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Evaneos Travel Tales: Eine Entdeckungsreise durch Südindien

Von Aurélie von Evaneos, am

Im Dezember 2019 fand in Indien ein bahnbrechendes und für Evaneos einzigartiges Projekt statt: die Evaneos Travel Tales wurden geschrieben. Neun Reiseblogger und Content Creators aus sieben Nationen waren gemeinsam mit einer unserer lokalen Agenturen in Südindien unterwegs. Gemeinsam verlebten sie unvergessliche Momente und konnten Land und Leute intensiv kennenlernen.
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Lea und Hugo aus Frankreich, Eric aus den Vereinigten Staaten, Erea aus Spanien, Gianluca aus Italien, Valeria und Adi aus der Schweiz, Beatrice aus Deutschland und Roos aus den Niederlanden waren gemeinsam mit dem Team von Evaneos sowie unserer lokalen Agentur in Südindien unterwegs.

Aurélie, die bei Evaneos für Pressearbeit zuständig ist, hat Tagebuch geführt und teilt uns nun die Geschichte dieser wunderschönen Reise in Wort und Bild mit:

Ankunft in Südindien

Alle Reiseteilnehmer landen in Chennai, der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu, der sich bis in den äußersten Süden Indiens erstreckt. Hier findet der erste Abschnitt unserer Reise statt. Charles und Prithvi, von der lokalen Partneragentur, heißen uns willkommen. Sie werden uns auf unserer Reise begleiten.

Sobald wir den Flughafen in Chennai verlassen, fahren wir nach Mamallapuram. Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt, ist berühmt für seine Monumente, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden: Tempel und religiöse Gebäude aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Ein Besuch der Stätte der Fünf Ratha und des Küstentempels gibt uns einen ersten Einblick in die Vergangenheit und in die Zeit der Pallava-Dynastie.

Es gibt nichts Besseres als ein traditionelles Mittagessen auf einem Bananenblatt, um in die authentische indische Kultur einzutauchen! In Südindien ist das Essen auf einem Bananenblatt bei Festen oder Familienfeiern äußerst üblich: Es gilt als sehr gesund und glückverheißend.

Unsere Reisegruppe teilt sich dann für zwei Nächte auf: Wir fahren alle in Richtung Madurai, gen Süden, aber über zwei verschiedene Routen.

Spirituelles Eintauchen in das Herz von Tamil Nadu

Marion von Evaneos begleitet einen Teil der Gruppe und erzählt von ihrer Route.

Die erste Gruppe reist ins Landesinnere nach Tiruvannamalai, um den Arunachaleswarar-Tempel zu besuchen, der als einer der größten Tempel Indiens anerkannt ist, und der Shiva, dem Gott der Zerstörung und des Wiederaufbaus des Universums, gewidmet ist. Dank eines Priesters, einem Freund unseres Guides Charles, haben wir das Privileg, das Herz des Tempels, das normalerweise nur den Hindus vorbehalten ist, in einem winzigen Raum, zu betreten. Um diesen spirituellen Weg fortzusetzen, der für die meisten von uns eine große Premiere ist, beenden wir den Nachmittag im Maharsh Ashram, dem Tempel des Yoga und der Meditation, in dem sich Inder und Westler auf der Suche nach Frieden und Gelassenheit vermischen.

Nach einer guten Nachtruhe und einer frühmorgendlichen Yogastunde, brechen wir zum reich geschmückten Airavatesvara-Tempel in der Stadt Darasuram auf. Wir besuchen den Tempel in Begleitung von Usha, einem leidenschaftlichen und sachkundigem lokalen Guide.

Um den Tag in Schönheit ausklingen zu lassen, essen wir unter freiem Himmel entlang des Flusses zu den Klängen eines traditionellen Orchesters. Wir genießen einen Vortrag über die wahre Bedeutung der berühmten indischen Kopfbewegung. Ein großes Geheimnis für uns alle, aber je nach Kontext kann sie Ja und Nein bedeuten, wie Charles, unser Guide, der uns auf diesem Abenteuer begleitet, humorvoll erklärt.

Nach Sonnenuntergang konnten wir den Markt durchqueren. Die Lichter und das hautnahe Erlebnis, bei einem der wichtigsten Vollmond-Feste dabei zu sein, waren unvergesslich!

Erea

Von Auroville nach Tamil-Land

Die zweite Gruppe ist zur gleichen Zeit auf dem Weg nach Auroville, etwa zehn Kilometer nördlich von Pondicherry.

Auroville wurde 1968 von Mirra Alfassa, besser bekannt als "die Mutter" und spirituelle Begleiterin des indischen Philosophen Sri Aurobindo, gegründet. Die Stadt sollte "der Ort des universellen Gemeinschaftslebens sein, an dem Männer und Frauen lernen, in Frieden, in vollkommener Harmonie und jenseits aller Überzeugungen, politischen Meinungen und Nationalitäten zu leben". Fünfzig Jahre später teilen sich die Meinungen über diesen Ort, manche sehen ihn eher als Heimat einer Sekte als die erfolgreiche Umsetzung einer Utopie...

Wir verbringen dort einige Stunden unter der Leitung des faszinierenden französischen Aurovillianers Jacky, der mit Prithvi, dem lokalen Guide von Evaneos, zusammenarbeitet. Jacky teilt mit uns seinen Standpunkt: Seiner Meinung nach ist Auroville ein universeller Ort und in ständiger Entwicklung. Auch wenn wir nur wenig Zeit mit ihm verbringen, berührt seine einzigartige Persönlichkeit jedes Mitglied unserer kleinen Gruppe.

Die Begegnung mit Jacky hat es mir ermöglicht, meine Sichtweise auf diese Stadt und ihre Bewohner völlig zu verändern.

Erick

Wir verlassen Auroville und in nur zwanzig Autominuten sind wir in Pondicherry, einer ehemaligen französischen Koloniestadt, die an der Küste gelegen ist. Wir verbringen drei Stunden im französischen Viertel, was uns die Gelegenheit biet, die einzigartigen Farben Indiens mehr denn je schätzen zu lernen.

Unsere nächste Station ist das ländliche Tamil Nadu und die Gegend von Kumbhakonam. Für uns alle ist die Entdeckung der südindischen Landschaft eine Premiere. Die Landschaften bestehen aus einem herrlichen Grün und immensen Palmen, die die Reisfelder abgrenzen.

Wir schlafen inmitten der Natur und es ist der Gesang der Vögel, der uns am nächsten Morgen weckt...

Das Eintauchen in die tamilische Kultur wird in Darasuram mit einem Treffen mit tamilischen Handwerkern, die mit Bronze arbeiten, fortgesetzt. Wir betreten auch eine Seidenweberei, bevor wir uns auf die letzte Etappe in der kleineren Gruppe machen: Karaikudi und Tschetinad. Die Region hat sich ihren Ruf durch ihre blühende Geschäfts- und Bankengemeinschaft erworben, die im 19. Jahrhundert unglaubliche palastartige Villen errichtete.

Eine Schönheit, die vor allem unsere Fotografen inspiriert, die von der einzigartigen Architektur, mit britischen Einfluß, dem Neobarock und dem Art Deco, einfach fasziniert sind:

Wiedersehen in Madurai

Am nächsten Tag trifft sich die gesamte Gruppe wieder - es ist für alle eine Freude, ihre Erlebnisse miteinander teilen zu können...

Madurai ist in ganz Indien für seinen Tempel Meenakshi Amman bekannt. Er ist einer der drei heiligen Tempel, die jeder Hindu mindestens einmal in seinem Leben besucht haben sollte. Er ist Shiva und seiner Frau Minâkshî gewidmet und gilt als eines der Meisterwerke der dravidischen Architektur.

Bei jedem unserer Spaziergänge ist die Neugier hier ebenso wohlwollend wie gegenseitig: Die Pilger faszinieren uns durch ihr für uns so ungewöhnliches Aussehen, und sie freuen sich, für unsere Fotos zu posieren.

Am Nachmittag schlagen unsere Guides Charles und Prithvi verschiedene Aktivitäten vor: einen historischen Spaziergang, eine Street-Food-Tour oder eine Auto-Rikscha-Fahrt. So viele Möglichkeiten, um mehr über die indische Kultur in der schönen Stadt Madurai zu erfahren!

Die Street-Food-Tour wird von allen Teilnehmern genossen. Beatrice bezeugt: "Die Street-Food-Tour war eine einzigartige Erfahrung: all die unbekannten Geschmacksrichtungen und Gerichte, die mit den Fingern gegessen werden, nur mit Einheimischen um uns herum. Alles in allem liebe ich das südindische Essen, und der damit einhergehende Umgang mit der Gesundheit fasziniert mich!"

Hugo, Gianluca und ich nehmen an der Auto-Rikscha-Fahrt teil. Die Blicke der Inder erfüllen mich mit Freude. Auch hier ist die Faszination gegenseitig, zumal wir mit unserer Fotoausrüstung nicht unbemerkt bleiben. Unser Lächeln wird jedes Mal mit Begeisterung erwidert.

Der Besuch des Bananenmarktes in Madurai hat mir sehr gefallen. Die Farben, die Menschen, die Atmosphäre... Alles war unglaublich inspirierend und ermöglichte mir, meine Leidenschaft für die Straßenfotografie neu zu entdecken.

Gianluca

Die Naturschönheiten von Kerala

Die Roadtrip geht weiter: Am nächsten Tag geht es Richtung Westen nach Kerala und zur Stadt Munnar. Radikaler Szenenwechsel: Munnar ist von Bergen umgeben, die mit Teepflanzen übersät sind, welche im 19. Jahrhundert von den Briten gepflanzt wurden. Teeplantagen also, aber auch Pfeffer-, Kardamom- und Gummibäume sind bei einer Wanderung durch die Berge zu entdecken. Ein Paradies für Naturliebhaber!

Einige Kilometer Straße führen uns zu unserem herrlichen Hotel, das mitten im indischen Dschungel gelegen ist.

Auch der zweite Tag in Kerala spielt sich mitten in der Natur ab, und zwar in den Backwaters, einem der größten Naturschätze der Region. Die Backwaters sind Kanäle, die sich über Hunderte von Kilometern vom Arabischen Meer bis ins Landesinnere erstrecken. Sie werden häufig von Hausbooten befahren, alten kommerziellen Booten, die jahrelang unbenutzt waren, bevor sie zu Ausflugsbooten umgebaut wurden.

Unsere Gruppe teilt sich auf, um den Nachmittag und die Nacht auf vier dieser ungewöhnlichen schwimmenden Häuser zu verbringen. Eine einzigartige Gelegenheit, das Schauspiel der umgebenden Natur zu genießen. Entlang dieser Kanäle sind die Vögel zahlreich und sehr unterschiedlich: Kormorane, Reiher, Eisvögel, Reiher, Fledermäuse, aber auch viele Adler begleiten die Boote auf dem Wasser.

Meine beste Reiseerinnerung ist Allepey! Den Vögeln, dem Rauschen der Bäume und den Geräuschen des Wassers während eines wunderschönen rosa Sonnenuntergangs zu lauschen, war einfach zauberhaft.

Roos

Am Ende des Tages treffen wir uns alle auf einem der Hausboote, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Das Thema ist: "Bollywood-Boot". Charles und Prithvi sind im Laufe der Tage zu unseren Freunden geworden und auf dem Deck unseres Schiffes bringen sie uns eine Reihe von ebenso lustigen wie unkomplizierten Tänzen zu indischer Musik bei!

Ich bin sicher, dass dieser Abend allen noch lange in Erinnerung bleiben wird...

Cochin, wo das Abenteuer endet...

Cochin ist die letzte Etappe unseres Roadtrips. Ein Morgenspaziergang führt uns durch die alten Stadtviertel wie Mattancherry und Fort Cochin, wo die verschiedenen europäischen Einflüsse an den Handelshäusern und den alten Lagerhäusern am Meer noch sichtbar sind.

Für unseren letzten Teil des Tages planen Charles und Prithvi eine Bootsfahrt, um die umliegenden Inseln und den Hafen der Stadt vor dem Hintergrund eines wunderschönen Sonnenuntergangs zu sehen.

Ein letztes gemeinsames Abendessen mit klassischer indischer Musik im prächtigen Brunton Boatyard Hotel rundet unsere Reise dann ab.

Überlassen wir das letzte Wort unseren Gästen:

Bevor ich nach Indien reiste, habe ich eine Menge über das Land gehört. Dreck, Feindseligkeit, Gefahr... und ich habe nichts davon erlebt! Die größte Überraschung war die Freundlichkeit und Lebensfreude der Einwohner. Jedes Mal, wenn ich lächelte, lächelten sie mit einem noch größeren Lächeln zurück. Auch wenn sie sehr wenig haben, schätzen sie das, was sie haben und leben im Augenblick. Davon können wir viel lernen." - Roos

„Ich war sehr überrascht von der freundlichen Haltung der Inder. Ich hatte erwartet, nette Leute zu treffen, aber ihre Freundlichkeit übertraf meine Erwartungen bei weitem!“ -  Gianluca

Die Organisation der Reise mit Evaneos und der lokalen Agentur war unglaublich. Wir mussten nie warten, alles war perfekt. Unsere Guides vor Ort waren immer auf der Suche nach dem Besten für uns, sie waren so warmherzig und haben sich super um uns gekümmert. Ich kann diese Erfahrung nur weiterempfehlen." - Erea

Allen Teilnehmern wird die Reise nach Südindien wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die gesamte Reise können Sie mit einer der lokalen Partneragenturen von Evaneos in Indien ganz nach Ihren Wünschen organisieren und auch Ihnen sind unvergessliche Erlebnisse garantiert!