Ein Torii mit seinen Füßen im Wasser, Hakone

Reise Hakone

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Zwischen heißen Quellen und roten Torii-Toren erhebt sich der Fuji am Horizont.

Besuchen Sie Hakone

In Hakone, nur eine Stunde von Tokio entfernt, finden Sie Bergluft und Ruhe. Schon nach kurzer Zeit verändert sich die Atmosphäre: feuchte Zedern, der Dampf der Onsen am frühen Morgen, der stille Ashi-See. Bei klarer Sicht zeigt sich der Fuji fast unvermittelt. Zwischen einer Bootsfahrt, einem im Wald gelegenen Museum und einer Nacht im Ryokan lässt es sich gut entspannen. Am Abend wartet eine einfache, saisonale Küche, die genauso wärmt wie die heißen Quellen. Am Ende möchten Sie vielleicht gar nicht so schnell weiterziehen.

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Hakone: Wie kommt man hin?

Hakone liegt südwestlich von Tokio in der Präfektur Kanagawa, in der Region rund um den Fuji. Von Deutschland aus fliegen Sie nach Tokio und fahren anschließend mit dem Zug nach Odawara.

Hakone : Beste Reisezeit

Für Hakone eignen sich besonders der Frühling (April-Mai) und der Herbst (Oktober-November): klare Sicht, angenehmes Wetter und schöne Ausblicke auf den Fuji. Reisen Sie am besten unter der Woche, um dem Andrang zu entgehen - vor allem an Wochenenden.

Hakone : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie idealerweise 1 Nacht und 2 Tage in Hakone ein, um die Onsen, den Ashi-See und das Museum ganz in Ruhe zu genießen.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Highlights und Geheimtipps: Was kann man in Hakone sehen und unternehmen?

1. Den Fuji vom Ashi-See (Ashinoko) aus bewundern

Ein Moment, der Gänsehaut verspricht: Ein faszinierender Blick auf den Fuji, wenn er sich bei klarer Luft über dem Ashi-See zeigt. Brechen Sie früh auf, wenn der Nebel langsam zwischen den Hügeln aufreißt. Spazieren Sie von Motohakone oder Hakone-machi am Wasser entlang, atmen Sie die feuchte Luft der Zedern ein und lauschen Sie dem leisen Plätschern.

Selbst wenn der Fuji nicht sichtbar ist, bleibt dieser Moment lange in Erinnerung.

2. Mit dem Boot über den See

Eine Bootsfahrt über den Ashi-See verbindet zwei Seiten von Hakone. An Bord der Schiffe im Stil von Piratenbooten, mit Holzdecks und beinahe theatralischem Auftritt, ziehen Ufer und Wälder langsam vorbei. Halten Sie Ausschau nach Lichtungen in den Wolken, wenn der Fuji sich zeigt.

Um den Trubel zu vermeiden, entscheiden Sie sich für eine Fahrt außerhalb der Stoßzeiten. Die Strecke verbindet Motohakone mit Togendai und lässt sich gut mit der Seilbahn kombinieren. Wenn der Wind etwas frisch wird, gönnen Sie sich ein warmes Getränk an Deck.

3. Mit der Seilbahn über Owakudani, das rauchende Tal, schweben

Owakudani zeigt Hakone in seiner ursprünglichsten Form: ein Berg, der atmet. In der Seilbahn schweben Sie über Fumarolen, die aus dem Boden aufsteigen, über ockerfarbene und graue Felsen und durch diesen Schwefelgeruch, der den Vulkan unter Ihren Füßen erahnen lässt. Oben folgen Sie den freigegebenen Wegen und dem weißen Dampf. Informieren Sie sich vorab über die aktuelle Lage: Je nach vulkanischer Aktivität ist das Gebiet regelmäßig teilweise gesperrt.

Bei klarem Wetter können Sie den Blick weit schweifen lassen. Hier versteht man, warum Hakone ein Ort heißer Quellen ist.

4. Die berühmten schwarzen Eier von Owakudani probieren

Ein Kuro-tamago, das schwarze Ei von Owakudani, zu essen, gehört fast zum Ritual. Eine lokale Legende erzählt, dass ein Kuro-tamago das Leben um sieben Jahre verlängern soll. Es wird in schwefelhaltigen Quellen gekocht, wodurch sich die Schale glänzend schwarz färbt, fast wie lackiert. Innen ist nichts Ungewöhnliches: einfach ein hart gekochtes Ei, etwas aromatischer wird es mit einer Prise Salz. Ein außergewöhnliches Erlebnis, von dem Sie zuhause gerne berichten.

5. Auf der alten Tōkaidō-Straße die historische Zedernallee besuchen

Besonders eindrucksvoll ist der Spaziergang auf den Spuren vergangener Reisender entlang des Tōkaidō. Zwischen Moto-Hakone und Hakone-machi schlängelt sich ein gepflasterter Abschnitt, oft rutschig und uneben, unter hohen Zedern hindurch. Unregelmäßige Steine, Wurzeln und kühler Schatten, der nach Moos riecht, begleiten den Weg. Stellen Sie sich die Reisenden von früher vor, ihre Sandalen auf dem Stein, die kurzen Pausen am Rand.

Bewegen Sie sich langsam fort und lauschen Sie dem dumpfen Klang Ihrer Schritte. Hier wirkt Hakone wie ein stilles, fast unberührtes Stück Japan aus der Edo-Zeit.

6. Das Torii des Hakone-Schreins am Wasser fotografieren

Das Torii „im See” des Hakone-Schreins sticht besonders früh am Morgen hervor, wenn nur wenige Menschen unterwegs sind. Das Zinnoberrot hebt sich vom tiefen Grün der Hügel ab, und das dunkle Wasser des Sees verleiht der Szene eine ganz besondere Ruhe. Bevor Sie ein Foto machen, gehen Sie in den Schrein, atmen Sie den Duft von Räucherwerk ein, hören Sie das Holz unter den Schritten knarren.

Tipp: Kommen Sie direkt zur Öffnung oder am späten Nachmittag. Trotz seiner Bekanntheit versprüht der Ort eine friedliche Atmosphäre, wenn Sie ihn zu Randzeiten besuchen.

7. Kunst im Freilichtmuseum Hakone entdecken

Im Hakone Open-Air Museum finden Sie Skulpturen und Bergblicke. Draußen schmiegen sich die Kunstwerke in die Umgebung aus Kieferbäumen, tief hängenden Wolken und Hügeln, die je nach Jahreszeit ihre Farben wechseln. Schlendern Sie über das Gras, spazieren Sie von einer monumentalen Skulptur zu einer stillen Installation und lassen Sie die Umgebung auf sich wirken.

Drinnen lohnt sich der Picasso-Pavillon mit seiner schönen Dauerausstellung. Nehmen Sie sich Zeit: Dieses Museum erlebt man beim Gehen.

8. In einem ruhigen Onsen abseits der großen Hotels baden

Die wohltuendste Erfahrung in Hakone bleibt ein Bad in einer heißen Quelle, besonders in einem kleinen Ryokan, wo man das Wasser fließen und den Wind in den Bambuszweigen hören kann. Gebadet wird hier nach japanischer Tradition nackt, in einer schlichten und beruhigenden Atmosphäre. Wählen Sie am besten eine Unterkunft mit Rotenburo, einem Außenbad, damit Sie die frische Luft im Gesicht spüren, während Sie langsam entspannen.

Prüfen Sie vorab die Zugangsbedingungen und Regeln, besonders bei Tattoos. Ein Tipp von Kennern: In ruhigeren Vierteln wie Sengokuhara oder Tonosawa ist die Atmosphäre oft entspannter.

9. Sengokuhara mit silbrigem Susuki-Gras und stillen Wegen erkunden

Sengokuhara repräsentiert ein ländlicheres Hakone. Im Herbst wiegt sich hier das Susuki-Gras, auch Japanisches Silbergras genannt, wie ein silbernes Meer, und künstlich angelegte Wege führen mitten durch das Feld. Doch auch außerhalb der Saison eignet sich die Gegend ideal zum Spazierengehen, Durchatmen und Entschleunigen. Verbinden Sie den Spaziergang mit dem Besuch eines kleinen Cafés in der Nähe oder mit einem Waldweg hinauf in die Hügel.

Hier ist man weit weg von den meistfotografierten Orten, zumindest außerhalb der Susuki-Saison.

10. Die Tamadare-Wasserfälle in Tonosawa entdecken

In Tonosawa, nahe dem Ryokan Tenseien, liegen die Tamadare-Wasserfälle. Das Wasser fließt über den Fels und die Luft ist erfüllt vom Geruch der feuchten Steine. Nutzen Sie den Ort für eine kurze Pause nach einem Tag voller Besichtigungen.

Besuchen Sie Hakone auf einer maßgeschneiderten Japanreise

Mit Evaneos stehen Sie in direktem Kontakt mit einer deutschsprachigen Agentur vor Ort in Japan. Sie hilft Ihnen, die passende Reisezeit auszuwählen, Menschenmengen zu vermeiden, die Etappen stimmig zu planen und gute Adressen zu buchen, von der familiengeführten Unterkunft bis zum Ryokan.

Lust auf einen Zwischenstopp in Hakone, zwischen Onsen, Blicken auf den Fuji und Spaziergängen am Ashi-See? Ihre lokale Expertin oder Ihr lokaler Experte gestaltet eine maßgeschneiderte Reise in Ihrem Tempo, zu zweit oder mit der Familie, und passt sie bis ins Detail an.

Hakone : praktische Informationen

Die beste Reisezeit für Hakone ist von Oktober bis November und von Ende März bis Mai. Die Luft ist dann klarer, die Wege rund um den Ashi-See sind angenehm, und die Onsen entfalten ihren besonderen Reiz. Bei guter Sicht zeigt sich der Fuji, vor allem am Morgen.

Im April blühen die Kirschbäume bei Gora und am See. Im November färben Ahornbäume die Hänge und Gärten. Wenn Sie es ruhiger mögen, kommen Sie Ende Mai oder Anfang Dezember. Meiden Sie die Golden Week von Ende April bis Anfang Mai, wenn es sehr voll wird, sowie die Regenzeit von Juni bis Juli.

Für eine Etappe in Hakone eignen sich je nach Reisetempo vor allem drei Gegenden: Die Gegend rund um Hakone-Yumoto erreichen Sie von Tokio aus unkompliziert. Entlang des Flusses finden Sie Ryokan, Onsen und Restaurants. Gora überzeugt mit viel Natur, direkter Anbindung an die Bergbahnen und mehreren Museen. In Moto-Hakone am Ashi-See ist die Atmosphäre ruhiger, besonders bei Sonnenaufgang und am späten Nachmittag.

Die Evaneos-Agenturen vor Ort kennen sich in Hakone bestens aus. Sie empfehlen Ihnen familiengeführte Ryokan, nachhaltig geführte Unterkünfte oder unbekannte Adressen mit privatem Onsen, passend zu Ihren Reiserouten und Wünschen.

Zwischen Onsen-Dampf und dem Duft feuchten Holzes lässt sich Hakone in ein paar typischen Spezialitäten entdecken:

  • Kuro-Tamago (schwarze Eier aus Owakudani): in schwefelhaltigen Quellen gekocht, mit dunkler Schale, geschmacklich aber ähnlich wie ein klassisches hart gekochtes Ei.
  • Soba aus Buchweizen: feine Nudeln mit leicht nussiger Note, warm in klarer Brühe oder kalt zum Dippen serviert.
  • Tofu und Yuba: mild, zart und seidig, ideal in einer leichten Brühe.
  • Kamaboko (Fischpaste): elastische Scheiben mit feiner Meeresnote, oft rosa marmoriert.
  • Dango und Mochi: weiche Süßigkeiten, manchmal gegrillt und mit süßer Sojasauce oder Anko überzogen.

Zwischen zwei Onsen-Bädern und einer Bootsfahrt über den Ashi-See stellt sich schnell die Frage: Wo kann man in Hakone gut essen? Diese lokalen Adressen sollten Sie sich merken:

  • Gora Brewery & Grill (Gora): Craft-Biere, sorgfältig gegrillte Gerichte und saisonales Gemüse, perfekt nach der Fahrt mit der Seilbahn.
  • Gongen Karamemochi: direkt neben dem Schrein am Seeufer, ideal für noch warme Mochi, darunter Karamemochi, und aromatische Nudeln.
  • Soba Kihinkan (nahe Hakone-Yumoto): Soba aus Buchweizen, klare Brühe und leichte Tempura, besonders gut zur Mittagszeit.
  • Shika Jaya: ein wunderschönes kleines Traditionsrestaurant, seit Langem in Hakone etabliert und auf Gerichte mit Tofu spezialisiert.
  • Hakone Kamameshi Soba: eine kleine, schlichte und unaufdringliche Adresse in Hakone-Yumoto, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt, für gute Soba-Gerichte.

In Hakone nutzen Sie am einfachsten das Hakone-Tozan-Netz und die Route „Hakone Round Course”: Zug ab Odawara, Standseilbahn, Seilbahn und anschließend Bootsfahrt über den Ashi-See. Das System ist zuverlässig, sehr gut ausgeschildert und ideal, um wichtige Orte wie Gora, Owakudani und Moto-Hakone zu besuchen. In der Hochsaison kann es voll werden.

Wenn Sie Zeit und Geld sparen möchten, lohnt sich der Hakone Freepass, der für die meisten lokalen Verkehrsmittel gilt. Busse, vor allem die Hakone Tozan Busse, ergänzen das Netz gut, besonders zu abgelegeneren Ryokan und Museen. Am Wochenende sollten Sie auf ein Auto verzichten: Die Straßen rund um den See sind schnell überfüllt, und Parkplätze sind teuer. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, denn hier geht es häufig hoch und runter.

Hakone : Was gibt es in der Umgebung zu sehen?

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