Reise Coober Pedy

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Eine mondähnliche Wüstenlandschaft, in den Felsen gehauene Häuser und ein nächtlicher Sternenhimmel.

Besuchen Sie Coober Pedy

Nach Coober Pedy in Australien zu reisen bedeutet, in eine unterirdische Welt einzutauchen, die an Science-Fiction erinnert, mitten im trockenen Busch von Südaustralien. Unter der roten, rissigen Erde liegt die Stadt vor der Hitze geschützt: Höhlenwohnungen, in den Fels gehauene Kirchen und versteckte Cafés. Coober Pedy ist bekannt als die Welthauptstadt des Opals und fasziniert ebenso durch seine Edelsteine wie durch seinen einzigartigen Lebensstil. Hier trifft die Stille der Wüste auf eine mondähnliche Landschaft voller Lüftungsschächte. Vergessen Sie alles, was Sie über das Outback zu wissen glauben: Diese karge Gegend zeigt beeindruckende Anpassungsfähigkeit. Bereit für eine unglaubliche Reiseerfahrung?

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Coober Pedy: Wie kommt man hin?

Coober Pedy liegt im Süden Australiens, mitten in der Wüste des Outbacks. Von Deutschland aus fliegt man am besten nach Adelaide und nimmt von dort einen Inlandsflug.

Coober Pedy : Beste Reisezeit

Planen Sie Ihren Besuch in Coober Pedy am besten in den Monaten April bis Oktober. Das mildere Wetter und die geringeren Besucherzahlen ermöglichen es, die unterirdischen Anlagen und die mondähnlichen Landschaften zu idealen Bedingungen zu erleben.

Coober Pedy : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie mit 2 bis 3 Tagen, um Coober Pedy zu erkunden, die Höhlenwohnungen kennenzulernen, die Opalminen zu entdecken und das umliegende Outback zu erleben.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was kann man in Coober Pedy sehen und erleben?

1. Die Höhlenwohnungen von Coober Pedy entdecken

In Coober Pedy leben die Menschen unter der Erde - das ist hier ganz normal. Um sich vor der unerbittlichen Hitze der Wüste zu schützen, haben die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser direkt in den Fels gegraben. Eine Dugout zu besichtigen bedeutet, in eine überraschend gemütliche Unterwelt abzutauchen: angenehm kühl, von ockerfarbenem Gestein umgebene Wände und inmitten einer wohltuenden Stille. Manche Höhlen sind für Besucherinnen und Besucher geöffnet, zum Beispiel Faye’s Underground Home mit eigenem Billardzimmer und einem in den 60er Jahren von Hand gegrabenen Pool. Ein einzigartiger Lebensstil, der perfekt zum außergewöhnlichen Charakter der Stadt passt.

2. Sich von den Edelsteinen der Umoona Opal Mine faszinieren zu lassen

Coober Pedy ist die Welthauptstadt des Opals. Im Umoona Opal Mine and Museum erkennt man den Motor der statt: eine fieberhafte Leidenschaft für den Edelstein, irgendwo zwischen mineralischem Eldorado und persönlicher Suche nach versteckten Regenbögen. Hier können Sie in die Unterwelt hinabsteigen und die Werkzeuge der Arbeitenden betrachten, genauso wie Opale hinter Vitrinen betrachten. Gleichzeitig tauchen Sie hier den Pioniergeist des australischen Buschs ein.

3. Eine Nacht im unterirdischen Hotel verbringen

In einem Höhlenhotel zu übernachten heißt, den Geist von Coober Pedy in seiner ganzen Einzigartigkeit zu erleben. Hotels wie das Desert Cave Hotel oder das Lookout Cave liegen mehrere Meter unter der Erde, umgeben von beruhigendem Schweigen und natürlicher Kühle. Man schläft zwischen sandfarbenen Wänden, die in Rot-, Rosa- und Sprenkel-Tönen leuchten, während man an die Millionen Jahre denkt, die es brauchte, sie zu formen. Eine Auszeit, fernab vom Lärm der Welt, wird zu einer Nacht, die man nie vergisst.

4. Den Sonnenuntergang auf der Moon Plain beobachten

Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt erstreckt sich die Moon Plain, eine mondähnliche Wüste aus rissiger Erde und sonnenverbrannten Steinen. Hier spielt sich einer der spektakulärsten Sonnenuntergänge von Coober Pedy ab. Vor einem unendlichen Horizont mischen sich Orange-, Lila-, Rosa- und Gold-Töne, während die Schatten im Rhythmus des verblassenden Lichts tanzen. Kein Wunder, dass Hollywood hier Filme wie Mad Max oder Priscilla - Königin der Wüste gedreht hat.

5. Eine unterirdische Kirche besuchen

Unterirdische Kirchen in Coober Pedy sind mehr als Orte der Andacht - sie sind wahre Kunstwerke, die in den Hang gegraben wurden. Besonders beeindruckend ist die Serbian Orthodox Church, deren majestätisches Kirchenschiff tief in den Felsen führt. Fresken, bunte Glasfenster und direkt im Gestein gemeißelte Formen verleihen der Kirche eine friedvolle, fast unwirkliche Atmosphäre. Drumherum herrscht Stille, und die rot schimmernden Wände laden zum Nachdenken ein - ganz gleich, ob man gläubig ist oder nicht.

6. Opalfelder nach funkelnden Fossilien absuchen

Außerhalb der Stadt breiten sich die Opalfelder endlos aus: Krater, weiße Sandhügel und eine Stimmung, die an den Wilden Westen erinnert. Probieren Sie eine Noodling-Session, bei der Sie selbst nach Opalen an der Oberfläche suchen. Mit einer einfachen Schaufel oder mit den Händen graben Sie in der brennenden Sonne die Verwehungen durch und suchen nach einem vielversprechenden Schimmer. Das blaue Gold der Wüste verlangt Geduld und etwas Glück, doch die Suche macht süchtig. Manche Reisende haben sogar ihren eigenen Regenbogen-Stein gefunden.

7. Die Breakaways bei Sonnenaufgang bewundern

Die Breakaways sind beeindruckende Felsformationen, die wie kleine, einsame Berge aus dem Boden ragen, mit Streifen in Ocker-, Weiß- und Schwarztönen. Weniger als 30 Kilometer von Coober Pedy entfernt erreicht man sie frühmorgens, um das erste Licht des Tages zu beobachten, das die Hügel in ein heiliges Feuer taucht. Infotafeln berichten von der kulturellen Bedeutung dieses Landes für das Volk der Antakirinja.

8. Die Old Timers Mine erkunden: Museum und Bergbau-Abenteuer

Um die Härte und den Einfallsreichtum der ersten Arbeitenden in den Minen besser zu verstehen, führt kein Weg an der Old Timers Mine vorbei. Dieses in den 60er Jahren zufällig entdeckte, heute verlassene Minenlabyrinth ist heute offen für Besucherinnen und Besucher. Die engen Tunnel mit ihren von Löchern übersäten Wänden zeugen von der Suche nach Opalen. Ein kleines Museum ergänzt die Tour mit Spitzhacken, Sieben und erinnert an Szenen aus vergangenen Zeiten. Schnell wird klar, welch großer Mut - oder Wahnsinn - nötig war, um hier sein Glück zu versuchen.

9. In einem lokalen Restaurant essen

In Coober Pedy isst man oft unterhalb der Erde. Im John’s Pizza Bar, einer lokalen Institution in einer Felsenhöhle, gibt es bodenständige Gerichte und die ein oder andere Geschichte eines Stammgastes umsonst dazu. Wer sich traut, entscheidet sich für Wildfleisch aus dem Busch, dazu gibt es ein gut gekühltes, lokales Bier. Ein herzlicher Moment voller gemeinsamer Erlebnisse, weit entfernt vom Großstadtglanz.

10. Die Einwohner bei einer Golfpartie treffen

Der Golfplatz von Coober Pedy ist wohl einer der ungewöhnlichsten der Welt: kein Gras, stattdessen Fairways aus geöltem schwarzem Sand und nachts leuchtende Bälle. Dieser ungewöhnliche Club spiegelt den trockenen Humor und die kreative Widerstandskraft der Einheimischen perfekt wider. Hier trifft man leidenschaftliche Locals, die gern zu einer Runde einladen oder zum Ausklang ein Bier teilen. Eine ganz eigene Aktivität, die den Geist des Ortes widerspiegelt.

Legen Sie einen Stop in Coober Pedy ein auf Ihrer maßgeschneiderten Australienreise

Mit Evaneos reisen Sie sorgenfrei: Eine deutschsprachigee Agentin oder ein Agent vor Ort in Australien begleitet Sie von Anfang bis Ende. Er kennt das Land in- und auswendig, von den Gassen Adelaides bis zu den unterirdischen Gängen von Coober Pedy, der weltweiten Hauptstadt des Opals.

Gemeinsam planen Sie eine 100 % individuelle Reiseroute, abgestimmt auf Ihre Wünsche, in ihrem Tempo und angepasst an Ihr Budget. Abseits der bekannten Pfade oder auf abgelegenen Bush-Tracks entdecken Sie ein authentisches Australien dank einer lokalen Expertin oder einem Experten.

Coober Pedy : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch in Coober Pedy ist von April bis Oktober. Dann sind die Temperaturen angenehmer und ermöglichen es, die Wüstenlandschaften ohne die extreme Hitze zu genießen. Außerhalb dieses Zeitraums steigen die Temperaturen oft über 40 Grad, was Ausflüge ungemütlich oder sogar gefährlich machen kann.

Von Mai bis August ist es ruhiger, mit weniger Reisenden - ideal, um die Opalminen und unterirdischen Wohnungen in der kühlen Morgenluft zu erkunden. Im September bringt die Blütezeit im Outback unerwartete Farbtupfer in die trockene Landschaft. Der australische Hochsommer(Dezember bis Februar) ist sehr heiß und ist für einen Besuch nicht zu empfehlen.

Die authentischste Erfahrung in Coober Pedy erleben Sie unter der Erde: Besonders rund um die Hutchison Street, im Herzen der Stadt, finden Sie Geschäfte, Restaurants und unterirdische Unterkünfte. Eine weitere ungewöhnliche Option ist die Gegend um die Stuart Range, die mehr Ruhe und einige gut ausgestattete Motels bietet. Für eine besondere Nacht können Sie auch Unterkünfte oder „Dugouts“ in der Nähe von The Breakaways erkunden.

Unsere lokalen Evaneos-Agenturen kennen jede Ecke dieser zeitlosen Stadt. Sie öffnen Ihnen die Türen zu unterirdischen Adressen, die oft von ehemaligen Bergmannsfamilien geführt werden, die in Einklang mit der Natur agieren. So wird Ihr Aufenthalt in Coober Pedy weit mehr als nur eine Übernachtung - Sie tauchen ein in einen einzigartigen Lebensstil.

Mitten im Outback vereint die Küche von Coober Pedy australische und griechische Einflüsse, kräftige Aromen und Wüstenprodukte. Diese Spezialitäten sollten Sie unbedingt probieren:

  • Bushfleisch, typisch für Zentral-Australien, wird als Burger oder Eintopf serviert. Seine feste Konsistenz und der intensive Geschmack überraschen Liebhaber ungewöhnlicher Gerichte.
  • Das hausgemachte Moussaka, ein Erbe der vielen griechischen Familien hier, wird oft mit regionalen Zutaten neu interpretiert – ein großzügiges und aromatisches Gericht.
  • Damper Buns, kleine australische Brote aus Holzofen, perfekt zum Aufsaugen oder als Begleitung zu einer herhaften Mahlzeit unter dem Sternenhimmel.

In Coober Pedy, der Welthauptstadt des Opals, bedeutet Essen auch das Eintauchen in die troglodytische Welt des australischen Hinterlands. Ob unter der Erde zur Flucht vor drückender Hitze oder in Trucker-Atmosphäre - hier einige lokale Adressen für einfache, typische und herzliche Küche:

  • John's Pizza Bar & Restaurant: Eine lokale Institution mit großzügigen Pizzen, hausgemachten Lasagnen und einigen Fleischspezialitäten. Gemütliche Atmosphäre und XXL-Portionen garantiert.
  • Outback Bar & Grill: Für Lamm-Burger oder Steak in rustikalem Pub-Ambiente. Frühstück, Mittag- und Abendessen - hier isst man zu jeder Tageszeit gut.
  • Desert Cave Restaurant: Unterirdisch im Desert Cave Hotel serviert dieses Restaurant australische Küche mit mediterranen Akzenten in einer kühlen und gedämpften Atmosphäre.
  • Italo Australian Miners Club: Perfekt für eine echte Begegnung mit dem lokalen Leben. Authentischer geht es kaum.

Am einfachsten erkunden Sie Coober Pedy mit einem Mietwagen, idealerweise einem 4x4, vor allem wenn Sie Ausflüge zu entlegenen Orten wie The Breakaways oder Moon Plain planen. Die Stadt selbst ist klein und lässt sich in wenigen Minuten mit dem Auto durchqueren, mit wenig Verkehr und unkomplizierten Parkmöglichkeiten.

Bleiben Sie im Stadtzentrum, können Sie viele Sehenswürdigkeiten wie die Opalminen und die unterirdischen Kirchen zu Fuß erreichen. Für mehr Komfort in der heißen Sonne des südlichen Buschs empfiehlt es sich, Ausflüge früh am Morgen zu unternehmen. Ohne Auto bieten einige Unterkünfte Shuttle- oder geführte Touren an, die sich bequem über das Hotel oder eine lokale Agentur organisieren lassen.

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