Die Plaza de Armas

Reise Arequipa

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Im Schatten des ruhenden Vulkans enthüllt die weiße Stadt ihre Geheimnisse aus der Kolonialzeit und den Anden.

Besuchen Sie Arequipa

In Arequipa in Peru tauchen Sie ein in eine Stadt voller Kontraste: eingebettet zwischen majestätischen Vulkanen und muschelweißen Fassaden aus der Kolonialzeit. Schon bei den ersten Schritten fällt das besondere Licht auf den weißen Vulkanstein, den berühmten Sillar, und lässt die charmanten Gassen strahlen. Arequipa, auch „weiße Stadt” genannt, verbindet Geschichte, feine Küche und lebendiges Alltagsleben auf harmonische Weise - im Rhythmus der Märkte, kleinen Garküchen und Glocken barocker Kirchen. Hier scheint selbst die Luft von Erinnerungen an vergangene Zeiten erfüllt. Bereit, dieses Juwel der Anden zu entdecken? Dann lassen Sie sich von uns begeistern.

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Arequipa: Wie kommt man hin?

Arequipa liegt im Süden Perus, am Fuße des Vulkans Misti. Von Deutschland aus reisen Sie mit einem Zwischenstopp nach Lima und nehmen dort einen Inlandsflug nach Arequipa. Alternativ erreichen Sie die Stadt auch mit dem Linienbus.

Arequipa : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Arequipa ist von April bis November, während der Trockenzeit: blauer Himmel, angenehme Temperaturen und weniger Andrang als in der Hochsaison.

Arequipa : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie mindestens 3 Tage in Arequipa ein, um das historische Zentrum und die Umgebung zu erkunden und die Atmosphäre vor Ort wirklich auf sich wirken zu lassen. Für einen Abstecher zum Colca-Canyon sollten Sie 2 weitere Tage einplanen.

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Highlights und Geheimtipps: Was kann man in Arequipa sehen und unternehmen?

Was kann man in Arequipa in Peru sehen und unternehmen?

Am Fuß eines majestätischen Vulkans, in Ocker- und Weißtönen, zeigt Arequipa seine helle, und andine Seite. Die Kolonialstadt wird wegen des hellen Sillar-Steins an vielen Fassaden auch die weiße Stadt genannt. Sie begeistert alle, die sich gern Zeit nehmen: Schlendern Sie durch versteckte Klöster und Gassen mit Balkonen, probieren Sie eine der aromatischsten Küchen Perus oder unternehmen Sie Ausflüge zu den umliegenden Canyons und Vulkanen. Hier sind 10 Ideen, um Arequipa in all seiner Vielfalt zu entdecken.

1. Über die Plaza de Armas schlendern und den Glockenturm der Kathedrale besteigen

Die Plaza de Armas ist das pulsierende Herz Arequipas und einer der schönsten Plätze des Landes. Elegante Arkaden, Palmen, die sich in der trockenen Andenluft bewegen, und die weiße Kathedrale schaffen eine fast unwirkliche Kulisse - besonders bei Sonnenuntergang. Nehmen Sie sich Zeit für eine Pause auf einer Terrasse und beobachten Sie das lokale Leben zwischen gemütlichem Flanieren und spontanen Umzügen.

Steigen Sie unbedingt auf den Glockenturm der Kathedrale. Von oben reicht der Blick über das koloniale Zentrum bis zu den Vulkanen Misti, Chachani und Pichu Pichu. Ein beeindruckendes Panorama.

2. Das Kloster Santa Catalina erkunden- eine Stadt in der Stadt

Mit seinen indigoblauen und ockerroten Mauern wirkt das Kloster Santa Catalina wie eine Reise aus der Zeit. Hinter den dicken Mauern öffnet sich ein Labyrinth aus Gassen, blühenden Innenhöfen und stillen Klosterzellen. Hier kann man leicht mehrere Stunden verbringen und sich vorstellen, wie das Leben der Bewohnerinnen aussah, die einst ein Schweigegelübde abgelegt hatten.

Ein Besuch führt auch tief in die Kolonialgeschichte Perus, zwischen spanischem Prunk und religiöser Strenge. Besonders schön ist es am späten Nachmittag, wenn das flache Licht auf die Steine trifft.

3. Die Küche Arequipas in einer traditionellen Picantería probieren

In Arequipa ist Kochen fast eine Kunstform. Legen Sie eine Pause in einer Picantería ein, einer traditionellen Taverne, in der kräftige, aromatische Gerichte serviert werden: rocoto relleno (gefüllte Paprika), chupe de camarones (Garnelensuppe) oder solterito, ein Salat mit Gemüse und Frischkäse.

Die Picantería La Nueva Palomino oder La Benita gehören zu den Adressen, die man sich merken sollte. Hier werden Rezepte oft von Mutter zu Tochter weitergegeben. Freuen Sie sich auf großzügige Portionen, begleitet von einer fermentierten Chicha de Jora.

4. Durch das Viertel Yanahuara schlendern und den Vulkan Misti bewundern

Auf der anderen Seite des Río Chili liegt das Viertel Yanahuara. Es ist ruhig, malerisch und weit entfernt vom Trubel des Zentrums. Kopfsteingassen, Häuser aus Sillar-Stein, eine barocke Kirche und Aussichtspunkte bieten einen der schönsten Blicke auf den Vulkan Misti.

Von den Arkaden des Mirador, in die Gedichte auf Quechua und Spanisch eingraviert sind, schauen Sie auf die Stadt, die in der Morgensonne leuchtet. Ein inspirierender Ort für Fotofans und alle, die Ruhe suchen.

5. Im Museum Santuarios Andinos der “Eisprinzessin” Juanita begegnen

In einem dunklen, klimatisierten Raum ruht die zarte Gestalt von Juanita in einem Glaskasten. Diese Inka-Mumie, die auf dem Gipfel des Vulkans Ampato gefunden wurde, gehört zu den bewegendsten archäologischen Zeugnissen des präkolumbischen Peru.

Das Museum Santuarios Andinos erzählt die Geschichte dieses jungen Mädchens, das vor mehr als 500 Jahren in einem Inka-Ritual geopfert wurde. Die ausgestellten Grabbeigaben und die spannenden Erklärungen der Guides geben Einblick in die spirituellen Traditionen der Anden. Wichtig: Juanita ist nur von Mai bis Dezember zu sehen. In der übrigen Zeit wird sie konservatorisch geschützt, und Sarita, eine weitere gut erhaltene Inka-Mumie, nimmt ihren Platz in der Vitrine ein.

6. Auf der Ruta del Sillar den Ursprung der weißen Stadt entdecken

Um wirklich zu verstehen, warum Arequipa „die weiße Stadt” genannt wird, lohnt sich ein Ausflug vor die Tore der Stadt - dorthin, wo der Stein herkommt. Nach etwa 20 Minuten Fahrt erreicht man die Steinbrüche von Añashuayco. Mehr als 30 Meter hohe Wände aus Sillar, entstanden durch die Ausbrüche des Chachani, prägen die Landschaft. Hier hauen Handwerker, die canteros, den Stein noch immer von Hand - mit Techniken, die seit Generationen weitergegeben werden.

Weiter geht es in die Quebrada de Culebrillas, einen natürlichen Canyon, dessen Formen vom Wasser geschaffen wurden. An den Felswänden finden sich Petroglyphen, die der Wari-Kultur zugeschrieben werden und mehr als tausend Jahre alt sind.

7. Zum Aussichtspunkt von Sachaca wandern und einen unvergesslichen Sonnenuntergang erleben

Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt verspricht der natürliche Aussichtspunkt von Sachaca einen weiten Blick über das gesamte Tal von Arequipa und seine Vulkane. Die Farben der Stadt wechseln von Ocker zu Gold, während sich die Schatten über die roten Ziegeldächer legen.

Den Aufstieg können Sie zu Fuß oder mit dem Taxi zurücklegen. Oben angekommen, führen Stufen auf einen Turm mit Panoramablick. Am schönsten ist es am späten Nachmittag - bringen Sie Ihre Kamera und etwas Zeit zum Innehalten mit.

8. Über den Markt San Camilo schlendern

Der Markt San Camilo ist ein echter Nachbarschaftsmarkt, auf dem vor allem Einheimische einkaufen. Gemüsestände, lokaler Käse, Fleisch, Kunsthandwerk und im hinteren Bereich kleine Theken, an denen man für wenige Soles im Stehen isst. Probieren Sie Chicha de güiñapo, ein fermentiertes Getränk aus violettem Mais, das man kaum anderswo findet. Am besten kommen Sie am Vormittag, wenn der Markt voller Leben ist. Nehmen Sie etwas Kleingeld mit und genießen Sie die Atmosphäre.

9. An einem Kochkurs mit einem lokalen Koch teilnehmen

Wer die kulinarische Erfahrung vertiefen möchte, ist bei einem Kochkurs bei Einheimischen oder in einer lokalen Kochschule richtig. Begleitet von einem engagierten Chef lernen Sie, regionale Spezialitäten zuzubereiten - vom Einkauf auf dem Markt bis zum Anrichten auf dem Teller.

Zwischen Geschichten über Zutaten, Einblicken in die Geschichte der Gewürze und Techniken, die mit viel Freude weitergegeben werden, entsteht eine besondere Verbindung zu dieser genussvollen Kultur. Und gefüllte Paprika werden Sie danach mit anderen Augen sehen.

10. Einen Ausflug in den Colca-Canyon unternehmen

Nutzen Sie Ihre Zeit in Arequipa, um einen der spektakulärsten Canyons Perus zu erkunden. Der Colca-Canyon, bekannt für Kondore, die über den steilen Felswänden kreisen, liegt eine etwa vierstündige Autofahrt entfernt. Wer noch weiter abseits der bekannten Routen reisen möchte, kann den Cotahuasi-Canyon besuchen - dafür sollten Sie allerdings 9 bis 10 Stunden Fahrt einplanen.

Die eindrucksvollen Landschaften lassen sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf einer Panoramaroute entdecken, mit Übernachtung in einer einfachen Unterkunft. Begegnungen mit Quechua-Gemeinden, Dörfer mit Thermalquellen und ein Bad im warmen Wasser bleiben unvergesslich.

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Mit Evaneos bekommt Ihre Peru-Reise eine ganz besondere Note. Sprechen Sie direkt mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort, die jede farbige Gasse Arequipas kennt - ebenso wie die gut gehüteten Geheimnisse des Colca-Canyons und weniger bekannter Andendörfer.

Gemeinsam mit Ihnen gestaltet Ihr lokaler Reiseexperte oder Ihre lokale Reiseexpertin eine zu 100 % personalisierte Route, abgestimmt auf Ihre Wünsche, Ihr Tempo und Ihr Budget. Vom Altiplano bis an die Ufer des Titicacasees, über die Märkte von Cusco, erleben Sie Peru anders: näher an den Menschen und mit einem bewussteren Blick auf das Land.

Arequipa : Unsere Rundreisen

Arequipa : praktische Informationen

Die beste Reisezeit für Arequipa liegt zwischen April und November, also in die Trockenzeit. Der Himmel ist dann fast durchgehend blau, die Luft klarer und die Temperaturen bleiben angenehm mild. Ideal, um die Vulkane zu bewundern oder durch das historische Zentrum zu schlendern, ohne Regenschauer einplanen zu müssen.

Zwischen Juni und August kommen mehr Reisende nach Arequipa, vor allem während der peruanischen Winterferien und rund um die Nationalfeiertage Ende Juli. Wenn Sie es ruhiger mögen, sind Mai oder September besonders empfehlenswert: sonnig, aber entspannter. Im August leuchten die Landschaften rund um den Colca-Canyon in spektakulären Goldtönen.

Das historische Zentrum von Arequipa lässt sich gut zu Fuß erkunden. Hier erwarten Sie Gassen aus hellem Vulkangestein, blühende Innenhöfe und die majestätische Plaza de Armas ganz in der Nähe. Auch Yanahuara, etwas ruhiger, oder Vallecito, ein wenig abseits und dennoch gut zu Fuß erreichbar, bieten ein charmantes, lokales Umfeld zum Entspannen nach einem erlebnisreichen Tag.

Unsere lokalen Evaneos Agenturen kennen Arequipa wie ihre Westentasche. Mit ihnen übernachten Sie in liebevoll renovierten Casonas, bei Familien, die ihren Alltag mit Ihnen teilen, oder in nachhaltig geführten Unterkünften von lokalen Gastgeberinnen und Gastgebern. So finden Sie besondere Adressen mitten im authentischen Peru.

In Arequipa ist jedes Gericht eine kleine Reise durch die Aromen der Anden. Diese Spezialitäten sollten Sie probieren:

  • Rocoto relleno: eine große rote Chili, gefüllt mit Hackfleisch, hart gekochten Eiern und Gewürzen, im Ofen gebacken und mit Kartoffelgratin mit Käse serviert.
  • Adobo arequipeño: ein Schweineeintopf, der in Chicha de Güiñapo und Gewürzen mariniert, die ganze Nacht geschmort und mit „Tres Puntas”-Brot serviert wird. Dieses Gericht gibt es traditionell nur am Sonntagmorgen. In den Picanterías von Cayma ist es schon ab Sonnenaufgang eine Institution.
  • Queso helado: Käse sucht man hier vergeblich. Dieses typische Dessert besteht aus frischer Milch, Zimt und Nelken, die traditionell in einer Metallschüssel auf Eis und Salz gefroren werden. Es ist das bekannteste Dessert Arequipas.
  • Chupe de camarones: eine reichhaltige Suppe mit Flussgarnelen, Kartoffeln, Milch, Eiern und Käse. Besonders prägend ist das Aroma von Huacatay, einem Kraut, das Sie unbedingt probieren sollten.
  • Ocopa arequipeña: kalte Kartoffeln mit einer cremigen Sauce aus gelber Chili, Frischkäse und lokalen Kräutern.

Arequipa ist bekannt für seine großzügige Küche und seine Picanterías, in denen Rezepte köcheln, die seit Generationen weitergegeben werden. Wenn Sie die Aromen der Arequipa-Küche entdecken und zugleich lokale Adressen unterstützen möchten, sind diese Empfehlungen eine gute Wahl:

  • La Nueva Palomino: Im traditionellen Viertel Yanahuara bewahrt diese Picantería den Geist früherer Zeiten. Auf den Tisch kommen Rocoto relleno, Soltero de queso und die unverzichtbare hausgemachte Chicha de jora.
  • Picantería La Capitana: eine echte Institution, beliebt für Geschmack und Atmosphäre, mit Spezialitäten wie Chupe de camarones oder Pastel de papa.
  • Pork & Bean: ein ungewöhnlicher Mix aus lokalen Spezialitätenkaffees und handwerklich hergestellten Wurstwaren. Ein Muss, um die herrlich unkomplizierten Salchipapas zu probieren.
  • Chicha por Gastón Acurio: eine raffinierte Version der traditionellen Küche. Die Adresse stellt lokale Produkte und typische Rezepte in einem schönen historischen Ambiente in den Mittelpunkt.

Um das Herz von Arequipa zu erkunden, gibt es nichts Besseres als zu Fuß zu gehen. Das Zentrum ist recht überschaubar, gut zu Fuß zu erkunden, und die Gehwege aus hellem Stein lassen Sie sofort in die lokale Atmosphäre eintauchen.

Für längere Strecken sind offizielle Taxis oder Fahrdienste per App die einfachste und sicherste Wahl in Arequipa. Sie sind zuverlässig, praktisch und günstig. So erreichen Sie bequem das historische Zentrum, typische Restaurants oder die Aussichtspunkte mit Blick auf den Vulkan Misti. Wenn Sie Arequipa „wie die Einheimischen” erleben möchten, sind Stadtbusse sehr preiswert. Ihr System kann jedoch etwas chaotisch wirken.

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