Es war eine Reise, die man mit Worten nicht beschreiben kann!
Ich habe so viel in dieser wundervollen Natur Madagaskars gesehen, so viele Tiere kennengelernt (manchmal hautnah) und so viel Interessantes über die Kultur und die Menschen erfahren, dass es den Rahmen sprengen würde, hier alles aufzuzählen. Meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen.
Ravaka von der lokalen Agentur Henintsoa (A*****) hat mich von Beginn an sehr herzlich bei der Planung betreut und unterstützt. Einen ersten Planungsvorschlag passte sie noch genauer an all meine Wünsche und vor allem auch an mein Budget an und gab mir gleich zwei weitere Planungsmöglichkeiten und Ideen an die Hand. Jede Frage wurde sehr zeitnah beantwortet, ohne dabei etwas offen zu lassen. Ravaka hat mich am Flughafen begrüßt und mich auch wieder verabschiedet. Obwohl ich es nicht in Anspruch nehmen musste, da alles perfekt geplant war, wäre sie zu jeder Zeit während der Reise für mich erreichbar gewesen - da bin ich mir sehr sicher.
Mein liebenswerter Fahrer Ando hat mich 10 Tage auf meiner Reise begleitet. Die Fahrten dauerten zwar auf Grund der Straßenverhältnisse oft länger, waren aber immer sehr kurzweilig, weil es sowohl in den Orten, als auch über Land sehr viel zu sehen gab und Ando mir immer wieder interessante Einblicke ins Leben der Madagassen gab. Ando hat wohl auch alle Guides für mich rausgesucht - eine durchweg phantastische Auswahl.
Für 7 Nächte im zweiten Teil meiner Reise hat Ravaka mir zwei Unterkünfte auf den Inseln Sainte Marie und Ile aux Nattes
direkt am Meer reserviert, wo ich entspannen und Aktivitäten auf eigene Faust unternehmen konnte. Es war eine gelungene Mischung.
Meine Unterkunft in Andasibe direkt am Rand des Regenwaldes, die Wanderung mit Emilienne durch den Regenwald, die Beobachtung der Indris mit ihren Babys, meine Unterkunft inmitten der Natur auf Ankanin´ny Nofy (wahrlich ein Nest der Träume), die Nachtwanderung und die Bootsfahrt zu den Aye-Aye-Lemuren mit Mario, die Vari-Lemuren, die mich auf meiner Veranda besucht haben, mein Welpen-Freund auf Sainte Marie, der Glückshund, der mich - einfach so - auf meiner 6-stündigen Wanderung um die Ile aux Nattes begleitet hat und noch so vieles mehr, all diese Bilder und Erinnerungen werden mir für immer im Gedächtnis bleiben.
Jedem, der die Natur liebt, eine faszinierende und einzigartige Fauna und Flora entdecken möchte und gleichzeitig ein Interesse an der Kultur und dem Leben der Madagassen hat - kurz, jedem der etwas ganz besonderes erleben und erfahren möchte - kann ich diese Reise nur wärmstens ans Herz legen. Gleichzeitig sollte man sich aber darüber bewusst sein, dass das Leben auf Madagaskar ein sehr 'einfaches' Leben ist. Der Wasserdruck und die Wassermenge unter der Dusche ist selten das, was man von zuhause gewohnt ist, in einer Unterkunft kann auch mal der Strom ausfallen oder wird zu bestimmten Zeiten ganz bewusst abgestellt und man begegnet viel Armut, die traurig macht, aber vielleicht und hoffentlich dabei helfen kann, zuhause wieder etwas bewusster und achtsamer zu leben.
Trotz dieser Einfachheit waren meine Unterkünfte alle wundervoll und gepflegt, das Frühstück und das Essen allgemein waren sehr lecker und die Menschen, denen ich begegnen durfte, waren alle nett und hilfsbereit. Ich hab mich als allein reisende Frau zu keinem Zeitpunkt allein gelassen oder unsicher gefühlt.
Auch wenn man als beste Reisezeit oft Mai bis Oktober liest, war die Zeit im Dezember für mich im Nachhinein ideal. Zwar habe ich keine Delphine und Wale gesehen, dafür aber viele Lemuren-Babys. Die Temperaturen waren angenehm (nicht zu heiß), der Regen war manchmal heftig, aber meist nur von sehr kurzer Dauer und warm (oft hat es auch nur nachts geregnet) und die wunderschönen Strände waren oft menschenleer.
Liebe Agentur Henintsoa, liebe Ravaka und lieber Ando, vielen Dank für die wundervollen Erfahrungen, die ihr mir ermöglicht habt und vielen lieben Dank für eure Herzlichkeit.