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Auf Safari mit Kindern in Kenia

Von Trips4Kids, am aktualisiert am

Afrika steht bei vielen Familien als Traumziel ganz oben auf der Bucketlist. Wilde Tiere beobachten, die unglaubliche Landschaft erleben, Begegnungen mit Einheimischen und natürlich eine Safari durch die Wildnis gehören oft zum Wunschprogramm für eine Rundreise. Und mit einer guten Planung ist die Umsetzung gar nicht so schwierig. Da die Kenianer sehr kinderlieb und überhaupt sehr freundlich sind, ist Kenia ein wunderbares Land für eine Rundreise mit der Familie. Und wer sich auf dieses besondere Abenteuer einlässt, der wird eine unvergessliche Reise erleben. Ein paar Tipps können da sicher hilfreich sein.

Kenia – Afrika für Einsteiger


Für viele ist Afrika ein Kindheitstraum und sich diesen Traum mit seiner eigenen Familie zu erfüllen, ist natürlich ein wunderbares Erlebnis. Kenia eignet sich gerade für eine erste Reise nach Afrika mit Kindern sehr gut, weil es ein sehr sicheres Land ist und die Flugzeit nicht ganz so lange ist. Es bietet wunderbare Tiererlebnisse, eine unglaubliche Natur und komfortable Unterkünfte mitten in der Wildnis gibt es auch. Bei einer Safaritour ist zum Beispiel eine Lodge mit Pool der Knaller, denn die Kids können so die Zeiten zwischen den Pirschfahrten gut überbrücken und es fühlt sich dann so richtig nach Urlaub an. Entspannt und sehr angenehm ist es auch, dass man keinen Jetlag mit nach Hause bringt, da die Zeitverschiebung sehr gering ist. Ein wirklich großer Vorteil bei einer Fernreise mit der ganzen Familie!

Eine gute Planung ist die halbe Miete


Ein Besuch bei den Massai, wilde Löwen bestaunen, eine Jeep-Safari erleben... So eine Rundreise bis ins Detail zu organisieren ist ganz schön aufwendig und von zu Hause aus gar nicht so leicht zu wuppen. Wichtig ist es, einen guten Reisespezialisten für den optimalen Support bei Reiseplanung und Buchung, aber auch dann vor Ort an der Seite zu haben. Beim Veranstalter „Evaneos“ gefällt uns besonders, dass hier Locals vor Ort im Reiseland von Anfang an in die Planung involviert sind. Die Einheimischen kennen sich top aus und so ist der Kontakt mit den Menschen im Reiseland wirklich authentisch und echt. Es gibt viele Möglichkeiten für Begegnungen, die man sonst wahrscheinlich nicht machen würde. Jede Familie bekommt ihre maßgeschneiderte Rundreise und ist am Reiseziel individuell und gut betreut. Das gibt ein gutes Gefühl und eine gewisse Sicherheit in einem fremden Land.

Wilde Tiere und entspanntes Lodge-Leben


Natürlich ist eine Safari das Highlight jeder Afrikareise. Schon bei der Fahrt zur Lodge kann man das pralle Leben auf der Straße sehen. Die Frauen balancieren Wasserkanister auf dem Kopf, Kinder treiben ihre Ziegen vor sich her oder ziehen schwer beladene Eselkarren über den staubigen Boden an den Lehmhütten vorbei. Da der begleitende Guide ein Einheimischer ist, weiß er genau, wo es welche Tiere zu sehen gibt, wo die Löwen sich tummeln oder eine Antilopenherde grast. Überhaupt ist es Gold wert, einen Einheimischen dabei zu haben. Er erklärt, meist auf Englisch, alle Einzelheiten zu den Tieren, der Natur und auch wie man sich in der Wildnis verhalten sollte. Wie verhalten wir uns, wenn wir tatsächlich einem wilden Löwen begegnen? Da es morgens meist gleich zum Sonnenaufgang auf Tour geht, ist eine Safari natürlich nichts für Langschläfer. Dafür wird man dann mit unvergesslichen Momenten belohnt, wie der Elefantenherde, die friedlich in der Steppe grast oder einem Nilpferd, das sich genüsslich im Wasser suhlt ...
Zwischen den Ausflügen gibt es aber genügend Zeit zum Entspannen in der Lodge. Wunderbar sind auch die Abendessen in der Lodge unterm Sternenhimmel, während man von weitem noch eine Giraffe oder die Elefanten sehen kann und Tiere der Wildnis hört. Bei untergehender Sonne ist das schon fast kitschig schön ... Mehr Afrika-Feeling geht nicht.

Meet the Locals


Wirklich authentisch wird eine Afrikareise, wenn man durch den Safari-Guide hautnah auf Menschen anderer Kulturen trifft. So ein Local, der selbst vor Ort aufgewachsen ist und Land und Leute kennt, kann natürlich das Gefühl für Kenia wie kein anderer vermitteln. Ein typisches Foto-Motiv sind die Viehhirten in ihren leuchtend roten Gewändern, ihrem besonderen Schmuck und wie sie ihre Rinder über die weiten Savannen treiben. Der wichtigste Besitz und die Lebensgrundlage für einen Massai waren früher seine Rinder, aber das hat sich heute geändert. Bei unserem Besuch bei den Massai, war es sehr interessant, die Hintergründe zu erfahren, wie es in einem Stamm früher und heute zugeht und wie die Hierarchie dort funktioniert. Das Highlight für unsere Kinder war der Besuch einer Massai-Schule. Für Kinder wird der Unterschied der Kulturen dort deutlich und doch entdeckt man natürlich auch ganz viele Gemeinsamkeiten. Es ist für europäische Kinder spannend gleichaltrige Massai Kinder zu treffen, die meist sehr offen und freundlich sind. Mit Händen und Füßen entsteht dann eine tolle Kommunikation und am Ende spielen die Kinder einfach zusammen Fußball. Mehr Völkerverständigung geht nicht. Auch diese besonderen Begegnungen und Momente machen eine Reise dann auch zu einem unvergesslichen Abenteuer. Und unser Mitbringsel, die bunten Ketten die Frauen und Mädchen des Dorfes im Schatten eines großen Baums vor dem Dorfeingang auffädelten, werden uns immer an Kenia erinnern…

Auch in den Sommerferien ist Kenia ein tolles Ziel


In dem ostafrikanischen Staat ist es mit Durchschnittstemperaturen um die 20 Grad Celsius ganzjährig warm. Die beste Reisezeit für Safaris im Amboseli Nationalpark und dem Tsava West Nationalpark ist zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Bei Temperaturen von 25 bis 28 Grad Celsius am Tag und einer relativ geringen Regenwahrscheinlichkeit ist es trocken im Hochland. Da diese Jahreszeit die beliebteste für einen Kenia Urlaub ist, sind die Preise für Flüge und Hotels etwas teurer. Eine alternative Reisezeit stellen die Monate Juni bis Oktober dar. Hier ist es nicht ganz so warm wie in den Wintermonaten. Insbesondere nachts kann es in dieser Zeit empfindlich kalt werden Jedoch fällt wenig Niederschlag, sodass das trockene Wetter optimale Bedingungen für Erkundungen schafft.

Keine Panik in Sachen Impfen & Co.

Das Wichtigste ist natürlich erst mal ein Besuch beim Hausarzt, der überprüft, welche Impfungen notwendig sind und was in die Reiseapotheke mitgenommen werden soll. Eine gesunde Vorsicht bei Wasser und bestimmten Lebensmitteln ist sicher empfehlenswert.

Bei vorherigem Besuch eines Gelbfieber-Epidemiegebiets ist die Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. In vielen Gebieten ist eine Malariaprophylaxe notwendig. Die Impfempfehlungen variieren jedoch sehr nach der besuchten Region im Land. Unbedingt auch an die Auffrischung der Tetanus-, Typhus- Polio- und Hepatitis Impfschutzes denken. Und den Impfpass nicht vergessen.

Was packe ich ein?


Wir empfehlen leichte Sommer- oder Funktionskleidung in gedeckten Farben, für das Hochland auch Pullover oder ein Vlies, geschlossene Schuhe (Tennis- oder Sportschuhe sind ausreichend), lange Ärmel und Strümpfe schützen vor Insektenstichen. Auch eine kleine Reiseapotheke für Notfälle. Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind Pflicht. Ein paar Spiele für die Kids sollten ebenso nicht fehlen, wie Malutensilien und ein Fernglas zum Tiere beobachten. Auch ein kleines Reisetagebuch finden Kinder toll, so können die Erlebnisse festgehalten und mit Fotos ergänzt werden. Eine schöne Erinnerung an eine besondere Reise.

Infos: Was muss ich für die Einreise beachten?


Für die Einreise benötigt jeder Reiseteilnehmer (auch Kinder) einen über das Reiseende hinaus noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass mit zwei freien Seiten je bereistem Land, in das eine offizielle Einreise stattfindet. Das Visum für Kenia muss vorab online unter: www.ecitizen.go.ke. beantragt werden. Eine im Impfpass bescheinigte Gelbfieberimpfung wird benötigt.