Wandern in Kanada

Endlose Nadelwälder, von Flüssen durchzogene Canyons und Höhlen, in denen Braunbären ihren Winterschlaf halten, kristallklare Seen, auf deren Oberfläche sich beeindruckende Gipfel und Gletscher widerspiegeln - Kanadas weite, unberührte Landschaften wecken Erinnerungen an den Goldrausch und die Abenteuer in den Romanen von Jack London. Es liegt nahe, diese beeindruckende Natur am besten zu Fuß zu erkunden.

Unsere maßgeschneiderten Wanderreisen in Kanada

Gut zu wissen
Sie können jede Tour entsprechend Ihrem Budget und Ihren Vorlieben mit der örtlichen Agentur anpassen.
Die Maritimes – eine einzigartige Region geprägt vom Ozean und kultureller Vielfalt
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Ikonische Städte und faszinierende Natur von Ontario und Québec
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Naturspielplatz: Rockies-Edition mit der Familie
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Regenwälder, Berge und Wildtiere: Naturwunder von Vancouver Island
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Auf den Spuren der Pioniere, Holzfäller und Goldgräber
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Rockies bis Pazifik: Zelten und Wandern
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Westkanada - Rocky Mountains und wilde Küstenlandschaften
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Yukon Bound: Eine Reise durch die nördliche Grenzregion Kanadas
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Was kann man während eines Wanderurlaubs in Kanada unternehmen?

Von den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains über die leuchtenden Wälder von Quebec bis hin zu den atemberaubenden Landschaften des hohen Nordens offenbart Kanada eine Palette von Farben und atemberaubenden Wanderrouten. Was sind die Highlights einer Wanderreise durch Kanada?

  • Auf einem der längsten Wanderwege Nordamerikas, dem Appalachian Trail, wandern.
  • In den Ruby Range Bergen im Herzen des Yukon den Spuren wilder Büffel folgen.
  • Den Sankt-Lorenz-Strom entlang wandern, vom Saguenay-Fjord an der Atlantikküste bis zum Archipel der Thousand Islands im Ontariosee.
  • Die Nadelwälder von Quebec oder dem Yukon auf Schneeschuhen, beim Langlaufski oder mit dem Hundeschlitten durchqueren.
  • Auf den smaragdgrünen oder gletscherblauen Seen der kanadischen Rocky Mountains sich treiben lassen oder sich in die reißenden Flüsse in den Canyons wagen.
  • Die heimische Tierwelt British Columbias kennenlernen, darunter den imposanten Grizzlybären und den legendären Steinadler.

Wann nach Kanada reisen?

Jan
Feb
März
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sept
Okt
Nov
Dez

Es ist schwer, zu sagen, wann die beste Zeit für einen Besuch Kanadas ist: im Winter, wenn Sie Ski fahren möchten, im Sommer, wenn Sie etwas im Freien unternehmen möchten oder die großen Städte besuchen möchten... Und im Frühling und Herbst können Sie die Schönheit der kanadischen Landschaften mit den jahreszeitlichen Farben genießen. Alles hängt also davon ab, was genau Sie in Kanada unternehmen möchten. Andererseits pflegt man im Allgemeinen den Winter zu vermeiden, der sehr kalt sein kann, vor allem im Norden des Landes. Und der kanadische Winter ist lang: Er dauert von Dezember bis April.

Die Frage sollte eher lauten: Warum sollte man während einer Reise nach Kanada nicht wandern gehen? Denn es gibt keinen einzigen guten Grund, diese grandiosen Landschaften nicht per Fuß zu erkunden. Einige der schönsten Wanderungen der Welt und Tausende markierter Wege, von einfach bis anspruchsvoll, öffnen Ihnen die Türen zu dieser außergewöhnlichen Natur.
Auch wenn eine Region nicht zu Fuß zugänglich ist: Dann verwandelt sich Ihre Wanderung einfach in eine Kanu- oder Kajakfahrt, eine Hundeschlittenfahrt oder eine Schneeschuhwanderung. Denn in Kanada ist selbst Schnee kein Grund, sich nicht auf die Suche nach Abenteuer zu machen.

Die Wanderwege in Kanada sind vielfältig und bieten für jeden Geschmack etwas – von kurzen Familienausflügen bis hin zu mehrtägigen, anspruchsvollen Touren. Alles hängt von Ihrem Erfahrungsniveau, Ihren Vorlieben und der Jahreszeit ab:
- Im Indian Summer, der den Herbst einläutet, ziehen viele die Nationalparks in Québec vor. Beliebte Ziele sind etwa die Traversée de Charlevoix oder der Saguenay-Fjord. Hier können Sie die berühmten, leuchtenden Herbstfarben dieser Region in ihrer ganzen Pracht erleben.
- Im Sommer und Frühling richten Sie Ihren Blick eher nach Westkanada. Wandern Sie in British Columbia oder auf Vancouver Island entlang des Pazifiks oder folgen Sie den Flussläufen zu den Seen und Gletschern der Rocky Mountains – ein echtes Paradies für Naturliebhaber.
- Im Winter wagen sich die Abenteurer und Erfahrenen in die unberührten Berge des hohen Nordens. Im Yukon schnallen Sie sich Schneeschuhe an und tauchen ein in eine unvergleichliche, zeitlose Winterlandschaft – wild und majestätisch.

Für eine gelungene Wanderreise in Kanada sollte man mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. Diese Zeit erlaubt es, die beeindruckenden Ausmaße des Landes wahrzunehmen und einzelne Regionen in Ruhe zu entdecken.
Ein längerer Aufenthalt in einer bestimmten Gegend schafft Spielraum, um auf wechselhaftes Wetter zu reagieren oder abseits der bekannten Routen neue Lieblingsorte zu finden. Wer zum Beispiel den Lake Trail am Mount Robson erleben möchte, sollte idealerweise sechs bis acht Tage einplanen.
Für kürzere Touren eignet sich der Juan de Fuca Trail hervorragend. Diese 47 Kilometer lange Strecke lässt sich bequem in drei bis vier Tagen bewältigen und bietet durch ihre flexiblen Einstiegsorte viel Spielraum für individuelle Routen.

Für Einsteiger empfiehlt sich der Gros Morne Nationalpark in Neufundland. Die moderaten Wanderwege bieten atemberaubende Ausblicke auf Fjorde und verlassene Fischerdörfer.
Die Region um den Lake Louise in Alberta verzaubert mit türkisfarbenem Wasser und gut ausgeschilderten Pfaden. Der Plain of Six Glaciers Trail führt Sie in etwa vier Stunden zu einem rustikalen Teehaus mit Panoramablick.
Weniger bekannt aber mindestens genauso beeindruckend sind die Wandermöglichkeiten im Mont-Tremblant Nationalpark in Quebec. Hier finden Anfänger sanfte Steigungen und erfahrene Wanderer anspruchsvolle Routen durch dichte Wälder.

Die leuchtenden Herbstfarben verwandeln die kanadische Landschaft in ein Naturspektakel der Extraklasse. Von goldgelben Birken bis zu feuerroten Ahornbäumen erstrahlt die Natur im Indian Summer in ihrer ganzen Pracht.
Besonders faszinierend sind die Kontraste zwischen den dunkelgrünen Nadelbäumen und dem bunten Blättermeer. Die klare Herbstluft und das milde Klima bieten perfekte Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen durch diese malerische Szenerie.
Ein absolutes Highlight erleben Naturfreunde im Algonquin Provincial Park, wo sich die herbstlichen Farben in kristallklaren Seen spiegeln. Das sanfte Morgenlicht taucht die Landschaft in mystische Stimmungen und macht jede Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Kanada ist ideal für beide Reisearten. Gruppenreisen zeichnen sich aus durch erfahrene Guides, die geheime Aussichtspunkte und die Lebensorte der einheimischen Tiere kennen. Die Gruppengröße liegt meist bei bis zu zwölf Personen. Besonders für Wanderanfänger sind geführte Touren durch die Rocky Mountains empfehlenswert, bei denen lokale Kenner ihr Wissen über Flora, Fauna und unentdeckte Routen teilen.
Wer lieber im eigenen Tempo unterwegs ist, entscheidet sich für eine individuelle Reise. Diese bietet Flexibilität für spontane Planänderungen und längere Fotopausen, beispielsweise an den Niagara Falls. In den Nationalparks finden Individualreisende bestens markierte Wege sowie Rangerstationen, beispielsweise im Tombstone Territorial Park.
Ein Mittelweg sind maßgeschneiderte Touren mit einer lokalen von Evaneos ausgewählten Agentur: Sie reisen individuell, profitieren aber von vorab gebuchten Unterkünften und Expertenwissen.

Der älteste Nationalpark Kanadas bietet eine Bergkulisse wie im Film. Wandern Sie beispielsweise vom blaugrünen Lake Louise vorbei an den Gletschern des Mount Victoria. Lohnenswert ist auch ein Aufstieg zum Sulphur Mountain, um einen atemberaubenden Rundumblick auf das Naturschutzgebiet mit seinen Bergketten, Seen und Flüssen zu genießen. Ebenso interessant ist ein Ausflug zu den Ink Pots. Aus den Gewässern, die in verschiedenen Farben schimmern, steigen regelmäßig Blasen auf. Nach einer aufregenden Wanderung entspannen Sie in den 40 Grad heißen Thermalquellen der Banff Upper Hot Springs.

Für Tierbeobachtungen sind Exkursionen durch den Jasper Nationalpark empfehlenswert. Halten Sie beispielsweise Ausschau nach Wapiti-Hirschen oder Bären. Bei Evaneos steht Ihnen ein ausgewählter lokaler Reiseexperte zur Seite, der Ihnen wertvolle Insidertipps für Begegnungen mit den Vierbeinern gibt. Eine wilde Romantik erleben Sie bei einer Wanderung auf dem Lehrpfad entlang des Maligne Canyon. Überqueren Sie Schluchten und lauschen Sie dem Rauschen der Wasserfälle. Wenn Sie die Abenteuerlust gepackt hat, sollten Sie auch eine Floßfahrt auf dem Athabasca-Fluss wagen.

Der Pacific Rim-Nationalpark besteht aus dem Wanderweg West Coast Trail, der sich entlang der Küste erstreckt. Auch die Inseln Broken Group Islands und der etwa 19 Kilometer lange Sandstrand Long Beach gehören zu dem Areal. Hier treffen Sie überraschenderweise auf Regenwald. Es erwarten Sie beispielsweise Schlingpflanzen, die uralte Riesenbäume umranken und geheimnisvolle Höhlen. Am Meer können Sie in Ihrem Wanderurlaub außerdem Seehunde, Orcas sowie Otter beobachten.

Mit nicht weniger als 24 Nationalparks, die von 6.000 Kilometern Wanderwegen durchzogen sind, ist Quebec ein wahres Paradies für Wander- und Naturfans. Wo also anfangen? Hier sind einige unserer Lieblingsorte in Quebec:
- Der Internationale Appalachian Trail verbindet Neufundland und den Atlantischen Ozean mit der Appalachian Mountain Range in den USA. Die Abenteuerlustigsten wagen die beeindruckende Herausforderung, die rund 3150 Kilometer des Trails innerhalb einer einzigen Saison zu bewältigen.
- Die Traversée de Charlevoix ist eine mehrtägige Wanderung durch dichte Nadelwälder, die sowohl in der warmen Jahreszeit als auch im Herbst zu Fuß möglich ist. Im Winter, wenn Schnee die Landschaft bedeckt und Schwarzbären im Winterschlaf ruhen, lässt sich die Strecke mit Langlaufskiern erleben.
- Der Saguenay-Fjord-Wanderweg ist etwas kürzer, bietet aber spektakuläre Ausblicke auf den Sankt-Lorenz-Strom. Eine ideale Gelegenheit, die tierischen Bewohner dieser Region in Quebec zu entdecken – darunter Belugas und Wale.

Der East Coast Trail auf Neufundland führt 885 Kilometer entlang dramatischer Küstenabschnitte. Wanderer erleben hier raue Klippen, verborgene Buchten und historische Leuchttürme.
Der Fundy Nationalpark in New Brunswick überrascht mit dem weltweit größten Gezeitenunterschied. Die gut markierten Wege führen durch dichte Wälder und zu aussichtsreichen Klippen. Die Upper Salmon River Trail bringt Sie direkt zu spektakulären Wasserfällen.
Im Terra Nova Nationalpark lockt der Coastal Trail mit seiner einzigartigen Kombination aus Küstenlandschaft und Nadelwäldern. Frühaufsteher beobachten hier Weißkopfseeadler und Elche in ihrer natürlichen Umgebung.

Der Skerwink Trail nahe Trinity zählt zu den faszinierendsten Routen Neufundlands. Auf 5,3 Kilometern führt der Rundweg über zerklüftete Felsen und bietet atemberaubende Ausblicke auf Eisberge und Wale.
Der anspruchsvolle Gros Morne Mountain Trail lockt mit einer 16-Kilometer-Tour durch das UNESCO-Weltnaturerbe. Nach einem steilen Aufstieg belohnt der Gipfel mit einem grandiosen Panorama über das Patagonien des Nordens.
Familien mit Kindern finden auf dem Green Gardens Trail ihre perfekte Route. Der moderate 9-Kilometer-Pfad schlängelt sich durch vulkanische Landschaften bis zu versteckten Stränden. Hier lässt sich das Gefühl völliger Freiheit erleben.

Der Yukon, im äußersten Nordwesten Kanadas gelegen, ist eine atemberaubende Region, die auch heute noch nahezu unberührt von menschlichen Spuren wirkt. Eine Art Wilder Westen in frostiger Ausführung. Wer in diesem rauen Land, das Jack London zu Werken wie Ruf der Wildnis und Wolfsblut inspiriert haben könnte, wandern möchte, sollte erfahren sein und sich gut auf die teils extremen Temperaturen des hohen Nordens vorbereiten.
Mit einem ortskundigen, deutschsprachigen Guide können Sie den Kluane-Nationalpark erkunden und den Spuren der Schafherden bis hinauf zu den schneebedeckten, steilen Gipfeln folgen. Für besonders Abenteuerlustige bieten sich Touren an, die Sie auf die Fährten der legendären Bisons in den Bergen der Ruby Range führen. Und nach einem langen Tag voller Erkundungen können Sie sich von Schlittenhunden durch die verschneiten Tannenwälder tragen lassen – ein Erlebnis wie aus einer anderen Zeit.

Sind Sie ein Zweirad-Fan? Dann können Sie Kanada im Sommer auf dem Fahrrad erkunden – oder im Winter mit dem Motorschlitten.
Im Osten bieten sich die Gletschertäler, dichten Nadelwälder und die Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms als traumhafte Kulisse an. Wenn die Mountainbike-Strecken im Winter unter Schnee verschwinden, wechseln Sie einfach auf ein wintertaugliches Gefährt.
Im Westen zieht es Abenteuerlustige zu Offroad-Touren mit dem Motorschlitten an die steilen Hänge der kanadischen Rocky Mountains. Doch sobald der Schnee schmilzt, kommen einige großartige Radwege zum Vorschein, insbesondere im Banff-Nationalpark. Dafür braucht es entweder kräftige Beine – oder einen zuverlässigen elektrischen Support. Unsere lokalen Experten beantworten Ihnen gerne alle Fragen zu Fahrrad- oder Motorschlittenausflügen während Ihres Aufenthalts in Kanada.

Wenn Sie Toronto oder Ottawa besuchen, nutzen Sie die Gelegenheit, der Stadt für einen Tag oder länger zu entfliehen. Ontario bietet eine Fülle an Nationalparks und Wanderwegen – hier eine kleine Auswahl:
- Der Algonquin Provincial Park liegt nur etwa drei Autostunden von Ottawa und Toronto entfernt und begeistert mit seinen hügeligen Ahornwäldern und funkelnden Seen. Dieser Park, der die Natur Ontarios perfekt verkörpert, lässt sich wunderbar zu Fuß oder mit dem Kanu erkunden – lassen Sie sich einfach treiben und genießen Sie die Ruhe.
- An der Grenze zwischen Kanada und den USA, wo der Sankt-Lorenz-Strom in den Ontariosee mündet, finden sich im Thousand Islands Archipel idyllische Wanderwege, die einen Besuch wert sind.
- Noch näher an Ottawa liegt der Gatineau Park, ein Naturparadies direkt vor den Toren der kanadischen Hauptstadt. Hier erwarten Sie smaragdgrüne Seen, dichte Kiefernwälder und geheimnisvolle Höhlen. Ein absolutes Highlight ist der Champlain-Aussichtspunkt, der einen beeindruckenden Panoramablick über den Park bietet – ein Muss für jeden Besucher.

Die nahtlosen, grenzüberschreitenden Wanderwege zwischen den USA und Kanada bieten einzigartige Naturerlebnisse. Der Glacier National Park in Montana lässt sich perfekt mit dem Waterton Lakes National Park in Alberta kombinieren. Diese Grenzregion ermöglicht beeindruckende Tageswanderungen durch beide Länder.
Wanderbegeisterte schätzen besonders die Route von Vancouver nach Seattle. Der Pacific Northwest Trail führt durch atemberaubende Küstenlandschaften und verbindet die Olympic Mountains mit den kanadischen Cascade Mountains.
Die Herbstmonate eignen sich ideal für eine Wanderreise durch die Adirondacks in New York und die Laurentians in Quebec. Hier erleben Naturliebhaber die spektakuläre Farbenpracht des Indian Summer in zwei verschiedenen Ländern.

Die Reisekosten in Kanada liegen durchschnittlich etwas höher als in den USA. Unterkünfte in kanadischen Städten kosten etwa zehn bis 15 Prozent mehr als vergleichbare Angebote südlich der Grenze. Ein Hotelzimmer, das in den USA 80 Dollar kostet, schlägt in Kanada mit rund 95 Dollar zu Buche.
Die Preise für Lebensmittel und Restaurantbesuche unterscheiden sich ebenfalls merklich. Supermarkteinkäufe fallen in Kanada meist fünf bis zehn Prozent teurer aus. Dafür punktet das Land mit günstigeren Nationalparkgebühren und preiswerten öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wer clever plant, kann die höheren Kosten sparen: Reisen in der Nebensaison und Übernachtungen in Ferienwohnungen statt Hotels sparen bares Geld.

Eine maßgeschneiderte Wanderreise durch Kanada variiert preislich je nach Saison und Region. In der Hochsaison von Juni bis September liegen die durchschnittlichen Tageskosten für Unterkünfte und Verpflegung bei 150 bis 200 Euro pro Person.
Für die beliebten Wandergebiete um den Moraine Lake und die Spirit Island rechnen Sie mit zusätzlichen Ausgaben für Nationalparkeintritte von etwa zehn Euro pro Tag. Lokale Wanderführer berechnen zwischen 200 und 300 Euro für eine Tagestour.
Die Gesamtkosten für eine dreiwöchige Wanderreise mit Evaneos belaufen sich auf 4.500 bis 6.000 Euro pro Person. Dieser Betrag umfasst die Flüge ab Deutschland, Transfers vor Ort sowie qualitativ hochwertige Unterkünfte.
Die Preise sinken von Oktober bis Mai deutlich. Unser Tipp: Buchen Sie Ihre Reise mindestens sechs Monate im Voraus, das spart bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten.

Ihr Gepäck für eine Reise nach Kanada hängt stark von der Jahreszeit ab. Grundsätzlich sollten Sie Folgendes berücksichtigen:
- Im Sommer: Leichte Kleidung und eine dünne Jacke für die kühleren Abendstunden.
- Im Winter: Warme, Thermo-Kleidung, um den niedrigen Temperaturen standzuhalten.
- Im Frühling und Herbst: Eine Kombination aus warmer und leichter Kleidung, da die Temperaturen stark schwanken können.
- Zusätzlich: Badesachen für die Seen oder heißen Quellen.
- Unverzichtbar: Robuste Wanderschuhe, Mückenschutzmittel und einen Adapter.
- Nachhaltigkeit: Eine wiederverwendbare Trinkflasche und eine Stofftasche, um Einwegplastik zu vermeiden.

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