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Die bizarre Welt des alkalischen Natronsees in Tansania

NaturLake Natron
Im Norden von Tansania, an der Grenze zu Kenia, versteckt sich einer der friedlichsten Seen von Afrika: der Natronsee, der seinen Namen dem Mineral verdankt, das dieser See in außergewöhnlich hoher Konzentration enthält. Der See liegt gemeinsam mit dem Magadi-See in einer Höhe von 600 m im Magadi-Natron-Becken und zählt zu den wenigen Salzseen unseres Planeten. Zwar können Sie in dem extrem alkalischen Wasser des Sees nicht schwimmen und müssen hierfür zu den in der Nähe befindlichen Wasserfällen des Saitoti-Flusses wandern, jedoch bietet diese einzigartige, geheimnisvoll und unwirklich anmute...

Im Norden von Tansania, an der Grenze zu Kenia, versteckt sich einer der friedlichsten Seen von Afrika: der Natronsee, der seinen Namen dem Mineral verdankt, das dieser See in außergewöhnlich hoher Konzentration enthält. Der See liegt gemeinsam mit dem Magadi-See in einer Höhe von 600 m im Magadi-Natron-Becken und zählt zu den wenigen Salzseen unseres Planeten. Zwar können Sie in dem extrem alkalischen Wasser des Sees nicht schwimmen und müssen hierfür zu den in der Nähe befindlichen Wasserfällen des Saitoti-Flusses wandern, jedoch bietet diese einzigartige, geheimnisvoll und unwirklich anmutende Region einiges zu entdecken.

Der See befindet sich inmitten eines aktiven Vulkangebiets und ist umgeben von Gestein und einem zerklüfteten Felsmassiv, das leicht zu durchwandern ist. Das riesige Gewässer färbt sich je nach Jahreszeit rosafarben, grün oder tiefblau. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen lassen sich in der naturnahen Umgebung des Sees, die von grünen Grasebenen und vereinzelten Akazienbäumen geprägt ist, zahlreiche Zebras, Giraffen, Gnus und auch Paviane beobachten. Hin und wieder mischen sich diese unter die von jungen Massai gehüteten Zebu-Herden, da sich der See inmitten eines Siedlungsgebiets der Massai befindet. Am Ufer des Sees treffen Sie zudem auf Tausende von rosafarbenen Zwergflamingos, die sich von den Salinenkrebsen des Natronsees ernähren und dessen Umfeld mit schillernden, lachsfarbenen Akzenten beleben.

All jene, die gerne auf Routen mit moderatem Schwierigkeitslevel wandern, wird der Aufstieg zum 2.960 m hohen Vulkan Ol Doinyo Lengaï begeistern. Für Abenteuerlustige empfiehlt sich der Aufstieg zum Krater in den kühlen Nachtstunden: bei Sonnenaufgang genießen Sie einen faszinierenden Panorama-Ausblick auf die umliegende, endlos weite Landschaft aus Dornbuschsavanne und Halbwüste.

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