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Reiseerlebnis
Albanien

Christian und Christina
Christian und Christina
gefiel es sehr gut nach Albanien zu reisen

Wir wollten Albanien individuell bereisen, dass hieß, drei Wochen mit dem Mietwagen rund um Albanien. Die Reiseziele hatten wir uns vorher herausgesucht und Evaneos zugeschickt. Ich gehe davon aus, dass Evaneos bisher mehr auf Gruppenreisen spezialisiert war und so eine Individualreise nicht unbedingt ständig auf dem Programm steht. Deshalb besonderen Dank, dass alles so gut geklappt hat. Unsere Reise begann am 17. Mai 2019 mit einer verspäteten Ankunft in Tirana. Trotzdem war ein Mitarbeiter von Evaneos vor Ort, der uns ins Hotel brachte. Am nächsten Tag konnten wir ausgiebig Tirana erkunden, wobei das Bunkermuseum besonders interessant war, auch weil wir in der DDR groß geworden sind. Am Abend bekamen wir dann am Hotel unseren Mietwagen und am nächsten Morgen begann das Abenteuer Autofahren in Richtung Kruje und Shkoder. In Kruje fand auf der Burg gerade ein Kulturfestival statt, wo getanzt und gesungen wurde, das ethnographische Museum ist sehenswert und gut essen und trinken kann man dort auch. Shkoder an sich hat nicht so viel zu bieten, sehenswert ist aber die Marubi-Fotoausstellung. Auch das Hotel T*** mit seinem Restaurant hat seinen Charme. Am nächsten Morgen ging es früh Richtung Fähre am Koman-See. Über abenteuerliche Straßen gelangten wir dann pünktlich am Abfahrtsort. Leider fing ein Gewitter an, der alles etwas komplizierter machte. Rückwärts bei Starkregen auf eine Fähre zu fahren, die Mühe hatte, an Land festzumachen, der Wasserspiegel des Sees lag einen halben Meter unter dem Normalniveau, bringt auch einen guten Autofahrer ins Schwitzen. Aber letztlich hat alles geklappt und wir hatten eine wunderschöne Tour über den See, wobei leider das Wetter nicht mitspielte.Vom Endpunkt der Strecke ging es dann weiter mit dem Auto nach Valbona ins Gästehaus K***, wo wir von Kola und seiner netten Familie in Empfang genommen wurden. Frische Produkte aus dem Garten schmeckten hervorragend und die Unterkunft war idyllisch in der Natur. Den nächsten Tag nutzten wir zu einer ausgiebigen Wanderung. Am 22. Mai hatten wir mit der Tour über Kukes nach Peshkopi eine längere Tour durch den Osten Albaniens und konnten hier die Landschaft genießen. Wir schliefen im Hotel P*** - sehr schön und mit Ausblick auf den Boulevard. Noch ein Ereignis dabei: Der im Planer ausgezeichnete Boulevard, an dem das Hotel liegt, ist jetzt Fußgängerzone! Man kommt nur über Schleichwege zum Hotel. Freundlicherweise half uns ein junger Mitarbeiter vom Hotel, fuhr dann selbst das Auto, hatte wohl aber keinen Führerschein. Er kannte nur den ersten Gang, fuhr fast noch ein Motorrad um, so dass ich dann doch schnell wieder selbst fuhr!! Es ist noch mal gut gegangen. Am nächsten Tag ging es über die nordmazedonische Grenze nach Ohrid. Hier gab es Probleme an der Grenze, weil im Auto die Grüne Versicherungskarte fehlte und uns die Polizei in Nordmazedonien nicht einreisen ließ. Nach zweimaligem Grenzübertritt, einem Telefonat mit Evaneos und dem Kauf einer Versicherungskarte an der albanischen Grenze ging es dann weiter. Da wir noch Zeit hatten, nutzten wir diese zu einem Besuch in Ohrid-Zentrum und in der Altstadt, die sehr sehenswert und noch nicht überlaufen war. Das Hotel G*** ist ziemlich groß, aber es ist alles vorhanden, sogar ein Seezugang zum Baden. Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Albanien, wobei wir vorher noch das Kloster Naum besucht haben. Es liegt sehr schön in einem Naturschutzgebiet und ist sehr gut erhalten. Nach einem Kurzabstecher zum Drilon-Nationalpark (es war sehr voll mit Jugendlichen) sind wir dann noch ins Fischerdorf Lin gefahren, wo wir auf nette Bewohner gestoßen sind, die uns ihre Unterkünfte gleich gezeigt haben. Die Übernachtung erfolgte dann im H***, sehr schick, mit dem besten Frühstück des gesamten Urlaubs! Am 25. Mai ging es weiter nach Korce, wobei wir gleich noch eine Wanderung im Drenova Nationalpark einbauten, bevor es nach Korce ging. In Korce erlebten wir dann im alten Basar noch das Balkan-Musikfestival, wo Folkloregruppen aus den Balkanländern auftraten und richtig Stimmung verbreiteten. Den zweiten Tag in Korce nutzten wir zu einer Fahrt nach Voskopoje, wo wir verschiedene orthodoxe Kirchen und das Kloster Shen Prodomit besichtigen konnten. Am 27. Mai ging es weiter, diesmal eine lange Strecke, nach Permet. Zuerst ist die Sraße super ausgebaut, später wird sie aber zu einer Herausforderung für Mensch und Material. Dafür führt sie durch eine atemberaubende Landschaft, bis sich nachher die Landschaft öffnet und ein wilder türkisfarbener Fluss in Sicht kommt, die Vjosa! Der letzte natürliche Fluss in Europa! Kurz vor Permet biegt man noch in Richtung Benja ab. Dort gibt es im Fluss Schwefelquellen mit 26-28 Grad, sehr angenehm nach der langen Fahrt. Man muss nur aufpassen, Google schickt Dich in ein anderes Benje, was erst hinter Permet liegt.In Permet schliefen wir im Hotel A****. Permet ist ein Ort, wo man abends das Leben der Einheimischen gut beobachten kann, denn es gibt kaum Touristen. Am nächsten Tag hatten wir noch etwas Zeit, bevor es nach Gjirokaster ging, was wir noch für eine Wanderung in der Nähe von Benja nutzten. Gjirokaster ist ja als Unesco-Weltkulturerbe bekannt und daher auch touristisch gut erschlossen. Das Hotel A*** lag zentrumsnah in der Altstadt, so dass man alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen konnte. Leider waren zur Zeit Bauarbeiten in der Stadt. Das Pflaster wurde erneuert! Den zweiten Tag in Gjirokaster nutzten wir zu einem Ausflug nach Labove e Kryrit, wo wir eine nette Frau trafen, die uns die orthodoxe Kirche öffnete und wir uns die herrliche Ikonostase ansehen konnten. Nach einem Espresso ging es auf einem Rundwanderweg im Libohove Nationalpark durch die herrliche Natur. Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Ausgrabungen von Apollonia und fuhren in das Bergdorf Saraqiniste. Nach der Rückkehr nach Gjirokaster besuchten wir das Viertel Dunavat, wo wir bei einer freundlichen Familie essen konnten, die vor zwei Wochen gerade ein kleines Restaurant eröffnet hatten. Sehr lecker und weiter zu empfehlen! Am 30. Mai ging die Tour weiter nach Sarande ans Ionische Meer, wobei wir auf der Tour noch die Quelle Syri i kalter besuchten, ein sehr schönes Fleckchen Erde, was allerdings ab 10 Uhr von Touristenbussen angefahren wird, also früh hinfahren! In Sarande übernachteten wir im Hotel I***, das nicht weit weg vom Meer war. Allerdings ist Sarande inzwischen vollgebaut mit Hotels und zu kaufenden Ferienappartements, was nicht unbedingt Wohlbehagen hervorruft. Hier ist man dabei, die gleichen Fehler zu begehen, wie in anderen südeuropäischen Ländern an der Küste! Da Sarande nicht so viel hergibt, fuhren wir am zweiten Tag nach Butrint und sahen uns dort die Ausgrabungen an. Besonders die schöne Lage am Butrintsee und der Einklang mit der Natur haben uns gefallen. Am 1. Juni ging es nach Himare an der albanischen Riviera. Dabei wurde ein Stop in Piqeras eingelegt, um das Kloster zu besichtigen. Dann weiter zum Strand nach Borsh, einen Stop in Porto Palermo mit Besichtigung der Ali Pasche Festung. Im Hotel P*** in Himare angekommen, wusste man angeblich nichts von unserer Buchung, wir bekamen dann aber ein Zimmer und brauchten am nächsten Morgen auch nichts zu bezahlen. 50 m vom Hotel war dann ein netter Grieche, wo wir lecker zu Abend essen konnten. Am 2. Juni fuhren wir weiter nach Zvernec, machten aber vorher noch einen Abstecher zum Superstrand von Gjipe, der einer der Schönsten dort an der Küste ist. Danach ging es über den Llogara-Pass und durch den Nationalpark. Dort hätte man noch einen zusätzlichen Stop einlegen können, denn die Region dort ist sehr schön. Im Hotel Z**** wohnten wir in unmittelbarer Natur, wir waren die einzigsten Gäste. Abends erkundeten wir noch die Umgebung. Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Berat, wobei wir vorher noch das Kloster in Zvernec und die Salinen besucht haben. Leider hat es an diesem Tag geregnet, so dass wir dann doch eher nach Berat abgefahren sind. Übernachtet haben wir dort im Hotel N***, eine sehr nette Unterkunft in der Altstadt mit Blick auf das Zentrum. Der Chef Nasho war überfreundlich, hatte für uns auch gleich einen Tip für das Abendessen in einem sehr schönen Restaurant, was sich aber als totaler Reinfall erwies. Etwas befremdlich war auch, dass überall Kameras installiert waren, wo man auch das Terrain beobachten konnte, wo die Gäste sich im Hof aufgehalten haben. An diesem Tag machten wir noch einen Streifzug durch die Stadt. Am nächsten Tag fuhren wir zum Osum-Canyon, welcher ein wundervolles Naturschauspiel liefert. Die Ausfahrt von Corovode ist etwas schwer zu finden, aber nach dem dritten Anlauf und einiger hilfsbereiter Einwohner hat alles geklappt. An einem Aussichtspunkt am Canyon trafen wir einen jungen Mann, der deutsch sprach. Es stellte sich heraus, dass er deutsch im Fernsehen gelernt hatte, er auch schon in Deutschland war und zufälligerweise in dem Ort gewohnt hatte, wo wir herkommen. Ein irrer Zufall in Albanien! Da er dort wohnte, bot er an, uns den Canyon zu zeigen, ein super Glücksfall! Auf dieser Tour bekamen wir neben den Naturschönheiten auch viel über das Leben und die Probleme der Albaner nahegebracht. Danke an Klajdi! Er kennt sich in der Region gut aus und würde gern mehr Touristen mit seiner Heimat bekannt machen. Vom Osum zurück, ging es abends in das kleine Restaurant von Lilly, wo es leckeres Homemade Food gab, dazu guten hausgemachten Wein und Raki. Dieses Restaurant ist sehr zu empfehlen, wir waren von der herzlichen Atmosphäre sehr angetan. Am nächsten Tag ging es dann zur letzten Station unserer Reise, nach Durres. Das Hotel bot ein großes Zimmer, Balkon und Meerblick und war zentrumsnah. Den Nachmittag nutzten wir zu einem ausgiebigen Stadtbummel. Den letzten Tag nutzten wir zu einem Ausflug zum Kap Rodon, ein sehr schönes Fleckchen Erde mit toller Natur und sehr schönen Aussichtspunkten. Es gibt auch schöne Badestellen, leider ist alles aber sehr vemüllt! Den Abend ließen wir dann an der Seepromenade in Durres in einem schönen Fischrestaurant ausklingen. Am 7. Juli war dann leider der Tag unserer Abreise. Früh noch schnell ins Archäologische Museum, die letzt Post in den Briefkasten, dann zurück nach Tirana zum Flughafen. Die Übergabe des Autos an einen Mitarbeiter von ECO-Tours Albania hat sehr gut geklappt. Vielen Dank für die Organisation einer wunderbaren Reise in das wilde und schöne, mit freundlichen Menschen bewohnten Albanien. Wir werden in Deutschland darüber berichten! Christian und Christina Hackbart Werder (Havel)
Reiseinformationen
Rundreise unternommen
Zu zweit
Reisedaten
17. Mai 2019
Art der Rundreise
Preisbewusst

Eine Reise organisiert von einem lokalen Experten

Christian und Christina
Christian und Christina
9. Juni 2019
Am meisten:
Albaniens Natur ist beeindruckend, die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, wobei die Deutschen wohl besonders gern gesehen sind. Das Essen ist sehr gut und für Deutsche sehr preiswert. Die Hotels waren nie herausragend, aber immer sauber und zweckmäßig. Das Personal war sehr zuvorkommend. Elvira von Evaneos und ihr Team waren immer bemüht, uns den Urlaub so schön wie möglich zu machen.
Am wenigsten:
Eigentlich gab es keine großen Nachteile, wenn man sich vorher mit Albanien beschäftigt. Der Mietwagen war etwas schwach motorisiert, es fehlte die Grüne Versicherungskarte und es lief beim Tanken Benzin unter dem Auto hervor. Das die Straßen mit denen in Deutschland nicht vergleichbar sind, haben wir gewusst. und Straßenbau in Albanien ist sicher auch nicht ganz einfach.
Elvira
Antwort der Reiseagentur
Elvira
Hallo lieber Christian und Christina, Ich hoffe, es geht Ihnen gut! Vielen Dank für Ihre ausführlichen Kommentaren bezüglich der Reise in Albanien. Albanien ist ein kleines Land aber hat viel anzubiet...Hallo lieber Christian und Christina, Ich hoffe, es geht Ihnen gut! Vielen Dank für Ihre ausführlichen Kommentaren bezüglich der Reise in Albanien. Albanien ist ein kleines Land aber hat viel anzubieten. Man findet in Albanien alles damit eine schöne Reise für die Reisenden wird. Sie sind noch mal herzlich willkommen bei uns! Ich wünsche Ihnen alles Gute! Liebe Grüße aus Tirana, ElviraMehr sehen