwegische Lebensart, die als "kos" bezeichnet wird, können Sie hier hautnah erleben. Setzen Sie Ihr Bahnabenteuer in Richtung des Polarkreises in Narvik fort, machen Sie sich auf die Suche nach Nordlichtern und treffen Sie die lokalen samischen Einheimischen.
Viele Bahnstrecken in Norwegen zählen zu den schönsten Zugstrecken der Welt. Unverzichtbar ist die "Bergenbanen", die Oslo mit Bergen verbinden. Auf der siebenstündigen Fahrt durchquert man Fjordregionen sowie alpine und dicht bewaldete malerische Landschaften. Halten Sie die Augen offen, vielleicht sehen Sie einheimische Wildtiere? Unbekannter ist die "Nordlandbahn", die die Städte Trondheim und Bodø verbindet. Die in den Norden führende Strecke des "Arctic Circle Express" ist mit zehn Stunden eine der längsten Strecken im norwegischen Schienennetz. Sie ist die einzige Strecke, die den Norden des Polarkreises durchquert. Auf dieser Route durchqueren Sie raue Berglandschaften, stille Fjordregionen und Tannenwälder, wobei keine Aussicht der anderen gleicht.
Die "Bergenbahn" ("Bergensbanen") zwischen Oslo und Bergen zählt zu den höchstgelegenen Bahnstrecken Nordeuropas. Auf ihrer legendären Route überwindet sie 1.222 Höhenmeter und schlängelt sich durch 182 Tunnel. Der Bahnhof Finse markiert mit seiner Lage auf 1.222 Metern den spektakulären Höhepunkt der Reise. Im Winter verwandelt sich die Landschaft in eine märchenhafte Schneelandschaft, während Reisende im Sommer saftig grüne Täler bewundern können. Ein besonderes Highlight bietet der moderne Speisewagen, von dem aus Passagiere die grandiose Aussicht genießen. Die Optionen sind vielfältig: Vom komfortablen Tageszug bis zum romantischen Nachtzug stehen verschiedene Reiseoptionen zur Wahl.
Die norwegischen Fjorde können von Bord der norwegischen Züge bewundert werden. Die "Flåmsbahn", die den Bahnhof Flåm mit dem Bahnhof Myrdal, der auf 867 Metern Höhe liegt, verbindet, verspricht einen atemberaubenden Blick auf die Fjordlandschaften. Die Fjorde können auch bei einer Fahrt mit der "Bergenbahn" heraus bewundert werden, die Bergen und die malerischen Dörfer inmitten der alpinen Landschaften, die bis nach Oslo führen, durchquert. Freuen Sie sich auf eine angenehmen und entspannte Reiseroute.
Die Bahnreise von Deutschland nach Oslo führt über Dänemark und Schweden. Von Hamburg bis zur norwegischen Hauptstadt beträgt die Fahrtzeit etwa 20 Stunden. Eine beliebte Route verläuft von Berlin über Kopenhagen nach Malmö. Mit dem Nachtzug erreichen Sie Malmö in neun Stunden. Von dort fahren Sie weiter über Göteborg nach Oslo – diese Strecke dauert zusätzliche sechseinhalb Stunden. Alternativ können Sie auch die Route über Hamburg und Kopenhagen wählen. Der Intercity-Express bringt Sie in viereinhalb Stunden nach Kopenhagen. Nach einem Umstieg geht es weiter über die Öresundbrücke nach Schweden und schließlich nach Oslo.
Dank des gut ausgebauten norwegischen Schienennetzes ist das Reisen mit dem Zug in Norwegen einfach. Wie überall empfehlen wie Ihnen, Ihre Tickets im Voraus zu buchen, insbesondere auf den beliebten Strecken wie der Bergenbahn und der Flåmsbahn. Es gibt verschiedene Buchungsklassen, auch die günstigste ist bereits sehr komfortabel. Die Ticketpreise sind abhängig von der gewählten Kategorie. Eine lokale Agentur ist der beste Ansprechpartner bei Unklarheiten zu den Buchungsklassen. Die norwegischen Bahnhöfe sind gut erreichbar. Ein letzter Tipp? Reisen Sie mit wenig Gepäck, um Ihre Reise voll und ganz zu genießen.
Trondheim hat uns sehr gut gefallen. Auch die Fahrten in den Fjorden waren super schön. Und spontane Änderungswünsche wurden von der Agentur umgesetzt. In einem Hotel wurde die Reservierung auf den Namen der Agentur-Mitarbeiterin getätigt, dies führte kurz zu Verwirrung. Sonst war alles top.
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Oliver
5
Tja, was soll ich sagen? Ich kannte Evaneos schon von einem vorherigen Trip in Island und habe die Agentur wegen der damaligen guten Erfahrungen erneut beauftragt. Für die Planung habe ich hauptsächlich mit Alexander "zusammengesessen", und er hat mit mir das gebastelt, was ich wollte: eine Etappentour von Oslo nach Bergen per Bahn und Fähre.
Ich hatte nach der Ankunft einen halben Tag in Oslo, plus den folgenden Montag, was sich als zu wenig herausgestellt hat. Oslo ist eine schöne Hauptstadt, auch gut fußläufig. Mir fehlte letztlich ein Tag für diverse Museen, die sich fast alle auf der gleichen Halbinsel konzentrieren und per Bus (Tageskarte) sehr gut erreichbar sind. Die schöne Stabkirche konnte ich mir nicht anschauen, weil montags Ruhetag ist. Pech!
Dienstag ging es per Zug nach Geilo, hauptsächlich ein Skigebiet, in dem man auch Hundeschlitten fahren oder wandern kann. Ich wollte letzteres, kann es zu meiner Reisezeit aber nicht empfehlen. War in der letzten Aprilwoche da- Skisaison offiziell beendet- und es lag noch sehr viel Schnee. Abseits ausgewiesener Wege kann man sich nicht bewegen und selbst auf den Wegen bricht man ab und an bis zum Oberschenkel durch die Schneedecke! Darum kaufte ich mir eine neue Zugfahrkarte, um am nächsten Morgen früher als geplant verschwinden zu können. :D
Mittwoch Morgen Ankunft in Myrdal, auch noch recht hoch gelegen. Da gab es natürlich auch Schnee, aber während des Fußmarsches zum Hotel war schon ersichtlich, daß es im Tal ganz anders aussah. Dort gab es nicht weißes mehr. Wollte am nächsten Tag nach Flam wandern, habe es aber nicht geschafft. Schuld sind natürlich die Norweger, die auf jedem Wegweiser die gleiche Entfernung angeben, selbst wenn sie kilometerweit auseinanderstehen. War zumindest mein Eindruck. (Nebenbei habe ich zu viel fotografiert.) Die letzte Flambahn des Tages startete schon um 16.00 Uhr; der bin ich dann so weit es noch ging entgelaufen, um an einem Bahnhofswartehäuschen im Niemandsland einzusteigen. (Man soll sich laut Bahngesellschaft gut sichtbar an den Bahnsteig stellen und dem Lokführer Zeichen geben, daß er doch bitte anhalten möge. Hat bei mir geklappt. Im Zweifel Jesse James spielen? :D)
Freitag Morgen ging es offiziell mit der Bahn nach Flam. Ich schließe mich allen an, die davon schwärmen, daß es eine wunderschöne Strecke ist. Von Flam aus versuchte ich den Rest zu erwandern, der mir vom Vortag noch fehlte, große Wasserfälle inklusive. Schien mir auch die einzig gangbare Wanderrichtung zu sein, zurück ins Tal Richtung Myrdal. Am Fjordrand mangelt es an Wegen und die Berghänge sind echt steil...
Die klassische Fjordaussicht ließ sich auf meiner nächsten Station in Balestrand gut nachholen, das man in einer Stunde per (Express-)Fähre erreicht. Sie haben dort eine hübsche kleine Kirche, der ich noch was spenden muß, wie mir gerade einfällt. Ansonsten gibt es nichts zu sehen; man kommt zum Wandern her (oder zum Baden im Sommer?).
Von Balestrand dauert es nochmal dreieinhalb Stunden bis Bergen mit der gleichen Fähre. Dort kam ich mit einem kompletten Tag sehr gut zurecht, weil mir keine Museen ins Auge gesprungen sind. Der historische Stadtkern mit seinen alten Hansehäusern lag direkt vorm Hotel.
An Tag 10- laut meiner Liste- ging es nach Hause, Richtung Hamburg. Als Trainee auf der "Statsraad Lehmkuhl", dem größten und ältesten Segelschiff Norwegens! (Das hatte natürlich nichts mit Evaneos zu tun, aber ich kann es abenteuerlustigen Menschen nur empfehlen! Sie ist vermutlich das aktivste Segelschiff weltweit... immer irgendwo unterwegs.)
Fazit? War toll! Hatte sehr viel Glück! Konnte immer direkt einchecken im neuen Hotel, zwischen 11 und 12 Uhr. (Keine Hauptsaison.)
Die Züge waren voll, selbst zu meiner Zeit. Viel Gepäck überall, also mutmaßlich Touristen. Keine Ahnung, wie lange im voraus man einen Fensterplatz buchen sollte, aber auch auf der normalen Strecke Oslo-Bergen lohnt er sich.
Wetter war super; nur Bergen hat einen Ausreißer in Sachen blauer Himmel und Sonnenschein gemacht. Und auch die Wechselhaftigkeit präsentiert, für die man gerüstet sein muß; Schneeschauer gab's am Ende auch noch.
Hatte überhaupt kein Bargeld dabei und brauchte auch keines; selbst der Dönermann in seinem Wägelchen hat die Kreditkarte genommen.
Norwegen ist sauteuer! Da wird Evaneos wieder ein paar Jahre warten müssen, bis ich mich finanziell saniert habe und etwas neues planen kann.
Danke, gute Arbeit!