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Feiern des Erbes der Herero, eines vergessenen Stammes Namibias

KulturNamibia
1904 rebellierten die Herero, ein hauptsächlich von der Viehzucht lebendes Ureinwohnervolk Namibias, gegen die deutschen Kolonisten. Als diese Vergeltung übten und 80 % der Bevölkerung töteten, kam es zum ersten Völkermord des 20. Jhd. Heute kämpfen 170.000 Herero darum, ihre Kultur und ihre Traditionen im Land zu bewahren. Die Frauen der Herero mit ihren langen, farbenfrohen, von der viktorianischen Epoche inspirierten traditionellen Kleidern und ihrem Kopfschmuck in Form eines Stierhorns, einem hier als heilig angesehenen Tieres, scheinen einer anderen Epoche entsprungen zu sein. Die Begegnu...

1904 rebellierten die Herero, ein hauptsächlich von der Viehzucht lebendes Ureinwohnervolk Namibias, gegen die deutschen Kolonisten. Als diese Vergeltung übten und 80 % der Bevölkerung töteten, kam es zum ersten Völkermord des 20. Jhd.

Heute kämpfen 170.000 Herero darum, ihre Kultur und ihre Traditionen im Land zu bewahren. Die Frauen der Herero mit ihren langen, farbenfrohen, von der viktorianischen Epoche inspirierten traditionellen Kleidern und ihrem Kopfschmuck in Form eines Stierhorns, einem hier als heilig angesehenen Tieres, scheinen einer anderen Epoche entsprungen zu sein. Die Begegnung mit ihnen und der Besuch des Nationalmuseums von Namibia in Windhoek, der im Zentrum des Landes gelegenen Hauptstadt, vermittelt Ihnen alle wichtigen Informationen über die Geschichte dieses tapferen Volkes im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung, die die verschiedenen Etappen auf dem Weg zur Unabhängigkeit des Landes bildhaft schildert.

Wenn Sie den Herero so nah wie möglich kommen wollen, empfehlen wir Ihnen, in Okahandja, nördlich der Hauptstadt, Station zu machen. Dort liegen die großen Häuptlinge des Volkes begraben und werden jedes Jahr Ende August im Rahmen eines Festes gefeiert. Auch ein Besuch des 250 km entfernten Schlachtfelds auf dem Waterberg-Plateau ist ein denkwürdiges Erlebnis, denn seine in Ocker und Rot gefärbte Landschaft scheint die Narben dieser blutigen Schlacht bewahrt zu haben.

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