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Reiseerlebnis
China

B + R
B + R
gefiel es gut nach China zu reisen

In Peking hatten wir es der umsichtigen und erfahrenen Planung unserer fürsorglichen Guide Lilli zu verdanken, dass wir unsere vorgesehenen Programmpunkte trotz der massiven Einschränkungen durch die Vorbereitungen zur Nationalfeier-Parade wahrnehmen konnten. Am beeindruckendsten wohl die Mischung von Volkspark-Atmosphäre und Kulturgut, z. B. beim Himmels- und Sommerpalast. Der Innenhof unserer Unterkunft und das alte Viertel, in dem sie lag, hat uns begeistert, Zimmergröße und vor allem das Frühstück (intern und extern) weniger. Auch das traditionelle Hotel in Pinyao gefiel uns, einschließlich seiner freundlichen Leitung, sehr gut, sieht man einmal vom auch in der Stadt verbreiteten Abwassergestank ab. Wir haben uns unter den Massen der chinesischen Touristen wie der Fisch im Wasser bewegt und die Erkundung dieser architektonisch ursprünglichen Stadt ohne Vorgaben genossen. In Guilin fühlten wir uns, zumal beim empfohlenen Spaziergang am See, gegenüber der Regierungsstadt ein wenig südlich gelockert. Der Ausflug zu den Reisterrassen war, nicht zuletzt dank unseres Guides, ein gelungener Kontrast zur Hauptstadt mit Hintergrundwissen über das (ehemalige) ländliche Leben. Über den Standard des Hostels ist unsere Gruppe leicht geteilter Meinung. Die Fahrt den Li-Fluss hinunter haben wir genossen (ein Guide wäre hier, mal abgesehen von den erwähnten Sprachproblemen beim Einschiffen und Einchecken, eher nicht nötig gewesen). Zumal die Hauptmeile von Yiangshuo hat uns eher an Mallorca gemahnt und uns vor Augen geführt, wie weit der entfesselte Konsumismus in China bereits fortgeschritten ist. Ausflüge in Park- und Marktbereich der Stadt sowie mit dem Rad in die weitere Umgebung haben uns ein wenig versöhnt. Das Hotel war das beste auf unserer Reise. Hangzhou war in unserer Rundreise vielleicht am entbehrlichsten: Der Westsee hat uns abends als Flaniermeile gefallen, die Fahrt auf ihm fanden wir trotz seiner historischen Bedeutung nicht so spannend, die Altstadt als Ladenmeile nicht so überzeugend; lediglich die Apotheke ist wirklich einen Besuch wert. Da die Unterkunft recht weit außerhalb lag, hatten wir Schwierigkeiten, die freie Zeit auf eigene Faust sinnvoll zu nutzen, fanden aber dann die Metro zu See und Fußgängerzone. Suzhou mit Besuch des Gartens des Meisters der Netze und des Wasserdorfs Tongli stechen positiv hervor und haben uns beeindruckt; das lag nicht zuletzt an den auch kulturhistorisch profunden Erläuterungen und der durchdachten Führung unseres dortigen Guides. In Shanghai gehörten neben dem Jadebuddha natürlich die Nanjing Lu und vor allem der Bund mit der Gegenüberstellung von kolonialer und zeitgenössisch chinesischer Architektur zu den Highlights. Auch der Besuch des Shanghai-Museums war eindrucksvoll, der schon erwähnte anschließende des stadthistorischen Museums fiel dagegen etwas ab. Unser Hotel lag weiter außerhalb, so dass wir in der Freizeit Schwierigkeiten der Gestaltung hatten. Am 1. Oktober haben wir aber abends dennoch - etwas entgegen der Besorgnis unseres Guides - den Weg zu den buchstäblich polizeilich gelenkten Massen im Feiermodus am Bund gefunden. Auch das für uns eine sehr eindrückliche Erfahrung. Unsere Guides waren durchweg freundlich und korrekt; manchmal hätten wir uns etwas mehr kulturelle Informationen und solche über den Alltag gewünscht - hier blieb man allgemein doch sehr offiziös auf Linie, aber das ist dann ja vielleicht auch Teil der Kultur. Bei den Verkaufsveranstaltungen (2x Tee, einmal Seidenspinnerei) haben die Guides bis auf Peking die Rollen sauber getrennt, indem sie das Verkaufen den dafür vorgesehen Personen überließen. Manchmal hatten wir den Eindruck, dass unsere Guides zwar den zu übermittelnden Text beherrschten, jedoch unsere Fragen nicht alle verstanden, so dass es auch bei organisatorischen Fragen, z.B. in Hangzhou, wohl zu Missverständnissen kam. In anderen Ländern war Trinkwasser im Fahrzeug selbstverständlich; in China, v.a. Peking, waren oft noch nicht einmal (selbst bezahlte) Mittagspausen eingeplant, was natürlich den Einsatztag verlängert hätte. Beim nächsten Mal würden wir auf eine Minimierung der Reisezeiten achten, die durch Transfer-, Sicherheits-, Kontroll- und Wartezeiten auch an Bahnhöfen weit über die reinen Fahrt- bzw. Flugzeiten hinausgingen. (Die diesmaligen Reisestrecken waren allerdings korrekt nach Programm durchgeführt und wir haben sie im Interesse der Vielfalt bewusst in Kauf genommen). Wir wären noch besser darauf vorbereitet, dass auch bei als idyllisch beschriebenen touristischen Zielen in der Natur bzw. auf dem Land mit akustisch markanten Massen von Touristen zu rechnen ist. Wir würden uns vorab selbst genauer informieren, darauf achten, dass die Unterkünfte günstig liegen und vor allem eine Übersetzungs-App auf unser Handy laden, sofern diese offline zu betreiben wäre und unser Verhalten ansonsten wie vor Zeiten des Internets ausrichten.
Reiseinformationen
Rundreise unternommen
Mit Freunden
Reisedaten
18. September 2019
Art der Rundreise
Wertig

Eine Reise organisiert von einem lokalen Experten

B + R
B + R
4. Oktober 2019
Am meisten:
Wir haben einen ersten und vielfältigen Einblick in ein faszinierend widersprüchliches Land erhalten, zu dem fast alle Reisestationen in Groß- und 'Klein'städten beigetragen haben. Beim örtlichen Veranstalter waren wir nicht nur durch die trotz komplizierterer Reiseabläufe perfekte Organisation beeindruckt, sondern auch von der persönlichen Betreuung durch Markus im Vorfeld und während der gesamten Reise (Er besuchte uns nicht nur persönlich in seiner Stadt, sondern organisierte z.B. auch die Nachsendung eines verschusselten Tablets zum nächsten Hotel). In den Phasen auf eigene Faust konnten wir, soweit die Sprache das zuließ, im Widerspruch zu einer uns ungewohnten Überwachungsathmosphäre, Kontakt zu freundlichen ChinesInnen aufnehmen.
Am wenigsten:
Diese liegen zumeist außerhalb der Einflussmöglichkeit des Veranstalters. Angesichts einer Unzahl chinesischer Restaurants in Europa hätten wir nie gedacht, dass uns das Essen in Garküchen und kleinen Lokalen derart effektiv z.T. für Tage außer Gefecht setzen würde (aber danke an unsere Guide Lilli für die Tabletten aus dem Apothekenschrank ihrer Mutter!). Dass nicht nur in Lokalen, sondern auch in den Rezeptionen (Ausnahme ausgerechnet an den kleinen Orten: das jugendliche *** Hostel in Guilin und das *** Hotel in Pingyao) faktisch kein Englisch gesprochen wurde, schränkte unsere Selbstständigkeit (erwünscht?) stark ein. Die allgegenwärtige Überwachung (bis zum Gesichtsscanner beim Papierspender auf der Toilette eines Busbahnhofs) erzeugte bei uns im Kontext mit diversen Vergitterungen und Zäunen sowie starken Einschränkungen im Zugang zu Informationen und Plattformen im Internet nicht das postulierte Sicherheitsgefühl, sondern eher Einschüchterung. Bei der Dienstleistung befremdet hat uns allerdings, dass wir im Stadtgeschichte-Museum von Shanghai ganz plötzlich ganz schnell rausmussten, gerade als SchülerInnen anlässlich des 1. Oktobers zu musizieren begannen, weil angeblich der Fahrer nicht im Halteverbot stehen dürfe. Draußen warteten wir dann aber bei strömendem Regen über eine Viertelstunde, bis der Wagen endlich kam. Auf Rat des Guides hatten wir zuvor unsere Regensachen im Auto gelassen. Wir wissen nicht, ob es sich dabei um schlechte Koordination oder Vermeidung unserer Zeugenschaft beim Feiern handelte. Die nachfolgende Erkältung bei zweien von uns und der Missklang zum Abschluss wären jedenfalls sicherlich vermeidbar gewesen.
Markus
Antwort der Reiseagentur
Markus
Sehr geehrte B + R, vielen dank, dass Sie sich die Muehe gemacht und uns ein so umfangreiches Feedback gesendet haben. Als erstes freut es mich und meine Kollegen, dass Ihnen die Reise so gut gefall...Sehr geehrte B + R, vielen dank, dass Sie sich die Muehe gemacht und uns ein so umfangreiches Feedback gesendet haben. Als erstes freut es mich und meine Kollegen, dass Ihnen die Reise so gut gefallen hat. Bei einigen Ihrer Bemerkungen musste ich doch etwas schmunzeln - „im Widerspruch zu einer uns ungewohnten Überwachungsathmosphäre,“ – als ich das letzte Mal in London war empfand ich die Ueberwachung des oeffentlichen Raumes durch Kameras viel staerker. Um terroristische Anschlaege, gerade auf Bahnhoefe mit ihren unzaehligen Passagieren zu erschweren, sind vielfaeltige Massnahmen ergriffen worden, aehnlich den Ueberwachungen mit Gesichtserkennung auf einigen S-Bahnstationen in Berlin. Was leider immer wieder ignoriert wird ist, dass man mit Englisch in China , abgesehen von einigen Zentren, noch immer nicht sehr weit kommt. Natuerlich koennen wir als Reiseveranstalter keine Reklame fuer auslaendische Sim-Karten Anbieter machen, aber schauen Sie mal unter dem Schlagwort TravelSim im Internet nach. Diese Firma, die sich wegen den guenstigen Steuerbedingungen in Estland angesiedelt hat, bietet unterschiedliche Sim-karten fuer den weltweiten Gebrauch an. Darunter auch Karten fuer China, bei deren Einsatz es keine Blockierung des Internets gibt. Allerdings haben die meisten Hotels ein fuer Ihre Kunden offenes W-Lan, bei dem es auch keine Blockierung des Internets gibt. Was da im Stadtgeschichts -Museum in Shanghai los war, muessen wir nachfragen. Auch werden wir wohl den Hinweis auf die Bereitstellung von Wasserflaschen fuer die Reisenden mal wieder an die Agenturen schicken muessen Wenn sie das naechste Mal nach China kommen stehen wir Ihnen gern wieder zur Verfuegung. Mit freundlichen Gruessen Markus BoMehr sehen
Antwort von Evaneos
Liebe B + R, vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung! Wir freuen uns sehr, dass Ihre Reise nach China, trotz einiger Umstände, ein voller Erfolg war und hoffen, Sie bald wieder bei Evaneos be...Liebe B + R, vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung! Wir freuen uns sehr, dass Ihre Reise nach China, trotz einiger Umstände, ein voller Erfolg war und hoffen, Sie bald wieder bei Evaneos begrüßen zu dürfen! Liebe Grüße, Ihr Evaneos Team!Mehr sehen
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