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Südafrika

Kruger-Nationalpark, auf der Suche nach den Big 5

Bei einer Reise durch Südafrika sollten Sie auf jeden Fall mindestens drei Tage für die Beobachtung der Tiere der afrikanischen Savanne einplanen. Für vielen Menschen bleibt eine Safari in Afrika wohl immer Traum. Wer aber die Möglichkeit hat, diesen Traum zu verwirklichen, den wird dieses Erlebnis unglaublich begeistern: ein absolut einmaliges Abenteuer! Wieso dieses Abenteuer also nicht im Kruger-Nationalpark, einem der schönsten Reservate Afrikas, erleben?

Der legendäre Kruger-Nationalpark

Der Kruger-Nationalpark, Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, ist einer der berühmtesten und schönsten der Welt. Wenn auch manch einer behaupten mag, dass keiner an die Masai Mara in Kenia oder den Serengeti-Nationapark mit dem Ngorongoro-Schutzgebiet in Tansania heranreichen kann, so möchte ich hier einhaken und Ihnen versichern, dass der Kruger diesen beiden absolut ebenbürtig ist. Der Kruger-Nationalpark, der von Mbombela oder sogar Johannesburg sehr leicht zu erreichen ist, erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 350 Kilometer Länge und durchschnittlich 60 Kilometer Breite. Die meisten der 2500 Kilometer Straßen und Wege sind außerdem asphaltiert. Damit ist er einer der wenigen Parks auf der Welt, den Sie sogar mit Ihrem eigenen Fahrzeug erkunden können. Trotzdem möchte ich Ihnen - auch wenn es logischerweise ein bisschen teurer ist - ans Herz legen, das Gebiet in Begleitung eines Nationalparkführers zu erkunden. Sie kennen den Park wie ihre eigene Westentasche und verfügen über Spezialwissen, das Seinesgleichen sucht. So habe ich beispielsweise einmal mit Bewunderung beobachtet, wie ein Ranger ein zwischen den Ästen eines Baumes verstecktes Chamäleon aufscheuchte, so dass wir es sehen konnten - er saß dabei am Steuer des Autos und es war stockfinstere Nacht! Der Kruger-Nationalpark ist außerdem der einzige auf der Welt, in dem man eine Safari zu Fuß machen kann. In diesem Fall ist jedoch die Anwesenheit eines bewaffneten Rangers nicht nur empfehlenswert, sondern tatsächlich verpflichtend. Eine Safari zu Fuß ist eine einmalige Erfahrung, bei der Sie die gespannt-ängstliche Erwartung eines Aufeinandertreffens Auge in Auge mit einem Wildtier spüren können. Dies ist übrigens ein ziemlich seltsames Gefühl, weil sich die Furcht mit der unwiderstehlichen Lust, sich immer weiter an das wilde Leben anzunähern, vermischt.

Was sieht man im Kruger-Nationalpark?

Der drittgrößte Park Afrikas ist von einer sehr vielfältigen Vegetation bedeckt: Savannen wechseln sich ab mit Wäldern, Busch und endlos weiten Ebenen. Und schon sind Sie gefangen von der Magie, die eine Reise durch Südafrika verströmt. Inmitten dieser Vegetation leben mehrere hundert verschiedener Tierarten, die jeden Besucher verzücken.

Elefant im Kruger-Nationalpark

Ich konnte Gruppen von Zebras, Gnus, Antilopen und viele andere Herdentiere beobachten, außerdem sich zankende Affen, Hyänen auf der Suche nach bereits erlegten Beutetieren und Giraffen, die sich mit unnachahmlicher Eleganz fortbewegen. An den Wasserstellen trifft man auf Flusspferde sowie auf Krokodile. Zwischen den hochgewachsenen Gräsern der Savanne ist der Gepard nur schwer sichtbar, aber falls Sie das Glück haben, ihn beim Jagen zu beobachten, so zeigt sich Ihnen ein beeindruckendes Schauspiel.

Aber die Berühmtheit des Kruger-Nationalparks rührt natürlich hauptsächlich von den legendären Big 5 her. Die imposanten Büffel trifft man zumeist in riesigen Herden an, und auch die Elefanten sind sehr zahlreich zu beobachten. Die Leoparden hingegen verhalten sich eher zurückhaltend und wagen sich nur nachts heraus. Tagsüber dösen sie lieber auf dem Ast eines Baumes, geschützt vor der Sonne und den neugierigen Blicken der Touristen. Auch Nashörner, wenn auch inzwischen vom Aussterben bedroht, kann man im Park noch in großer Zahl sehen: In keiner anderen Region leben noch so viele von ihnen wie hier. Der Kruger-Nationalpark ist daher eine fast einzigartige Möglichkeit, diese Tiere zu Gesicht zu bekommen. Und schließlich noch der Löwe, der majestätisch über diese wundervolle Welt regiert. Der König der Tiere nimmt sich das Recht über Leben oder Tod der Tiere um ihn herum und bleibt alleiniger Entscheider darüber, wer auf seinem Speiseplan steht.

Los geht's! Zücken Sie Ihre Fotoapparate!

David Debrincat
387 Beiträge

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