Kundenservice
Rufen Sie uns an! Wir sind für Sie von Montag - Freitag von 09:30 - 17:30 Uhr da.
Kontaktieren Sie uns unter 089/38038982
Reiseziele
Reisethemen
  • Rundreisen für
  • Aktivitäten
  • Reisezeit
  • Reisestil

Peru, ein Land der Abenteuer

"Warum Peru ? ", könnte man in Anspielung auf Christine Angot sagen. Hier einige Antworten.

Geographie und Klima

Im Westen liegt der Pazifische Ozean, im Norden Ecuador und Kolumbien, im Osten Brasilien und Bolivien und schlussendlich Chile im Süden. Dies ist die geographische Lage Perus, dem flächenmäßig drittgrößten Land Südamerikas.

Peru wird von Geographen für gewöhnlich in drei verschiedene Zonen eingeteilt, und zwar von Westen nach Osten. Zuerst gibt es die am Rande der Gewässer des Pazifiks liegende Costa, wo auch der größte Teil der Bevölkerung des Landes lebt. Die Costa erstreckt sich über 2600 Kilometer, wobei Tiefebenen, Wüsten und Oasen einander abwechseln. Die Hauptstadt Lima befindet sich in etwa in der Mitte der Küste und ist von den ersten Ausläufern der Anden umgeben. Diese erstrecken durch das gesamte Land von Nord nach Süd, und in der Mitte der Andenkette befindet sich der 6768 Meter hohe Huascarán, das Dach Perus. Berggipfel, die dauerhaft in Schnee gehüllt sind, im Süden gelegene aktive Vulkane, beeindruckende Canyons von unglaublicher Tiefe, und selbstverständlich darf auch die alte Inkastadt Machu Picchu nicht fehlen. Der ideale Ort für unvergessliche Wanderungen, weswegen man ja überhaupt seinen Abenteuerurlaub in Peru machen sollte.  

Begibt man sich weiter nach Osten, kommt man zum Altiplano (übersetzt:hochgelegene Ebene), der nach dem tibetanischen Plateau höchstgelegenen bewohnten Region der Welt. Dort befindet sich auch der Titicacasee, der größte See Südamerikas. Die trostlosen Steppen des auf einer durchschnittlichen Höhe von 3300 Metern hochgelegenen Altiplano erstrecken sich bis zu 1500 Kilometer. Bewohner? Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Garnisonen, wodurch der Eindruck entsteht, man stünde gemeinsam mit dem Offizier Giovanni Drogo im Buch "die Tatarenwüste".  

Schließlich findet man ganz im Osten die aus Brasilien in gleichzeitig mehrere Länder ragende Regenwaldregion namens Selva, welche 60 Prozent des Territoriums ausmacht.

Sie verstehen also, dass aufgrund einer solchen landschaftlichen Vielfalt eine Reise nach Peru nur mit einer Vielzahl an Kleidungsstücken möglich ist. An der Küste gibt es keine zu erwartenden Schwierigkeiten, zumal das Klima dort gemäßigt ist und nur sehr wenig Regen aufweist. Hingegen ist das Kilma der Andenregion kalt und trocken und deswegen anspruchsvoller für den Körper. Schließlich herrscht in der Amazonasregion ein tropisch heiß-feuchtes Klima, wo auch sintflutartige Regenfälle wüten können.

Fauna und Flora

Peru ist Mitglied im geschlossenen Klub der 17 Megadiversity-Länder. Um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, was dies bedeutet, hier nun eine Statistik: Insgesamt werden 5872 endemische Arten gezählt (eine endemische Art ist speziell an ein Land oder eine Region gebunden).

Um diese außergewöhnliche Fauna zu bewundern, ist es nicht unbedingt nötig, das eigene Leben im Dschungel zu riskieren, dem Reich der Jaguare und Kaimane. Der im Südosten des Landes gelegene Nationalpark Manú beherbergt ein außergewöhnliches Naturreservat mit 222 verschiedenen Säugetierarten, 1005 Vogelarten und 250 verschiedenen Baumarten.

Leser der "Tim und Struppi"- Comichefte werden bei ihrem Aufenthalt im Land selbstverständlich auch Lamas vorfinden. Diese Tiere sind absolut gefügig und zahm und spucken nur auf andere Kamele.

Rodolphe Ragu
33 Beiträge
Aktualisiert am 10 Mai 2016
Erlebnis hinzugefügt
Sie können Ihrer Reiseanfrage weitere Erlebnisse hinzufügen, bevor Ihre Wünsche an eine lokale Agentur versendet werden
Meine Reiseanfrage ansehen