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Estancia Jesuítica Santa Catalina, front image of the church with a part of the Estancia, foto shoot August 29, 2017, Córdoba, Argentina.
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Heritage Jesuit estancia in Jesus Maria, Cordoba, Argentin
A Jesuit mansion in Alta Gracia, Cordoba, Argentina

Auf den Spuren der Jesuitenmissionare in Argentinien

KulturArgentinien

Es waren die in Argentinien seit dem 17. Jahrhundert ansässigen Jesuiten, die die ersten Weinstöcke pflanzten und die ersten Universitäten des Landes gründeten.. Sie finden auch heute noch zahlreiche Gebäuderelikte der Estancias, der landwirtschaftlichen Viehzuchtbetriebe, die einst von den Jesuiten auf dem Gebiet der Guarani-Indianer in der Provinz Misiones errichtet wurden. Das Gebiet der Jesuiten-Missionen umfasst dreißig Dörfer und erstreckt sich zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien. Fünf dieser Dörfer stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco, vier davon befinden sich im Nordosten Argentiniens.

Um mehr über das Leben der Jesuitenmissionare zu erfahren und um eine der am besten erhaltenen Missionen aus nächster Nähe zu erleben, empfehlen wir den Besuch der einstigen Jesuiten-Siedlung San Ignacio Miní.. In ihrer Blütezeit beherbergte diese rund 4.000 Personen und in dem angrenzenden Museum haben Sie Gelegenheit, eine naturgetreue Rekonstruktion dieser Siedlung zu besichtigen. Bei Ihrem Rundgang verschaffen Ihnen die gut erhaltenen Säulen und Skulpturen einen faszinierenden Eindruck von den einst imposanten Gebäuden.

Die Jesuiten-Missionen von Loreto, Santa Maria la Mayor und Santa Ana beeindrucken ihrerseits mit den ausdrucksstarken Relikten ihrer einstigen, ländlichen Organisationsform. Die Lebensgrundlagen dieser Missionarsstationen bildeten insbesondere Viehzuchtbetriebe, Obstgärten und Mate-Plantagen.. Vor Ort bietet sich Ihnen auch Gelegenheit zur Besichtigung zahlreicher Gebäude-Relikte (Kirchen, Werkstätten, Wohngebäude), die das Erscheinungsbild dieser atypischen Dorfgemeinschaften charakterisieren.

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