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Madagaskar

Die Roten Tsingy von Irodo

Nach der Besichtigung der Tsingy aus Kalkstein im Nationalpark von Ankarana machen wir uns auf den Weg zur Besichtigung einer anderen Form der Tsingy, die ebenso beeindruckend, wenn nicht noch beeindruckender als die erstgenannten sind. Der Fluss Irodo höhlte im Südosten von Diégo-Suarez nach und nach ein Massiv aus rotem Sandstein aus und bildete auf diese Weise einen riesigen Canyon. Durch die starke Abholzung in der Region begünstigt, hat die Erosion am Fuße dieser Schlucht immense Felsformationen in rötlichem Ocker geformt, die „Feenschornsteine“ genannt werden. 

Vergängliche Gebilde und eine Landschaft in beständiger Entwicklung

Die Roten Tsingy von Irodo unterscheiden sich durchaus von ihren Pendants in den Nationalparks von Ankarana und von Bemaraha. Die letztgenannten, die Sie ganz sicher auf Ihrer Reise nach Madagaskar sehen werden, bestehen aus Kalkstein und benötigten sehr viele Jahre, um ihre heutige Form zu erhalten – eine Form, die sie noch für sehr lange Zeit behalten werden. Die Roten Tsingy hingegen bestehen aus Sandstein, Mergel und rotem Laterit, Materialien, die viel weniger hart als Kalkstein sind.

Die Beschaffenheit des Bodens, aus dem sie herausgeformt werden, bringt wesentlich kürzere Zeitskalen mit sich: hier kommt die Erosion nicht erst im Laufe von Jahrhunderten, sondern schon im Laufe von Jahren zum Tragen. Auf diese Weise können starke Regenfälle oder große Überschwemmungen schnell die Landschaft der Roten Tsingy verändern, bestimmte Teile zerstören und andere neu erschaffen. Wenn Sie nach einem Jahr zurückkehren, um die Tsingy wiederzusehen, ist es wahrscheinlich, dass Sie ganz unterschiedliche Fotos machen werden, selbst wenn diese am selben Ort aufgenommen wurden.

R4-Rallye in den Hügeln von Analamerana

Um dorthin zu gelangen, können Sie einen organisierten Ausflug bei einem der Reiseveranstalter in Diégo Suarez buchen, der Sie in einem 4x4 hierhin bringt. Als weitaus kostengünstigere Alternative können Sie sich auch von einem Taxi hierher bringen lassen. Allerdings werden nicht alle Taxifahrer zustimmen, da sich der letzte Abschnitt der Straße in einem sehr schlechten Zustand befindet.

In der Tat so schlecht, dass die Fahrt hierher eher einer Rallye auf einem holprigen Sandweg quer durch Trockenwälder und grasbewachsene Täler gleicht. Vom Kamm dieser Hügel hat man einen weiten Überblick über die Gegend und eine herrliche Aussicht auf das Meer und auf das Spezialreservat von Analamera. Rechnen Sie knapp einen Tag für den Besuch dieses Ortes, also einen halben Tag ab den frühen Morgenstunden oder am Nachmittag. Ich rate Ihnen zu der zweiten Option, da das Licht der Abenddämmerung besonders schön ist und die Tsingy in besonders prachtvolle Farben taucht.

Der Canyon der Roten Tsingy @Hoffmann Simon

Ein Canyon, der „Feenkamine“ beherbergt – und einen Drachen!

Die Tsingy kann man von drei verschiedenen Plätzen aus sehen, die mit dem Auto erreichbar sind. Der erste bietet die Möglichkeit, diese Formationen vom oberen Rand des Canyons aus zu bewundern, aus dem sie entstanden sind. Abhängig von der Tageszeit können ihre Farben von Weiß über Gelb und Ocker bis hin zu Rot variieren.

Anschließend setzen wir unseren Weg fort, um einen neuen Ausblick auf diese Giganten aus Stein und Sand zu entdecken. Vom zweiten Ort sieht man gigantische Felsformationen und hat eine herrliche Aussicht auf den Canyon, der sich vor einem ausbreitet. Mit ein wenig Phantasie kann man einen riesigen Drachen in der Felsformation aus rotem Sandstein erkennen, die Landschaft ist einfach unglaublich.

Schließlich ist es Zeit, sich das aus der Nähe anzusehen, was „Feenkaminen“ ähnelt. Um den dritten Ort zu besuchen, müssen Sie in den Canyon hinabsteigen und an einem kleinen Fluss entlanglaufen, bis sie zum Fuße der Tsingy gelangen. Da sie aus weicherem Material bestehen, sind sie nicht so scharfkantig geformt wie diejenigen aus Kalkstein, ihre Konturen sind weicher und ihre Spitzen abgerundeter.

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