Unsere Reise auf die Lofoten war fantastisch und wunderschön 🤩!
Wal Safari mit Pott- und Grindwal Beobachtungen, tolle Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken, Elche in freier Natur, Nordlichter, unbeschreiblich schöne und einzigartige Strände, Trollfjord und viele vieles mehr.
Zu zweit3.10.2025
ChristaReisehighlight
Die Zugreise nach Flam war sehr schön. Das größte Erlebnis war der Ausflug zum Fischen mit anschließend Fisch essen- ein Traum!
Solo14.8.2025
Die beste Reisezeit
Wann nach Norwegen reisen?
Die beste Reisezeit für Norwegen ist von Mai bis September, wenn Sie das Land aktiv und bei angenehmen Temperaturen genießen möchten. Die Tage werden länger und die Landschaft blüht auf. Zwischen Juni und August kann das Wetter manchmal Kapriolen schlagen: Es kann sowohl warm und schön sein als auch frisch und regnerisch. Im Mai und im September ist es ziemlich mild und der Himmel zumeist wolkenlos.
Zwischen Oktober und April kann es tatsächlich eisig werden und zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind geschlossen, doch es ist die perfekte Reisezeit für Wintersportaktivitäten und für die Beobachtung der Polarlichter. Treten Sie mit Ihrer lokalen Agentur in Kontakt, um die beste Reisezeit für Ihre Wünsche herauszufinden.
Tja, was soll ich sagen? Ich kannte Evaneos schon von einem vorherigen Trip in Island und habe die Agentur wegen der damaligen guten Erfahrungen erneut beauftragt. Für die Planung habe ich hauptsächlich mit Alexander "zusammengesessen", und er hat mit mir das gebastelt, was ich wollte: eine Etappentour von Oslo nach Bergen per Bahn und Fähre.
Ich hatte nach der Ankunft einen halben Tag in Oslo, plus den folgenden Montag, was sich als zu wenig herausgestellt hat. Oslo ist eine schöne Hauptstadt, auch gut fußläufig. Mir fehlte letztlich ein Tag für diverse Museen, die sich fast alle auf der gleichen Halbinsel konzentrieren und per Bus (Tageskarte) sehr gut erreichbar sind. Die schöne Stabkirche konnte ich mir nicht anschauen, weil montags Ruhetag ist. Pech!
Dienstag ging es per Zug nach Geilo, hauptsächlich ein Skigebiet, in dem man auch Hundeschlitten fahren oder wandern kann. Ich wollte letzteres, kann es zu meiner Reisezeit aber nicht empfehlen. War in der letzten Aprilwoche da- Skisaison offiziell beendet- und es lag noch sehr viel Schnee. Abseits ausgewiesener Wege kann man sich nicht bewegen und selbst auf den Wegen bricht man ab und an bis zum Oberschenkel durch die Schneedecke! Darum kaufte ich mir eine neue Zugfahrkarte, um am nächsten Morgen früher als geplant verschwinden zu können. :D
Mittwoch Morgen Ankunft in Myrdal, auch noch recht hoch gelegen. Da gab es natürlich auch Schnee, aber während des Fußmarsches zum Hotel war schon ersichtlich, daß es im Tal ganz anders aussah. Dort gab es nicht weißes mehr. Wollte am nächsten Tag nach Flam wandern, habe es aber nicht geschafft. Schuld sind natürlich die Norweger, die auf jedem Wegweiser die gleiche Entfernung angeben, selbst wenn sie kilometerweit auseinanderstehen. War zumindest mein Eindruck. (Nebenbei habe ich zu viel fotografiert.) Die letzte Flambahn des Tages startete schon um 16.00 Uhr; der bin ich dann so weit es noch ging entgelaufen, um an einem Bahnhofswartehäuschen im Niemandsland einzusteigen. (Man soll sich laut Bahngesellschaft gut sichtbar an den Bahnsteig stellen und dem Lokführer Zeichen geben, daß er doch bitte anhalten möge. Hat bei mir geklappt. Im Zweifel Jesse James spielen? :D)
Freitag Morgen ging es offiziell mit der Bahn nach Flam. Ich schließe mich allen an, die davon schwärmen, daß es eine wunderschöne Strecke ist. Von Flam aus versuchte ich den Rest zu erwandern, der mir vom Vortag noch fehlte, große Wasserfälle inklusive. Schien mir auch die einzig gangbare Wanderrichtung zu sein, zurück ins Tal Richtung Myrdal. Am Fjordrand mangelt es an Wegen und die Berghänge sind echt steil...
Die klassische Fjordaussicht ließ sich auf meiner nächsten Station in Balestrand gut nachholen, das man in einer Stunde per (Express-)Fähre erreicht. Sie haben dort eine hübsche kleine Kirche, der ich noch was spenden muß, wie mir gerade einfällt. Ansonsten gibt es nichts zu sehen; man kommt zum Wandern her (oder zum Baden im Sommer?).
Von Balestrand dauert es nochmal dreieinhalb Stunden bis Bergen mit der gleichen Fähre. Dort kam ich mit einem kompletten Tag sehr gut zurecht, weil mir keine Museen ins Auge gesprungen sind. Der historische Stadtkern mit seinen alten Hansehäusern lag direkt vorm Hotel.
An Tag 10- laut meiner Liste- ging es nach Hause, Richtung Hamburg. Als Trainee auf der "Statsraad Lehmkuhl", dem größten und ältesten Segelschiff Norwegens! (Das hatte natürlich nichts mit Evaneos zu tun, aber ich kann es abenteuerlustigen Menschen nur empfehlen! Sie ist vermutlich das aktivste Segelschiff weltweit... immer irgendwo unterwegs.)
Fazit? War toll! Hatte sehr viel Glück! Konnte immer direkt einchecken im neuen Hotel, zwischen 11 und 12 Uhr. (Keine Hauptsaison.)
Die Züge waren voll, selbst zu meiner Zeit. Viel Gepäck überall, also mutmaßlich Touristen. Keine Ahnung, wie lange im voraus man einen Fensterplatz buchen sollte, aber auch auf der normalen Strecke Oslo-Bergen lohnt er sich.
Wetter war super; nur Bergen hat einen Ausreißer in Sachen blauer Himmel und Sonnenschein gemacht. Und auch die Wechselhaftigkeit präsentiert, für die man gerüstet sein muß; Schneeschauer gab's am Ende auch noch.
Hatte überhaupt kein Bargeld dabei und brauchte auch keines; selbst der Dönermann in seinem Wägelchen hat die Kreditkarte genommen.
Norwegen ist sauteuer! Da wird Evaneos wieder ein paar Jahre warten müssen, bis ich mich finanziell saniert habe und etwas neues planen kann.
Danke, gute Arbeit!
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Nicole
5
Super!
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Familie
4
super Betreuung durch Evaneos, tolle Aktivitäten. Leider war das Wetter nicht besonders gut und es hat 2/3 der Zeit geregnet statt geschneit, trotz Winterzeit. Bei Dunkelheit ist das ziemlich triest. Die Betten der Unterkünfte waren Großteils sehr unangenehm, die Lage sehr gut und die Norweger sehr freundlich und zuvorkommend. Lebensmittel sind sehr teuer, es lohnt sich selber zu kochen.
Die Landschaft ist sehr schön.