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China

Suzhou: woher kommt der magische Charme des Venedig des Ostens?

Was gibt es Besseres als die Eröffnung eines französisch-chinesischen Campus um die Verbindungen zwischen den beiden Ländern zu verstärken? So hat es Skema gemacht, meine französische Handelsakademie in der ich studiere. Ich fand mich also wieder im technologischen und wissenschaftlichen Zentrum der schönen Stadt von Suzhou, die nur 30 Minuten mit dem Schnellzug von Shanghai entfernt ist und in der sich Tausende von chinesischen und internationalen Studenten wiederfinden. 

Auch wenn die Stadt hier und da, so wie hier, von industriellen Zonen und Universitäten übersät ist, was auch viel zu ihrem wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen hat, konnte das Stadtzentrum trotzdem seine Authentizität bewahren. Und dieses habe ich mit Entzücken entdeckt,

Tea-time in einem herrschaftlichen Garten oder Spaziergang entlang der geschützten Kanäle?

Die "Hauptstadt der Gärten" Suzhou, Stadt der Provinz von Jiangsu, vereint neun von der Unesco aufgelistete Gärten. Der Garten des Meisters der Netze, der Garten des Paares im Ruhestand oder auch der Garten der Harmonie bilden eindrückliche Beispiele für das Talent der Chinesen auf diesem Gebiet.

Der Garten Liu, oder auch Garten "Verspäten Sie sich", typisch für die klassischen privaten Gärten in China, besitzt eine magische Eleganz und Ruhe. Nach dem Besuch erwartet einen am Ende des Gartens ein einladendes Teehaus. Hier kann man sich gemütlich auf der Terrasse niederlassen und sich vom leichten Wellengang des Wasser und vom beruhigenden Geräusch der chinesischen Musik schaukeln lassen. Hier sind wir, entspannt wie wir waren fernab des Trubels von Suzhou, in einen leichten Schlaf verfallen und haben uns letztendlich verspäten...

Der Garten des Löwenwaldes ist sehr ähnlich. Kieseliger als die anderen Gärten der Stadt, ist er dennoch einer der schönsten Gärten von Suzhou. Ein Labyrinth von Steinen bildet sich auf dem Wasser und formiert sich zu einer wunderbaren Halbinsel.

Falls Sie wie ich verzweifelt den Garten des bescheidenen Verwalters suchen und Ihr Shifu (Taxifahrer, "Meister" auf Chinesisch) Sie am Garten der Politik der Einfachen absetzt, dann machen Sie sich keine Sorgen! Sie befinden sich hier am richtigen Ort, der Garten trägt tatsächlich diese zwei Namen. Es ist einer der berühmtesten Gärten der Stadt und sogar von ganz China. Ganz am Ende gibt es einen prächtigen Platz, an dem mehr als 700 Miniaturbäume gepflanzt sind. Dies ist der "Garten der Bonsais"


Wenn Suzhou die Stadt der Gärten ist, dann ist sie auch sehr bekannt für ihre zahlreichen Kanäle. Marco Polo nannte diese Stadt daher "das Venedig des Ostens". Die zwei Orte sind übrigens Partnerstädte. Es gibt mehrere Anlegehäfen für eine Bootsfahrt; der am einfachsten zugänglich liegt gegenüber des Gartens der Politik der Einfachen, den Sie vorher noch besuchen sollten. Mit Begeisterung entdecken wir auf unserer Bootsfahrt die typischen um die Kanäle gelegenen Häuser der Stadt und wir lauschen dem Fahrer, wie er ein Lied aus vergangenen Zeiten singt.


"Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden gibt es Hangzhou und Suzhou".

Dieses alte chinesische Sprichwort ist nicht weit von der Realität entfernt. Wenn Shanghai die Stadt der verrücktheit ist, ist Suzhou die Stadt in der man gut leben kann, wo man sich Zeit nimmt, um die chinesische Kultur kennen zu lernen und wo man sich in den Gärten erholt. Ein Teil des Stadtzentrums ist heute sehr modern mit einem amerikanischen Fast-Food-Imbiss auf allen 200 Metern und den gleichen Aushängeschildern wie in Paris. Aber es reicht schon wenn man sich davon ein bisschen entfernt um die Orte fernab des Bekannten und die wirkliche Realität kennen zu lernen.

Das erste berühmte Wahrzeichen der Stadt ist der Tigerhügel an dem man leicht einen halben Tag verbringen kann, da das Laufen in der frischen Luft angenehm ist und eine Abwechslung zum verrückten Shanghai bietet. Man sollte auch nicht die Pagode des Nordtempels verpassen, genauso wie den Tempel Hanshan in dem Sie vielleicht so wie ich die Möglichkeit haben werden, direkt bei einem buddhistischen Gebet dabei zu sein. Suzhou ist mit seinen zahlreichen Ateliers und Spinnereien auch bekannt für seine Seidenindustrie. Das Seidenmuseum zu besuchen ist ein wahres "Muss" und ich rate Ihnen, in das Museumsgeschäft zu gehen, um sicher zu gehen, dass Sie echte Seide kaufen.


Was gibt es Angenehmeres nach diesen Ausflügen als ein Spaziergang in der Nähe von Pingjiang Lu und Shantang Jie? Diese zwei Straßen sind voller Bars, typischer Geschäfte und zahlreicher Teesalons. Man spaziert entlang der Kanäle und profitiert von der Ruhe dieser engen Straße und wenn man schwach wird, kann man in einer der Bars einen Cheesecake und einen Wassermelonen-Smoothie genießen. Ich gebe zu, das ist nicht sehr chinesisch! Aber darin liegt der ganze Reiz von Pingjiang Lu und Shantang Jie: hier findet man gleichzeitig Chinesen auf einem Ausflug, westliche Touristen mit Heimweh (oder die einfach mal Zucker schmecken wollen, so etwas gibt es nicht in der chinesischen Kultur) und die zahlreichen chinesischen Studenten die von den hippen Bars der Gegend angelockt werden.

Um die Entdeckungsreise der Gewässer fortzusetzen, machen Sie einen kleinen Ausflug nach Tongli, ein antikes Städtchen im typischen Stil der Wasserregion im Süden Chinas. Am Ende halte ich es für unerlässlich, zwei Tage in Hangzhou zu verbringen, einer der ältesten Hauptstädte von China, in der sich auch der prächtige See des Westens befindet. Sie werden die Tour mit dem Tretboot auf dem See genießen und ich empfehle Ihnen auch, sich danach mit einem Spieß karamelisierter Erdbeeren, wie man ihn in allen Straßen der Stadt findet, zu belohnen.

Tiphaine Leblanc
85 Beiträge
Aktualisiert am 23 November 2015

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