Wandern in Georgien ist ein wahrer Hochgenuss: In dem vorderasiatischen Land zwischen Kaukasus-Gebirge und Schwarzem Meer entdecken Sie Hochgebirge, Küstenregion und Steppenwüste auf einmal. Das Land, das für seine landschaftliche Vielfalt und eine weitgehend unberührte Natur mit größter Biodiversität bekannt ist, ist auch Heimat des höchsten Dorfes Europas.
Durchwandern Sie zum Beispiel die Weinregion Kachetien oder erkunden Sie die abgelegenen Gebirgsregionen von Swanetien, Tuschetien und Chewsuretien: Hier erwarten Sie viele mittelalterliche Dörfer mit alten Wehrtürmen. Sehenswert ist auch die Region am Schwarzen Meer mit herrlichen Badeorten.
Wo kann man in Georgien gut wandern?
Bei Wanderern aus ganz Europa gilt Georgien als wahrer Geheimtipp. Entdecken Sie gemeinsam mit einem von Evaneos ausgewählten Tourguide die abgelegenen Hochgebirgsregionen, fruchtbare Ebenen mit Wein- und Obstanbaugebieten und sogar Halbwüsten entlang der Grenze zu Aserbaidschan. Überall begegnen Ihnen gastfreundliche Einheimische, die Ihnen einen Einblick in Traditionen und Kultur gewähren.
Wanderung in das Steindorf Ushguli in Swanetien ab Mestia
Eingerahmt von dem Panorama der Gletscher des Schchara liegt in einem Hochtal versteckt das Dorf Ushguli. Riesige Berge, üppige Wiesen und Weiden, mittelalterliche Wehrtürme und dörfliche Idylle verschmelzen hier zu einem Gesamtkunstwerk, das von der UNESCO aufgrund seiner Schönheit in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Ihre Wanderung durch Swanetien, einen besonders reizvollen Landstrich Georgiens, kombinieren Sie zum Beispiel mit dem Aufstieg auf den knapp 3.000 Meter hohen Berg Guri oder zu der Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert.
Durch das Kaukasgebirge auf die Tetu-Spitze
Während der Wintermonate sind die Regionen Tuschetien und Chewsuretien im Nordosten des Landes komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Ab Mai eröffnet sich Besuchern eine faszinierende Hochgebirgswelt entlang des Kaukasus. Vom Sno Tal und dem rustikalen Dorf Dschuta aus führt die Wanderung ab Juni durch blühende und duftende Rhododendron-Felder zuerst zum Fuß des Bergs Tschauchebi und dann weiter auf die 3.210 Meter hohe Tetu-Spitze. Auf dem Gipfel angekommen, werden Sie von einem herrlichen Ausblick über den Kasbek und den Tschauchebi belohnt.
Die 3.000 Jahre alte Höhlenstadt Uplisziche
Ihr Wanderurlaub in Georgien führt sie nur etwa zwölf Kilometer von der Stadt Gori entfernt in die antike Höhlenstadt Uplisziche, die nicht nur eine der ältesten Siedlungen der Menschheit, sondern auch bedeutende Handelsmetropole an der Seidenstraße war. 150 Räume, Hallen und Kellergewölbe sind aus dem Sandstein geschlagen und bis heute zu besichtigen. Über einen Tunnel bis zum Fluss Mtkvari war auch während Belagerungen die Wasserversorgung gewährleistet. Erleben Sie ein beeindruckendes Stück georgischer Geschichte.