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Rom in 48 Stunden auf andere Weise entdecken

Von Camille Veillard, am

Von der via Appia Antica bis zu einem Aperitif im Viertel Trastevere, hier ist unser Programm für ein Wochenende der dolce vita in Rom. Benvenuto in der ewigen Stadt.
Blick auf den Fluss Tibre in RomBlick auf den Fluss Tibre in RomBlick auf den Fluss Tibre in RomBlick auf den Fluss Tibre in Rom

Schlendern Sie durch ein alternatives Stadtviertel und antike Straßen, entdecken ein ungewöhnliches Museum und genießen die Gastronomie Roms - ein Wochenende in Rom bedeutet 48 Stunden voller Wunder (und leckerer Gerichte). Andiamo!

Tag 1: Spaziergänge zwischen Street Food und Street Art

Ein guter Start in den Tag: Un espresso oder un cappuccino per favore

Unmöglich, einen Tag in Italien ohne einen espresso zu beginnen. Getrunken wird dieser traditionell stehend, am Tresen eines Cafés. Halten Sie Ausschau nach Stammgästen und folgen Sie ihnen in ein gutes Etablissement, um dort den Puls Roms bei Sonnenaufgang zu spüren. Sie sind eher Team Cappuccino als Team Espresso? Gut zu wissen: Die meisten Italiener*innen trinken nach 10-11 Uhr keinen Cappuccino mehr, also wundern Sie sich nicht, falls Sie erstaunte Blicke von dem Kellner oder Ihrer Sitznachbarin zugeworfen bekommen.

Morgens: Ein ungewöhnliches Museum und Street Art in Ostiense

Im Norden Roms liegt das Viertel Ostiense, das die Centrale Montemartini beherbergt, ein Museum der Archeologie und antiker Kunst inmitten eines ehemaligen Wärmekraftwerkes. Stellen Sie sich antike Skulpturen der Museen der Hauptstadt zwischen industriellen Maschinen und Rohren vor - ein beeindruckender Kontrast!

Eine antike Statue ausgestellt in der Centrale MontemartiniEine antike Statue ausgestellt in der Centrale MontemartiniEine antike Statue ausgestellt in der Centrale MontemartiniEine antike Statue ausgestellt in der Centrale Montemartini

Sobald Sie sich an den Ausstellungsstücken sattgesehen haben, bietet sich ein Spaziergang im Stadtviertel an, um die Straßenkunst zu bewundern, vor allem in der via del Porto Fluviale, wo das Porta Blu steht, ein Gebäude voller riesiger bunter Gesichter.

Centrale Montemartini, 106 via Ostiense, im Viertel Ostiense, täglich geöffnet (außer Montags)

Mittags: Köstliches italienisches Street Food auf dem Mercato di Testaccio

Von dem Porta Blu aus haben Sie es glücklicherweise nicht weit zum Testaccio Markt. Dies ist ein fantastischer Ort, um einige der römischen Spezialitäten zu probieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einem supplì, einem frittierten Bällchen aus Reis, mit einer Füllung aus schmelzendem Mozzarella…

Eine Person hält einen supplìEine Person hält einen supplìEine Person hält einen supplìEine Person hält einen supplì

Porchetta (gefülltes Schweinefleisch), carciofi alla giuda (gebratene Artischoken) und die schon erwähnten supplì finden Sie bei Foodbox, panino mit typisch römischem Belag bestellen Sie bei Mordi e Vai und pizza bei CasaManco. Treffen Sie Ihre Wahl und schlemmen die Leckereien anschließend im zentralen Bereich des Marketes, wo einige Tische zur Verfügung stehen.

(Der Markt findet Montags bis Samstags statt.)

Nachmittags: Wanderung mit Zeitreise

Abseits der touristischen Pfade finden Sie die via Appia Antica, eine alte römische Pflasterstraße. Sie wandern hier im Herzen der typisch römischen Landschaft im Schatten der Pinienbäume. Auf den umliegenden grünen Feldern finden Sie die Ruinen antiker Gebäude und Gräber, wunderschöne blumengeschmückte Villen und traditionelle Gasthäuser.

Die via Appia AnticaDie via Appia AnticaDie via Appia AnticaDie via Appia Antica

Diese kleine Wanderung kann gut zu Fuß gemacht werden, aber Sie können auch auf den Sattel steigen und mit dem Fahrrad fahren - Ihre lokale Agentur kann das Mieten der Fahrräder für Sie organisieren, sodass Sie gelassen radeln und die Umgebung genießen können. Sie entscheiden, wie weit Sie fahren oder laufen und kehren spätestens dann zurück, wenn der Magen anfängt zu knurren…

Abends: Die beste carbonara kosten, eine römische Spezialität

Nach diesem Tag der Erkundungen und des Herumlaufens, haben Sie sich ein leckeres Abendmahl zurück im Zentrum Roms verdient. Probieren Sie zum Beispiel die berühmte carbonara, authentisch nach römischer Art zubereitet (das bedeutet vor allem, ohne Sahne und mit al dente gekochter Pasta). Wir empfehlen Ihnen die Trattoria Da Cesare al Casaletto (45 via del Casaletto), die Osteria del Sotegno (5 via delle Colonnelle) und das Archangelo (59 via Giuseppe Gioachino Belli). Guten Appetit!

Tag 2: Zeitgenössische Kunst und (noch mehr) Pasta

Morgens: Kunst des 21. Jahrhunderts

Ein futuristisches Gebäude für eine außergewöhnliche Sammlung zeitgenössischer Kunst: Willkommen im MAXXI, dem Museo nazionale delle Arti del XXI secolo im Norden der Stadt. Dies ist die Gelegenheit, einige Werke der größten Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart - von denen viele Italiener*innen sind - zu entdecken.

Die Fassade des MAXXI in RomDie Fassade des MAXXI in RomDie Fassade des MAXXI in RomDie Fassade des MAXXI in Rom

Verpassen Sie nicht die Installation von Anish Kapoor und das gläserne Iglu von Mario Merz. Ebenfalls besonders sehenswert sind der zeitgenössischen Architekt*innen gewidmete Flügel (Modelle, Fotografien, Korrespondenz usw.) und die spannenden Sonderausstellungen.

MAXXI, 4a via Guido Reni, im Stadtviertel Flaminio, täglich geöffnet (außer Montags)

Mittags: pizza al taglio auf dem Campo de‘ Fiori

Im Herzen des historischen Zentrums, aber abseits der touristischen Pfade, liegt auf dem Campo de' Fiori eine gleichnamige Bäckerei, die bei Römer*innen für ihre pizza à taglio (geschnittene Pizzastücke) und panini äußerst beliebt ist.

Eine Statue wacht über dem Campo de Fiori in RomEine Statue wacht über dem Campo de Fiori in RomEine Statue wacht über dem Campo de Fiori in RomEine Statue wacht über dem Campo de Fiori in Rom

Wenn Sie nicht zu spät ankommen, können Sie die letzten bunten und duftenden Stände des schönen Marktes bewundern, der täglich auf dem Platz stattfindet.

Forno Campo de ’Fiori, 22 piazza Campo de ‘Fiori, täglich geöffnet (außer Sonntags)

Nachmittags: Spaziergänge durch das historische Zentrum abseits touristischer Pfade

Schlendern Sie durch die kleinen Gassen in der Nähe, wie die via dei Cappellari (die „Hutmacherstraße”) oder die via dei Baullari (die „Straße der Tresormacher”). Sie tragen die Namen der Kunsthandwerke nicht aus Zufall - noch heute finden Sie hier traditionelle Handwerksbetriebe.

Die via Cappellari im historischen Zentrum RomsDie via Cappellari im historischen Zentrum RomsDie via Cappellari im historischen Zentrum RomsDie via Cappellari im historischen Zentrum Roms

Nicht weit der historischen Gassen liegt der Torre Argentina, wo sich hunderte Katzen auf den Überresten römischer Tempel niedergelassen haben - wie viele können Sie zählen? Von hier aus geht es in die via dei Coronari, eine schmale Kopfsteinpflasterstraße, eine Ruheoase nahe der piazza Navona. Die hübschen Gebäude mit altmodischen Fassaden beherbergen zahlreiche Antiquitätengeschäfte, die zum Stöbern einladen.

Spätnachmittags: Die Kunst der Pasta-Herstellung erlernen

Um weitere Einblicke in die Seele Italiens zu erhalten, gibt es nichts besseres (und leckereres), als die Geheimnisse der Herstellung des nationalen Stolzes zu erlernen: Pasta. Ihre lokale Agentur kann solch ein Erlebnis auf Nachfrage in Ihre personalisierte Rundreise einbauen. Tauchen Sie voller Leidenschaft die Hände in den Pastateig und machen Notizen, sodass Sie auch zu Hause die leckere frische Pasta genießen können.

Herstellung von per Hand hergestellter PastaHerstellung von per Hand hergestellter PastaHerstellung von per Hand hergestellter PastaHerstellung von per Hand hergestellter Pasta

Tagliatelle, linguine, ravioli, gnocchi und eine große Auswahl an Saucen… Halten Sie Ihre Gabeln bereit und bereiten Sie Ihre Geschmacksknospen auf römische Abenteuer vor - denn nach der Herstellung wird verkostet.

Abends: Einen aperitivo im böhmischen Viertel Trastevere genießen

Auf in das Stadtviertel Trastevere, dem Viertel „jenseits des Tibers”, ein ehemaliges jüdisches Ghetto, das bei Einbruch der Dunkelheit zum Leben erwacht. Verirren Sie sich in diesem Labyrinth kleiner Gassen auf der Suche nach einer Bar, in der Sie einen aperitivo trinken können, ein erfrischender Nachtisch nach Ihrem Pasta-Kochkurs. Vielleicht finden Sie eine der Bars, in der es für den Preis eines Glases Wein (rosso o bianco?), Prosecco oder eines Cocktails zusätzlich einen kleinen Teller mit Snacks oder ein Buffet mit einfachen Gerichten gibt.

Der Platz Santa Maria in Trastevere bei SonnenuntergangDer Platz Santa Maria in Trastevere bei SonnenuntergangDer Platz Santa Maria in Trastevere bei SonnenuntergangDer Platz Santa Maria in Trastevere bei Sonnenuntergang

Steigen Sie bei Sonnenuntergang auf den Hügel Gianicolo, der sich bis auf 146 Meter Höhe erhebt. Von hier aus genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf Rom und die umliegenden Hügel... aber pssst, dieses kleine Geheimnis muss unter uns bleiben!