Das Kreuz des Kondor

Reise Colca-Tal

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Tief in den Anden: ein schwindelerregender Canyon und Kondore, die sich in die Tiefe stürzen.

Besuchen Sie Colca-Tal

Wer das Colca Tal mit dem Colca Canyon in Peru besucht, unternimmt einen Abstecher zwischen Arequipa und dem Altiplano - dorthin, wo die Straße ansteigt, die Luft kühler wird und die Berghänge von landwirtschaftlichen Terrassen geprägt werden. Am frühen Morgen erwacht der Aussichtspunkt Cruz del Cóndor zum Leben. Wenn Sie im richtigen Moment dort sind, gleitet ein Kondor ohne einen Flügelschlag über die Tiefe. Weiter unten laden Andendörfer, heiße Quellen und staubige Pfade dazu ein, zu Fuß unterwegs zu sein und sich Zeit zu nehmen. Genau so lässt sich das Colca mit dem Tal Colca Canyon am besten erleben.

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Colca-Tal: Wie kommt man hin?

Das Colca Tal mit dem Colca Canyon liegt im Süden Perus, in der Region Arequipa, nordwestlich der Stadt Arequipa in den Hochanden, nahe Chivay.

Colca-Tal : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Colca Canyon ist die Trockenzeit von April bis November: dann ist der Himmel klar und die Straßen besser befahrbar. Wer das Tal und den Canyon eher ruhiger erleben möchte, sollte im April, Mai oder September kommen.

Colca-Tal : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie für den Colca Canyon mindestens 2 Tage und 1 Nacht ein. So haben Sie genug Zeit, diese beeindruckenden Landschaften in Ruhe zu Fuß zu erkunden.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Was kann man im Colca Canyon und Colca Tal sehen und unternehmen?

1. Kondore am Cruz del Cóndor beobachten

Wenn der Andenkondor dicht über dem Abgrund vorbeizieht, zeigt sich der Colca Canyon von seiner eindrucksvollsten Seite. Am Cruz del Cóndor ist die Luft am frühen Morgen noch kalt. Das Licht strahlt über die ockerfarben gestreiften Felswände. Hier warten Sie gebannt auf eine Bewegung - und dann taucht der gewaltige Schatten eines Kondors auf, getragen von warmen Aufwinden.

Wenn Sie die Menschenmassen meiden möchten, starten Sie noch vor Sonnenaufgang in Cabanaconde oder wählen Sie einen ruhigeren Aussichtspunkt wie Achachihua. Lokale Agenturen zeigen Ihnen, wie Sie einen der größten flugfähigen Vögel der Welt unter den besten Bedingungen erleben.

2. Hinein in den Colca Canyon wandern

Während die meisten nach Sangalle hinabsteigen, nehmen Ruhesuchende den Weg nach Llahuar. Von Cabanaconde sind es etwa fünf Stunden. Unten warten zwei kleine Unterkünfte am Fluss, heiße Quellen mit über 40 °Grad - und nur wenige andere Reisende.

Für erfahrene Wandernde ist Llahuar auch der ideale Ausgangspunkt für die klassische Rundtour: Am nächsten Tag geht es weiter nach Sangalle, anschließend wieder hinauf nach Cabanaconde. Das sind drei Tage, zwei Nächte, um den Canyon zu erleben.

3. Die lokale Bevölkerung kennenlernen

Wer in Yanque, Maca oder Coporaque anhält, versteht schnell: Der Canyon ist vor allem ein bewohnter Raum. Seit Jahrhunderten wird hier gelebt, angebaut und Wissen weitergegeben. Auf den gepflasterten Plätzen begegnet man Frauen mit bestickten Kopfbedeckungen. Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie: Sie unterscheiden sich von Dorf zu Dorf.

Die Collaguas rund um Chivay und Maca tragen eine runde Haube, deren Form an einen Vulkan erinnert. Die Cabanas weiter unten bei Cabanaconde tragen einen weißen Panamahut mit pastellfarbenen Perlen. Zwei Völker, zwei Sprachen, zwei heilige Berge - und barocke Kirchen mit kunstvoll gemeißelten Fassaden, die von der spanischen Kolonialzeit erzählen.

4. In den heißen Quellen von La Calera baden

Nach einer Wanderung sind die Thermalbecken von La Calera genau das Richtige. In Chivay steigt Dampf über dem Wasser auf, die Haut prickelt leicht, der Körper entspannt sich mit einem Mal. Ringsum färben sich die Berge am späten Nachmittag rosa. Lauschen Sie dem plätschernden Wasser, das gleichmäßig dahinfließt.

Kommen Sie am besten gegen Abend wegen des Lichts oder sehr früh, wenn es noch ruhig ist. Packen Sie Sandalen und ein Handtuch ein. Entscheiden Sie sich für die weniger heißen Becken, wenn Sie länger bleiben möchten.

5. Die präinkaischen Terrassen und die Landschaft am Mirador de Antahuilque bewundern

Vom Aussichtspunkt Antahuilque aus wirken die landwirtschaftlichen Terrassen wie ein Amphitheater. Hier zeigt sich das Können der alten Collaguas und Cabanas. Perfekte Linien folgen den Hängen und leuchten je nach Jahreszeit grün oder golden. Es riecht nach feuchter Erde, in der Ferne hören Sie Menschen arbeiten - und Sie begreifen schnell: Auch die Felder in schwindelerregender Höhe werden bewirtschaft.

Besuchen Sie den Aussichtspunkt am späten Vormittag, wenn das Licht das Relief sichtbar macht. Mit einem lokalen Guide entdecken Sie Bewässerungskanäle und Andenpflanzen. Erfahren Sie auch, wie Familien diese lebendige Kulturlandschaft bis heute pflegen.

Unsere Tipps für den Colca Canyon

Kann man vom Colca Canyon aus hinaufsteigen und wie anspruchsvoll ist die Route?

Ja, im Colca Canyon kann man wandern, zum Beispiel auf den Wegen, die vom Grund des Canyons hinauf nach Cabanaconde führen. Eine gute Kondition ist wichtig: Der Anstieg ist steil, oft mit 900 bis 1.200 Höhenmetern, und die Höhe macht jeden Schritt anstrengender.

Am besten starten Sie bei Sonnenaufgang, wenn die Luft noch kühl ist und Maultiere Staub auf den Wegen aufwirbeln. Planen Sie ausreichend Zeit ein, der Aufstieg vom Grund des Canyons dauert je nach Route und Kondition zwischen 3 bis 5 Stunden. Gute Schuhe, ausreichend Wasser, Sonnenschutz und ein langsames, gleichmäßiges Tempo sind unerlässlich. Lokale Agenturen wählen die passende Route, vermeiden die heißesten Stunden und passen die Etappen ganz nach Ihren Wünschen an.

Kann man im Colca Canyon wandern?

Ja, Wandern gehört zu den schönsten Arten, den Colca Canyon zu erleben. Schon auf den ersten Serpentinen kitzelt die trockene Luft der Hochanden in der Nase. Landwirtschaftliche Terrassen ziehen grüne Linien durch die Landschaft. Die Stille wird nur vom Wind unterbrochen - und manchmal vom Flug eines Kondors.

Die bekanntesten Routen starten in Cabanaconde. Sie führen hinab nach Sangalle, zur Oase mit Palmen, und anschließend bei Sonnenaufgang wieder steil nach oben. Planen Sie je nach Tempo 1 bis 3 Tage ein. Die Schwierigkeit liegt vor allem im Höhenunterschied und in der Hitze am Grund des Canyons. Die beste Reisezeit ist von April bis November, während der Trockenzeit. Starten Sie früh. Wasser, Hut und gute Wanderschuhe sind Pflicht.

Von wo aus hat man den besten Blick auf den Colca Canyon?

Für den Blick auf den Colca Canyon führt kaum ein Weg an der Cruz del Cóndor vorbei. Am berühmtesten Aussichtspunkt trägt die kalte Morgenluft das Rauschen der Kondorflügel über die Felsen. Kommen Sie früh, zwischen 7 und 9 Uhr, bevor die Busse eintreffen und Nebel die Sicht trüben kann. Für ein ruhigeres Erlebnis eignen sich die weniger besuchten Aussichtspunkte San Miguel oder Antahuilque.

Das Colca Tal als Stopp bei einer maßgeschneiderten Route durch Peru einplanen

Mit Evaneos tauschen Sie sich direkt mit einer deutschsprachigen lokalen Reiseexpertin oder einem deutschsprachigen lokalen Reiseexperten in Peru aus. Sie kennen die Jahreszeiten, Fahrtzeiten, passenden Uhrzeiten und unbekannte Unterkünfte. Vor allem aber haben Sie jemanden vor Ort, der schnell reagieren und das Programm bei Bedarf anpassen kann.

Sie möchten das Colca Tal mit dem Colca Canyon besuchen? Ihre lokale Expertin oder Ihr lokaler Experte plant eine maßgeschneiderte Rundreise für Sie: von Arequipa zur Beobachtung der Kondore bei Sonnenaufgang, weiter zu heißen Quellen und anschließend nach Cusco, ins Heilige Tal oder in den Amazonas. Eine Reise, die zu Ihnen passt - nah an der Lebensrealität der Peruanerinnen und Peruaner.

Colca-Tal : Unsere Rundreisen

Colca-Tal : praktische Informationen

Die beste Reisezeit für den Colca Tal ist von April bis November, während der Trockenzeit. Der Himmel ist oft klar, die Wege sind gut begehbar und an den Aussichtspunkten am Cruz del Cóndor stehen die Chancen am frühen Morgen besonders gut, Kondore in der kühlen Luft kreisen zu sehen.

Von Dezember bis März färbt die Regenzeit die Terrassen intensiv grün und lässt die Flüsse anschwellen. Allerdings können Schauer die Sicht trüben und manche Abschnitte rutschig machen. Wenn Sie bequem wandern möchten, sind die Monate Juni bis August besonders geeignet, da das Wetter dann stabiler ist. Rechnen Sie jedoch mit sehr kühlen Nächten in Chivay. Der Rat einer lokalen Evaneos Agentur macht oft den Unterschied, um die Etappen an Wetter und Höhe anzupassen.

Von Arequipa aus dauert die Fahrt nach Chivay etwa 3,5 bis 4,5 Stunden, über das Schutzgebiet Salinas y Aguada Blanca. Hochebenen, Vikunjas, erste Blicke auf Vulkane: Die Strecke ist bereits Teil der Reise. Yanque, etwas weiter entfernt, ist eine ruhigere Alternative in der Nähe der Thermalquellen. Wer im Canyon wandern möchte, startet am besten in Cabanaconde, etwa 2 Fahrstunden hinter Chivay. Auch vom Titicacasee aus lässt sich der Canyon erreichen: Chivay ist über den Altiplano per Bus mit Puno verbunden.

Ja, für den Zugang zum Canyon ist ein Boleto Turístico erforderlich. Es kostet 70 Soles pro Person, ist eine Woche gültig und kann an den Kontrollpunkten am Eingang des Gebiets gekauft werden. Bewahren Sie es gut auf: Es wird unterwegs mehrmals kontrolliert, vor allem am Cruz del Cóndor und auf den Wanderwegen.

Der Canyon hat keine Öffnungszeiten im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um ein Tal, nicht um ein geschlossenes Gelände. Die Aussichtspunkte und Wege sind ab der Morgendämmerung zugänglich - und genau dann lohnt sich der Besuch besonders. Am Cruz del Cóndor gleiten die Kondore meist früh am Morgen zwischen 7 und 9 Uhr durch die Luft, und ab Mittag wird die Hitze im Canyon deutlich spürbar. Für Wandernde ist ein Start gegen 6 Uhr ab Cabanaconde ideal. Die Kontrollstellen für das boleto turístico öffnen bereits in der Morgendämmerung, damit frühe Aufbrüche möglich sind.

Für eine Etappe im Colca Canyon bieten sich Chivay, Yanque oder Cabanaconde an. Chivay ist der praktischste Ausgangspunkt, mit einer guten Auswahl an Hotels, Restaurants und schnellem Zugang zu den Thermalbädern von La Calera. Yanque ist ruhiger und liegt nahe an landwirtschaftlichen Terrassen und kleinen, belebten Plätzen. Hier erleben Sie die Atmosphäre eines Andendorfs. Cabanaconde, direkt am Rand des Canyons, ist ideal, um früh in Richtung Sangalle aufzubrechen. Einfache Unterkünfte, ein schöner Dorfplatz und der Blick in die Schlucht machen die Übernachtung vor Ort lohnenswert.

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